Himmlische Freiheit
In Dragon Quest IX schlüpft man in die Rolle eines Schutzengels, der mit guten Taten den Weg ins Paradies öffnen sollte, nach einem verhängnisvollen Vorfall aber sterblich wird und fortan mit drei Gefährten durch die Menschenwelt zieht, um Ursachenforschung zu betreiben. Die Protagonisten sind dabei nicht vorgegeben und müssen vom Spieler selbst via Charaktereditor erstellt werden. Auch die Charakterentwicklung hängt stark vom Spieler ab: Man kann zwischen verschiedenen Jobklassen wechseln, Fertigkeitspunkte frei verteilen und mit jeder neuen Ausrüstung sein Erscheinungsbild detailliert ändern.
Man kann Gegenstände auch selbst herstellen, Waffen individuell aufrüsten und diverse Posen lernen, um damit besondere Ereignisse auszulösen. Gewöhnungsbedürftig ist hingegen, dass das Heldenquartett das ganze Spiel über stumm bleibt und sich quasi nur Feenbegleiterin Sundae zu Wort meldet. Sprachausgabe gibt es aber auch bei ihr keine; dafür aber einen lokalen Koop-Modus für bis zu vier Teilnehmer, der nur ein Spielmodul voraussetzt. Eine Online-Einbindung ist ebenfalls vorhanden - allerdings nur, um zusätzliche Quests und Items herunter zu laden.
Viel zu tun
Quests spielen aber auch ohne Zusatz-Downloads eine tragende Rolle. Mehr als hundert soll es davon geben, von kleinen Bring- und Kampfdiensten bis hin zu komplexen Nebengeschichten mit neuen Jobklassen als Belohnung. Zudem existiert ein spielinternes Erfolgs- bzw. Trophäensystem. Laut Square Enix soll man bis zu 140 Stunden mit Dragon Quest IX verbringen können. Das Kampfsystem ist rundenbasiert, von altmodischen Zufallskämpfen hat man sich allerdings verabschiedet: Potentielle Gegner sind sowohl auf der Weltkarte als auch in Dungeons stets sichtbar und können bei Bedarf auch umgangen werden.
Die Schauplätze sind teils recht weitläufig, die 3D-Optik sehr hübsch, der Cel-Shading-Look wie von Level 5 gewohnt ungemein stimmig und die traditionelle Zusammenarbeit mit DragonBall-Schöpfer Akira Toriyama unverkennbar. Der Spielverlauf soll allerdings sehr linear, der Schwierigkeitsgrad eher harmlos sein. Wer gerne experimentiert, wird wohl auch darüber die Nase rümpfen, dass man nur einen Spielstand zur Verfügung hat. Die Steuerung scheint hingegen sehr gelungen, egal ob man die direkte Variante via Tasten, den Bedienungskomfort via Stylus oder eine Mischung aus beidem bevorzugt.
In Dragon Quest IX schlüpft man in die Rolle eines Schutzengels, der mit guten Taten den Weg ins Paradies öffnen sollte, nach einem verhängnisvollen Vorfall aber sterblich wird und fortan mit drei Gefährten durch die Menschenwelt zieht, um Ursachenforschung zu betreiben. Die Protagonisten sind dabei nicht vorgegeben und müssen vom Spieler selbst via Charaktereditor erstellt werden. Auch die Charakterentwicklung hängt stark vom Spieler ab: Man kann zwischen verschiedenen Jobklassen wechseln, Fertigkeitspunkte frei verteilen und mit jeder neuen Ausrüstung sein Erscheinungsbild detailliert ändern.
Man kann Gegenstände auch selbst herstellen, Waffen individuell aufrüsten und diverse Posen lernen, um damit besondere Ereignisse auszulösen. Gewöhnungsbedürftig ist hingegen, dass das Heldenquartett das ganze Spiel über stumm bleibt und sich quasi nur Feenbegleiterin Sundae zu Wort meldet. Sprachausgabe gibt es aber auch bei ihr keine; dafür aber einen lokalen Koop-Modus für bis zu vier Teilnehmer, der nur ein Spielmodul voraussetzt. Eine Online-Einbindung ist ebenfalls vorhanden - allerdings nur, um zusätzliche Quests und Items herunter zu laden.
Viel zu tun
Quests spielen aber auch ohne Zusatz-Downloads eine tragende Rolle. Mehr als hundert soll es davon geben, von kleinen Bring- und Kampfdiensten bis hin zu komplexen Nebengeschichten mit neuen Jobklassen als Belohnung. Zudem existiert ein spielinternes Erfolgs- bzw. Trophäensystem. Laut Square Enix soll man bis zu 140 Stunden mit Dragon Quest IX verbringen können. Das Kampfsystem ist rundenbasiert, von altmodischen Zufallskämpfen hat man sich allerdings verabschiedet: Potentielle Gegner sind sowohl auf der Weltkarte als auch in Dungeons stets sichtbar und können bei Bedarf auch umgangen werden.
Die Schauplätze sind teils recht weitläufig, die 3D-Optik sehr hübsch, der Cel-Shading-Look wie von Level 5 gewohnt ungemein stimmig und die traditionelle Zusammenarbeit mit DragonBall-Schöpfer Akira Toriyama unverkennbar. Der Spielverlauf soll allerdings sehr linear, der Schwierigkeitsgrad eher harmlos sein. Wer gerne experimentiert, wird wohl auch darüber die Nase rümpfen, dass man nur einen Spielstand zur Verfügung hat. Die Steuerung scheint hingegen sehr gelungen, egal ob man die direkte Variante via Tasten, den Bedienungskomfort via Stylus oder eine Mischung aus beidem bevorzugt.
Ausblick
In Japan hat sich Dragon Quest IX seit seiner Veröffentlichung im Juli letzten Jahres schon über vier Millionen Mal verkauft, während man hierzulande noch immer auf einen Termin wartet. Allzu lange wird es aber vermutlich nicht mehr dauern und Fans der Serie dürfen sich schon jetzt auf klassische Rundenkämpfe ohne lästige Zufallsbegegnungen, selbst erstellbare Charaktere, flexible Klassenwechsel, hunderte von Nebenquests sowie einen kooperativen Mehrspielermodus, bei dem sich bis zu vier Teilnehmer ein Modul teilen können, freuen. Das komplett stumm bleibende Heldenquartett sowie der wohl eher lineare Spielverlauf und harmlose Schwierigkeitsgrad, der bereits die Bezeichnung Dragon Quest Lite aufkommen ließ, könnte hingen dem ein oder anderen übel aufstoßen. Auch die Beschränkung auf nur einen Speicherplatz wirkt aufgrund der vielen spielerischen Möglichkeiten nicht gerade glücklich. Grafik und Steuerung scheinen hingegen über jeden Zweifel erhaben. Hoffentlich kommt Square Enix mit der Lokalisierung zügig voran, so dass man sich schon bald selbst ein Bild aller Facetten machen kann.Besonderheiten
- opulente 3D-Optik
- selbst erstellbare Charaktere
- keine Zufallskämpfe
- rundenbasiertes Kampfsystem
- wechselbare Jobklassen
- interaktive Posen
- Item-Herstellung via Alchemie
- individuelle Charakterentwicklung
- aufrüstbare Waffen
- sichtbare Ausrüstungswechsel
- zahlreiche Nebenaufgaben
- Koop-Modus für bis zu vier Spieler
- spielinterne Erfolge
- zusätzliche Quest- & Item-Downloads
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| Das Erscheinungsbild der Helden lässt sich vielfältig beeinflussen. |

