Yoda und sein Helferlein
Mit den zeitgleich veröffentlichten Fassungen für PC, 360, PS3 und Wii (hier unser Test) hat die 3DS-Version nur das Szenario sowie krümelig aufgelöste Videos gemeinsam - der Spielinhalt ist ein anderer, genauso wie die angepeilte Zielgruppe. Denn während die großen Fassungen gerade im Bereich des Freispielkrams klar auf unnachgiebige Forscher ausgelegt sind, werden einem hier die Minikits und Goldklötze förmlich hinterher geschmissen.
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| Da schlitzt der 3DS-Jedi: Der Tiefeneffekt ist durchaus bemerkenswert, allerdings ruckelt das Spiel im 3D-Modus spürbar. |
Auch die wenigen Puzzles sind hier ein Klacks, was daran liegt, dass man mit der Nase mitten in die Lösung gedrückt wird: hat man irgendetwas zu erledigen, das über »Zerlege die Feinde mit Lichtschwert oder Blaster« hinausgeht, blinkt das dafür benötigte Lego-Männchen heftig auf dem Touchpad - zusätzlich schiebt sich R2-D2 ins Bild und erzählt einem auf Fingerdruck, was zu tun ist. Das zieht den wenigen Kopfnüssen natürlich schnell den Zahn.
Das bedeutet allerdings nicht, dass das Spiel ratzfatz vorbei ist: 13 Levels warten, bestehend aus je drei Akten, die jeweils etwa zehn Minuten lang sind - das Ganze zieht sich also ordentlich hin, was nicht nur an den bemerkenswert langen Ladezeiten liegt. Es gibt zwar deutlich weniger freizuschalten wie auf Konsolen und Computer, aber dennoch warten Renderfilmchen sowie knapp 100 Lego-Männchen darauf, entdeckt zu werden. Darüber hinaus gibt es auch einige Minigames wie z.B. Droiden-Volleyball oder Schneeball freizuschalten - aber über diese schlecht steuerbaren Krücken sollte man besser nicht zu viele Worte verlieren.
Ruckelige neue Welt
Wie auch in den großen Versionen ist man fast immer in der Gruppe unterwegs. Per Druck auf den Touchscreen oder die Schultertasten wechselt man zwischen den Figuren, die unterschiedliche Eigenschaften vorweisen: Während Jedi z.B. mittels der Macht auch Gegenstände schweben lassen können, haben Klontruppler die Möglichkeit, Objekte zu sprengen oder per Greifhaken an Wänden herumzuklettern. Neben den Landmissionen findet man sich hin und wieder auch am Steuer eines Raumflitzers wieder, um mittels Lasersalven und violett glühenden Torpedos für Schrecken unter den Separatisten zu sorgen. Diese Ausflüge sehen prima aus und sorgen gerade im 3D-Modus für ein cooles Mittendrin-Gefühl.
Ist man zu Fuß unterwegs, empfiehlt es sich, diesen abzuschalten. Zwar verlieren die ordentlich designten Levels dadurch erheblich an grafischer Tiefe, aber dafür gewinnt man deutlich an Geschwindigkeit - im 3D-Modus ruckelt das Spiel des Öfteren spürbar.
Fazit
Die wichtigste Lektion, die man beim Spielen von The Clone Wars auf dem 3DS sehr schnell lernt ist, dass der 3D-Modus deutlich mehr Rechenpower zieht als die 2D-Variante - Letztere flutscht nur so dahin, während Erstere zum Teil herzerweichend ruckelt! Aber das kann man ruhigen Gewissens nur in einem Nebensatz erwähnen, denn spielerisch hat das keine spürbaren Auswirkungen. Das ganze Abenteuer ist derart simpel, dass es auf schnelle Reflexe oder dergleichen überhaupt nicht ankommt: Die Kämpfe sind ein Klacks, die Lösung der wenigen Puzzles wird einem förmlich aufgedrängt - immerhin gibt es keinen nervenden Basenbau. Und obwohl der Umfang im Vergleich zu den »großen« Versionen deutlich zurückstecken muss, ist auch die 3DS-Version sehr voll gepackt mit Filmen und Freischaltbarem. Und so durchschnittlich die Landmissionen sind, so cool spielen sich dagegen die Ausflüge ins Weltall. Am Merkwürdigsten wirkt aber der Verzicht auf den serientypischen Koop-Modus: Okay, keiner verlangt eine Online-Variante auf dem 3DS, das kriegen Traveller's Tales ja schon seit Jahren bei den großen Fassungen nicht mehr hin. Aber nicht mal eine lokale Version? Alles in allem also ein brauchbares, insgesamt aber eher für Kinder gedachtes Lego, welches das Potenzial der beliebten Welt nicht ausschöpft.Nintendo 3DS
„Ansehnliches und umfangreiches, aber viel zu einfaches Jedi-Abenteuer - das im 3D-Modus teilweise spürbar langsamer wird!”
Kommentare
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Ich habe das Spiel am Sonntag durchgespielt (100%) und es gefiel mir sehr gut. Obwohl die Handlung in den Lego-Spielen eher zweitrangig ist, sollte dennoch gesagt werden: Wer die Clone Wars-Serie nicht kennt und gesehen hat, wird die Handlung, die mittels der Zwischensequenzen erzählt wird, wohl [...] Ich habe das Spiel am Sonntag durchgespielt (100%) und es gefiel mir sehr gut. Obwohl die Handlung in den Lego-Spielen eher zweitrangig ist, sollte dennoch gesagt werden: Wer die Clone Wars-Serie nicht kennt und gesehen hat, wird die Handlung, die mittels der Zwischensequenzen erzählt wird, wohl nicht richtig verstehen. Das ist aber nicht weiter schlimm, da am Anfang jeden Levels der bekannte in gelber Schrift erscheinende Star Wars-Vorspann erscheint. Da ich bisher nur dieses Spiel für den 3DS gespielt habe, kann ich den 3D-Effekt nur beschreiben, aber nicht mit anderen Spielen vergleichend beurteilen. Auf jeden Fall merkt man in den meisten (nicht allen) Levels einen deutlichen Unterschied zwischen 2D und 3D. Dieser macht sich, mit Ausnahme der Flugmissionen, nicht dadurch bemerktbar, dass die Objekte aus dem Bildschirm "herauskommen", sondern vielmehr , dass Objekte in die Tiefe gehen bzw. weiter weg vom Bildschirm erscheinen. Bei den Flugmissionen sieht das ganz anders aus: Ist der 3D-Regler richtig eingestellt, hat der Spieler den Eindruck, als würde das vom Spieler gesteuerte Raumschiff ein wenig aus dem Bildschirm herausragen. Dieser Effekt ist umso größer je weiter man den Nintendo 3DS von sich weghält (jedenfalls erging es mir so). Was die Ladezeiten betrifft, kann ich den Test nicht im Geringsten nachvollziehen. Ich bin eigentlich kein Handheld-Spieler und kenne mich mit den Ladezeiten auf diesen Plattformen nicht aus, aber gestört haben mich diese nicht. Eigentlich gibt es noch nicht mal irgendwelche Ladezeiten. Lediglich zwei Situationen sind mir bekannt, in denen es überhaupt zu Ladezeiten kommt: Wenn man ein komplettes Level beginnt/beendet (da man hier ins "Levelmenü" gehen muss) und nachdem man sich im Shop etwas gekauft hat und das Spiel diese Kaufabwicklung speichert. Aber selbst diese Ladazeiten dauern nicht länger als 10-15 Sekunden. Dies ist, gerade wenn man bedenkt, dass ansonsten nirgendwo Ladezeiten auftauchen, leicht zu verschmerzen und keiner Kritik wert. Was noch anzumerken ist, dass es neben den 112 Charakteren noch 18 Raumschiffe gibt, die man im Freien-Spiel in den entsprechenden Weltraumpassagen spielen kann. Inwiefern diese eventuell auch jeweils besondere Eigenschaften (bspw. Milleniumfalke = sehr schnell) besitzen, habe ich nicht nachgeprüft bzw. darauf geachtet. Über Gameplay etc. muss wohl nichts gesagt werden, da wohl jeder über die Lego-Spiele und deren Spielprinzip und -mechanik Bescheid weiß. Ich kann dieses Spiel jedem 3DS-Besitzer empfehlen, der 1.) keine Abneigung gegen Lego hat, 2.) Star Wars Clone Wars mag, 3.) nichts daran auszusetzen hat, wenn ein Spiel bezüglich des Schwierigkeitgrades sehr leicht ist. Wer diese Bedingungen erfüllt, wird sicherlich sehr zufrieden sein und sich Dank der lustigen Zwischensequenzen bestens amüsieren.
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EEEEEEEY 4Players!!!!!! Alta, ihr habt den nutzlosen 3D-Effekt gegen einen teilweise hübschen 3D-Effekt getauscht :evil: Hat sich der 3D-Effekt plötzlich verändert ?? Jetz binsch voll bleidischtt!!!!! :ugly: :cry:
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Mirabai schrieb:
Langsam ist es wirklich nicht mehr Komisch Steht wo? Im Wertungskasten ist davon nichts zu sehen.
