Rhythm Paradise - Test, Geschicklichkeit, Nintendo DS - 4Players.de

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Geschicklichkeit
Entwickler: Nintendo
Publisher: Nintendo
Release:
30.04.2009
kein Termin
Spielinfo Bilder Videos
Vom Himmel ins Paradies? Was früher als Rhythm Heaven bekannt war, heißt in Europa jetzt Rhythm Paradise. Doch genau wie bei Raider und Twix, ändert sich sonst nix: In über 50 Minispielen testet Nintendo das Rhythmusgefühl von DS-Besitzern und stellt dabei auch die Geschicklichkeit sowie das Reaktionsvermögen auf die Probe. Lädt das abgedrehte Spieldesign zum Mitwippen ein oder kommt man ständig aus dem Takt?

Schnippen, Tippen, Halten, Reiben

Das Prinzip hinter Rhythm Paradise ist eigentlich ganz simpel, denn es gibt lediglich vier Variationen, wie man auf den Touchscreen mit dem Stylus interagieren kann: Zum einen tippt man je nach Spiel einfach im Takt auf den Bildschirm. So pickt man z.B. mit


Video: Auch Sängerin Beyonce hat sichtlich Spaß mit den Rhythmus-Spielchen...

Vögeln die vorgegebene Sequenz nach oder schießt im Weltraum-Simulator im bestimmten Rhythmus auf Asteroiden. Das Ganze erinnert an das elektronische Musikspiel "Senso", doch muss man sich hier im Gegensatz dazu keine Farbsequenzen einprägen. Neben dem Tippen muss man den Stylus manchmal auch auf dem Touchscreen halten und im richtigen Moment wieder loslassen. Auf diese Weise werden z.B. Roboter am Fließband aufgetankt oder der Mund eines Chorsängers geöffnet bzw. geschlossen. Die dritte Variante, die vergleichsweise selten zum Einsatz kommt, ist das Reiben, bei dem man den Stylus wie einen Radiergummi schnell auf und ab bewegt. Last but not least ist das Schnippen ein zentrales Spielelement, das bereits auf dem Startbildschirm und dem anschließenden Tutorial zum Einsatz kommt: Dabei führt man den Stylus schwungvoll auf dem Touchscreen von unten nach oben. Für sich alleine betrachtet wirken die beschränkten Stylus-Bewegungen simpel, doch später werden die Steuerungsvariationen vermehrt kombiniert und auch rhythmisch geht es sehr viel anspruchsvoller zur Sache. So muss z.B. in einer Herausforderung ständig zwischen On- und Off-Beat gewechselt werden und auch plötzliche Tempowechsel stehen bei Minispielen wie "Turbo-Tischtennis" auf der Tagesordnung. Bevor es auf die Medaillenjagd geht, sollte man das Tutorial absolvieren, das die jeweilige Spielmechanik erklärt. Zwar wird nicht immer sofort ersichtlich, was man machen soll, doch geht der Lehrer erst dann zur nächsten Stufe, wenn man den Bogen raus hat. Trotzdem wären manchmal weitere Hilfestellungen nicht schlecht gewesen...

Wechselspiele

Ein Wechsel zwischen den Steuerungsvarianten wird in der Regel durch ein Audiosignal bzw. einen Soundeffekt eingeleitet. Man sollte also weniger die Augen und viel mehr die Ohren offen halten, wenn man erfolgreich sein will. Tatsächlich könnte man Rhythm Paradise blind spielen und sich einzig auf sein Gehör verlassen. Aufgrund des minimalistischen Grafikstils wird ohnehin nicht viel fürs Auge geboten, doch dafür sorgen einige der Animation und Figuren für ein kleines Schmunzeln,
Die Ernte funktioniert im richtigen Takt doch gleich viel besser...
wenn z.B. zwei Echsen einen kleinen Paarungstanz aufführen oder eine Frosch-Band die Hüften schwingt. Übrigens wurde der Titel komplett eingedeutscht. Das betrifft nicht nur die üblichen Textpassagen, sondern sogar Gesangspassagen, die in unserer Muttersprache aus den Lautsprechern quieken.

Die Mischung macht's

Die größte Herausforderung wartet jedoch immer nach vier Minispielen in Form einer Remix-Session: Ähnlich der Wario Ware-Serie werden hier die vorher absolvierten Spiele bunt zusammengewürfelt und wechseln sich nach kurzen Sequenzen ab. Dadurch muss man blitzschnell umschalten und sich die Spielmechanik wieder ins Gedächtnis rufen. Um aber nicht die bereits bekannten Sequenzen ausschnittsweise zu recyceln, warten in den Remix-Abschnitten komplett neue Hintergrundmelodien, bei denen man sein Rhythmusgefühl unter Beweis stellen muss. Dabei handelt es sich zwar generell weniger um Ohrwürmer, doch lässt sich der Beat und damit die Grundvoraussetzung für das Rhythmusgefühl immer gut herauskristallisieren. Wer eine kleine Pause vom Minispiel-Alltag braucht, kann sich in ein virtuelles Café zurückziehen und dort entweder eine Runde plaudern, erneut das Schnippen üben oder sich Bonusinhalte wie Textnachrichten oder Songs ansehen bzw. anhören. Letztere werden meist dadurch freigeschaltet, indem man bestimmte Minispiele perfekt abschließt. Man sollte also die Chance nutzen, wenn eine solche Herausforderung angeboten wird... Außerdem spielt man sich auch durch den Gewinn von Medaillen weitere Bonusspiele frei, doch muss man dafür zunächst in den Standard-Wettbewerben glänzen. Obwohl sich das Spielprinzip mit den vier Steuerungvariationen eigentlich ständig wiederholt, kann man den Entwicklern gratulieren, wie viele verrückte Ideen sie aus diesem Gerüst gestemmt haben. Trotzdem treten nach ein paar Stunden erste Abnutzungserscheinungen auf, da sich die Minispiele irgendwann zu sehr ähneln. Außerdem ist es schade, dass keine Mehrspieler-Modi enthalten sind, obwohl sich das Konzept wunderbar dafür angeboten hätte. Doch auch alleine eignet sich Rhythm Paradise immer wieder für ein kleines Spielchen zwischendurch und fügt sich damit ideal in andere Touch Generations-Vertreter wie Dr.Kawashima, Augentraining oder Big Brain Academy ein.   

Kommentare

Ilumi schrieb am
Habs mir um 10? gekauft und das Spiel macht echt Laune. Die Rhythmen sind zum Teil wirklich nicht einfach... Synkopen und über Takte gebundene Triolen kommen vor. Wenn man bei einem Rhythmusspiel schließlich ein "Perfekt" schafft, kann man stolz sein, es ist ziemlich schwierig. ^^
OP-Wolf schrieb am
Totenstille hat geschrieben:Mal ne kleinere Info -
hier kann man sich bis zum 18. Dezember eine Demo des Spiels für den Nintendo DS bestellen, die dann auch als richtiges Modul daherkommt.
Sie ist auf 4.500 Stück limitiert und wer weiß, vielleicht kriegt die ja irgendwann mal Sammlerwert. ;)

thx :D
badkitty schrieb am
Des mit dem "drauf hämmern" is mir auch gleich aufgefallen..
Ich werds mir kaufen, wenns mal irgendwo im Angebot is. :-)
Megazord schrieb am
habs jetzt auch mal gespielt, und kann nur sagen, dass es an sich ganz lustig ist und spaß macht. mich nervts aber arg, dass es kein simplen neustartknopf oder menüpunkt gibt. ständig muss ich ende drücken und das minispiel neu auswählen. dazu sind die tutorials zwar gut aufgebaut aber ziemlich langgezogen
TheAmazingIt schrieb am
Megazord hat geschrieben:hämmert die alte weiter so auf dem bildschirm rum, überlebt der kein halbes jahr :D

Hab ich auch gedacht.
Vielleicht will sie ein Loch budeln XD
schrieb am

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