DTM Race Driver 3: Create & Race - Test, Rennspiel, Nintendo DS - 4Players.de

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Natürlich – ein Strecken-Editor! Warum ist nicht schon früher jemand auf die Idee gekommen? Der DS-Touchscreen ist doch wie geschaffen für einen netten Schumi-Baukasten. Besonders, wenn er sich so einfach bedienen lässt wie im ersten DTM-Ableger auf dem DS. Wie mit Lego-Steinen könnt ihr euren Traumkurs zusammenstecken und mit Freunden und Online-Gegnern befahren.

Einfacher als eine Carrera-Bahn

Mit dem Ausschnitt-Rechteck markiert ihr einzelne Elemente oder ganze Abschnitte und stempelt sie an unterschiedliche Punkten auf die skizzierte Strecke.
Das Erstellen einer Strecke funktioniert tatsächlich kinderleicht: Mit der Freihandfunktion zeichnet ihr eine grobe Skizze mit Geraden und engen Standard-Kurven auf den Touchscreen und kümmert euch dann um die Feinheiten. Der Baukasten kann sich zwar nicht mit der Vielfalt eines Trackmania messen, trotzdem stehen einige Extras zur Auswahl, mit denen ihr eure Circuits interessant gestalten könnt.

Dazu gehören enge, weite und überhöhte Kurven, Schikanen, Geraden in unterschiedlicher Breite, Straßenstücke mit abschüssigem Rand und eine Überführung, mit dessen Hilfe ihr den Kurs überkreuz arrangiert. Außerdem könnt ihr die Straße über einen Hügel oder durch eine Senke verlaufen lassen und die Umgebung mit Bäumen, Reifenstapeln, einigen Gebäuden, einem Teich und anderen Objekten dekorieren. Wenn ihr ein wenig Geld verdient habt, könnt ihr eine Wolkenkratzer-Skyline für den Horizont und andere Boni einkaufen. Auch ein alternatives Grafikthema kommt im Laufe des Spiels dazu. Unrealistische Utensilien wie Loopings findet ihr hingegen nicht.

Money, Money, Money...

Den Zaster für neue Bausteine verdient ihr euch in den Einzelspieler-Modi; Kernstück ist wie immer die Welt-Tour. Ihr beweist euer Können nicht nur in der DTM, sondern auch am Lenkrad eines Supertrucks, tretet bei einem Tuning-Cup an und vieles mehr. Leider zeigt sich in diesem Modus der größte Schwachpunkt des Spiels: die schlechte KI eurer computergesteuerten Opponenten. Die fahren entweder stur die Ideallinie entlang oder rammen euch aus allen nur erdenklichen Richtungen. Die klügste Taktik ist es, die Qualifikation vor der Meisterschaft zu aktivieren, eine gute Rundenzeit hinzulegen und sich von Beginn an vor dem rempelnden Mob abzusetzen.

Das Starren auf den pixeligen Horizont strapaziert die Augen. Glücklicherweise könnt ihr die große Streckenkarte im Augenwinkel erkennen, ohne nach unten zu schauen.
Zum Glück gibt es auch ein paar Einzelspieler-Modi ohne KI-Rowdies. Bei den »Herausforderungen« schlängelt ihr euch z.B. durch einen Hütchenkurs oder versucht, eine vorgegebene Durchschnittsgeschwindigkeit zu erreichen. Außerdem könnt ihr eure Zeit auf den mitgelieferten Kursen perfektionieren und euren Rekord mittels Internet-Verbindung mit anderen Spielern vergleichen.

My curcuit is my castle

Zurück zum interessantesten Element des Spiels: dem Strecken-Editor. Ist euer kleines Kunstwerk fertig, könnt ihr es mit einer Probefahrt oder mit einem Rennen gegen die KI einweihen. Oder ihr zeigt einem Freund, wer der Hausherr auf der Piste ist. Vorher müsst ihr ihn allerdings zum Kauf eines eigenen Spielmoduls überreden. Es gibt zwar auch einen Multiplayer-Modus für bis zu vier Teilnehmer mit nur einer Karte, doch dort müsst ihr mit den vorgegebenen Strecken Vorlieb nehmen.


Besonders spaßig ist der Online-Modus: Hat die simpel gehaltene Spielsuche einen bis drei Kontrahenten für euch gefunden, darf jeder einen seiner eigenen Kurse auswählen. Nach erfreulich kurzer Ladezeit startet eine kleine Meisterschaft auf allen beigesteuerten Pisten. Leider dürft ihr die liebevoll gestalteten Kurse eurer Gegner nicht behalten. Auch eine Chat-Funktion fehlt. Als ich auf einer wirklich gelungenen Strecke an idyllischen Windrädern vorbei gerauscht bin, hätte ich meinem Gegner am liebsten direkt zu seinem Werk gratuliert. Es muss ja nicht gleich ein Voice-Chat sein, aber ein simples Icon-System mit den gängigsten Nachrichten wie in Ridge Racer 7 hätte es schon sein dürfen. Immerhin hat Entwickler Firebrand Games an eine Rivalen-Funktion gedacht: Dadurch könnt ihr nicht nur Mitspieler in einer Liste verewigen, von denen ihr den Freundes-Code kennt, sondern auch Gegner, welche die Spielersuche für euch gefunden hat. Leider merkt sich das Spiel, auf welchem DS ihr zum ersten mal ins Netz gegangen seid. Auf dem Gerät eines Freundes könnt ihr danach nicht mehr mit eurem Modul online spielen.

       

Kommentare

Ist raus hier schrieb am
Also ich habe das Spiel wieder verkauft. Ja, Codemasters hat sich Mühe gegeben, aber sind wir mal ehrlich. Das Ding ist total verpixelt und Kurven sieht man eigentlich erst, wenn es schon zu spät ist. Entweder man kennt die Strecke bereits auswendig und weis, wo man bremsen muss oder man hat keine Chance, weil man die Kurven schlicht zu spät als Kurve erkennt.
Dafür kann der Hersteller ausnahmsweise nur bedingt was und man sieht ja auch, dass man sich Mühe gegeben hat, nur der DS bringt einfach nicht die Leistung für so ein Spiel. Mario Kart ist bislang immernoch das einzige Spiel, dass man ordentlich spielen kann. Alles andere kann man vergessen - traurig aber wahr.
schrieb am

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