Nintendo Touch Golf: Birdie Challenge - Test, Sport, Nintendo DS - 4Players.de

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Golf
Entwickler: T&E Soft
Publisher: Nintendo
Release:
24.11.2005
Spielinfo Bilder Videos
Seit den guten alten Leaderboard- bzw. Links-Zeiten kann man sich bei Golf-Simulationen auf mindestens eine Sache verlassen: Das bewährte Drei-Klick-System ist auf jeden Fall drin. Tja, das war mal, denn jetzt gibt’s den Stylus und ein Touchpad – und jetzt wird mit Schwung gehauen! Dem etwas holprigen Namen zum Trotz bietet Nintendo Touch Golf: Birdie Challenge innovatives Golf-Vergnügen im Mini-Format.

Der Tiger in dir

Der Tag ist schön, das Gras grünt, die Vögel zwitschern, das Birdie winkt: Die Zielrichtung ist eingestellt, der Driver gut geölt, es kann nichts schief gehen. Zack, den Schläger nach hinten auf die Stärkelinie gezogen! Zack, den Schläger mit Schmackes nach vorne auf die Schwunglinie gezogen! Mist, vermalt, der so sorgsam geplante

Ihr schwingt mit dem Stylus übers Touchpad - Geschwindigkeit und Richtung bestimmen das Ballverhalten.
Ball landet nach kurzer Flugphase im sandigen Bunker, weitab von der eigentlich geplanten Route. Okay, dann das nächste Mal eben mit etwas weniger Pfeffer im Stift, dafür vielleicht gezielter, ja? Die innovative und sensible Steuerung ist sowohl Freudenfaktor als auch Damoklesschwert des Games, denn ungestüme Drauflosklicker brauchen einige Zeit, bis der Ball ungefähr in die beabsichtige Richtung donnert. Denn hier nimmt einem keine Automatik das Zielen ab, hier braucht’s weitaus mehr als nur gutes Timing, um einen Hole-in-One nach dem anderen zu kassieren. Genauer gesagt kann man hier anfangs heilfroh sein, überhaupt Par zu spielen. Denn Birdie Challenge ist kein Arcade Golf wie Tiger Woods, sondern tatsächlich schon mehr eine Simulation des Altherrensports, die Voraussicht, Einberechnung von vielen Faktoren und gezieltes Schlagen erfordert - und es verlangt das Studium des Handbuches, welches nicht nur ein hilfreiches Golf-Glossar beinhaltet, sondern auch die vielen Icons erklärt.

Geschlagen wird per Styluszug über den Touchscreen, Geschwindigkeit und Richtung des Schwungs bestimmen dann die Flugbahn des Balles. Konzentration gesellt sich zur Geschwindigkeit, weil man anfangs in alle möglichen Richtungen malt. Es ist damit schwieriger in bestimmte Richtungen zu zielen, weil man sehr präzise agieren muss, um aus dem sicher geglaubten Birdie nicht doch noch ein Triple Bogey zu vermasseln. Dem Handheld-Format zum Trotz bietet das Spiel viele Luxus-Features »größerer« Versionen wie ein detailliert lesbares Grün, einen einstellbaren Kontaktpunkt am Ball, Spezialschläge oder Draw- und Fade-Effet.

Mal mal was!

Der Touchscreen wird nicht nur zum Schlag genutzt, sondern beinhaltet auch alle nötigen Anzeigen: Eine scrollende und zoombare Vogelperspektivenkarte des Kurses, die Zahl der bisherigen Schläge, die Entfernung zum Loch, den aktuellen Schläger oder die Windrichtung. Oben herrschen

Die Grüns wollen sorgfältig gelesen werden, damit ein sicherer Putt nicht noch im letzten Moment vermasselt wird.
Polygone vor, die das Spiel in einer 3D-Ansicht präsentieren, eher zweckmäßig als schön. Aber die netten Animationen der Golfer punkten mit Freude, Ärger oder Enttäuschung, die jederzeit flüssige Optik bietet eine gute Übersicht. Vor jedem Platz gibt’s außerdem einen flotten 3D-Überflug, mit dem man sich ein Bild von den Hindernissen machen kann.

In Sachen Spielmodi gibt es nichts zu meckern: Solisten können ein schnelles (und speicherbares) Spiel wagen, in zwei Spielmodi gegen die KI-Konkurrenz antreten, ein wenig üben oder in der Meisterschaft Preisgelder kassieren – die dann im Clubhaus in neue Klamotten oder Ausrüstung investiert werden. Freude auch bei der Mehrspielerfraktion, denn bis zu vier Golfkrieger dürfen hier gegeneinander die Schläger schwingen: Mit nur einem Spielmodul gibt es nur ein schnelles Neun-Loch-Kloppen. Hat jeder eine DS-Karte, könnt ihr euch mit euren eigenen Golfern im Turnier messen und sogar Preisgelder aus dem Einzelspielermodus auf euren Sieg wetten. Coole Sache: Während des MP-Matches könnt ihr via Pictochat miteinander kommunizieren oder den gerade aktiven Spieler mit albernen Zeichnungen ablenken. Außerdem dürft ihr wissbegierigen Freunden eine Demo übertragen. Begleitet wird das Ganze von einigen wenigen Soundeffekten sowie ziemlich einschläfernder Musik, die sich auch in den Fahrstühlen dieser Welt wohl fühlen würde.

   

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