Assassin's Creed: Altair's Chronicles - Vorschau, Action, Nintendo DS - 4Players.de

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Noch bevor die PC-Auftragsmörder mit Altair durch Jerusalem, Damaskus und Akkon ziehen können, sind die Handheld-Meuchler gefragt. Ende des Monats erscheint Assassin’s Creed Altairs Chronicles. Kann Gameloft, das Team hinter dem vorzüglichen 360-Remake von Prince of Persia, die Klettereien und Kämpfe überzeugend auf den DS transportieren?

Keine Zukunft

All diejenigen, die mit Assassin's Creed  wegen des futuristisch-mittelalterlichen Story-Mischmaschs nicht klar kamen, werden angesichts der DS-Variante aufatmen: Denn Altairs Chronicles, so der Untertitel des Handheld-Ablegers, konzentriert sich vollkommen auf die Vorgeschichte der Ereignisse, die auf 360, PS3 und bald auch PC stattfinden. Zumindest in den ersten Stunden fand sich außer einem leicht futuristischen Lade- und Menübildschirm keinerlei Anspielung auf Desmond Miles. Stattdessen wird der Fokus komplett auf Altair gelegt.


Kommt ein Assassine gefolgen: Die Spielmechanik erinnert häufig positiv an das klassische Prince of Persia.
Assassin of Persia?  

Dabei gibt sich der akrobatisch veranlagte Meuchelmörder reichlich Mühe, an die glorreiche Vergangenheit eines gewissen persischen Prinzen anzuknüpfen, der ja vor nicht all zu langer Zeit auf Xbox Live Arcade zu neuem Glanz geführt wurde.
Dementsprechend gestalten sich Altairs Chroniken als weitestgehend klassische seitwärts scrollende Action, bei der ihr zusätzlich von Zeit zu Zeit in die dritte Dimension, sprich: in den Bildschirm hinein oder heraus gehen könnt.
Da mit diversen Fallen und Hindernissen, bewaffneten Gegnern und zahlreichen Sprungpassagen ähnliche Elemente aufgeboten werden wie im zeitlosen Klassiker, wird sich das finale Produkt auch eher mit Prince of Persia messen lassen müssen als mit dem komplett dreidimensionalen Konsolen-Vorbild.

Denn abgesehen von den Momenten, in denen ihr in den Bildschirm hinein lauft oder heraus kommt, gibt es keinerlei Vieldimensionalität - von einer freien Spielwelt ganz zu schweigen. Allerdings wäre angesichts der ab und an problematischen Kollisionsabfrage in der Vorab-Version sowie der jetzt schon schwer einzuschätzenden Sprungentfernung alles andere als klassische 2D-Spielmechaniken auch vermessen - und würde den DS sowieso an die Grenze des technisch machbaren führen, die im übrigen bereits erreicht zu sein scheint. Die Vorab-Version zeigt ein konstantes Ruckeln beim Scrolling und auch die eigentlich gelungenen Animationen von Gegnern und Altair selber machen immer wieder mit Aussetzern, hakeligen Übergängen und komplett ausgelassenen Phasen negativ auf sich aufmerksam.

Dennoch verspricht Altairs Chronicles gute Unterhaltung. Nachdem ich mich an die Linearität und die grafischen Mankos gewöhnt hatte, sorgten die Meuchelmördereien durchaus für Spaß: Altair bekommt im Laufe der Zeit immer neue Fähigkeiten und Waffen. Außerdem wird mit Minispielen, z.B. bei den Verhören oder den Taschendiebstählen ein Element hinzugefügt, das in einer abgewandelten Form auch die "großen" Versionen hätten veredeln können.
Der Schwierigkeitsgrad bleibt zwar im Allgemeinen eher am unteren Ende der Skala stecken und viele der Fähigkeiten im Kampf lassen sich derzeit noch durch einfaches Button-Mashen aushebeln, doch dies sind Punkte, denen sich bis zur finalen Version hoffentlich noch angenommen hat.

   
 

AUSBLICK



Die Vorgeschichte zum "großen" Assassins Creed kommt ohne Anspielungen auf die Moderne aus und wirkt dadurch auf den ersten Blick noch stärker wie ein zeitgemäßes Prince of Persia. Es wird gesprungen, ausgewichen und gekämpft. Punkt. Insgesamt scheint bis auf die eine oder andere knifflige Sprungpassage der Schwierigkeitsgrad allerdings sehr weit unten angesiedelt zu sein. Vor allem die Kämpfe wirken dadurch auf lange Sicht ähnlich monoton wie in Altairs Konsolen-Abenteuer. Das vom Konzept her gute Kombo- und Blocksystem wird nur selten gefordert und kann momentan noch fast blind ausgehebelt werden. Dafür werden allerdings die auf Konsolen eher trockenen Verhöre und Diebstähle auf dem DS durch Mini-Spiele abgelöst, die allerdings auch nur beim ersten oder zweiten Mal faszinieren. Kleinere technische Mankos wie das konstante Ruckeln der ansonsten überzeugenden Semi-3D-Kulisse oder die ab und an noch etwas holprigen Bewegungsübergänge stören derzeit noch und sollten möglichst abgestellt werden. Dennoch macht es kurzzeitig Spaß, sich durch die abwechslungsreichen Umgebungen zu kämpfen, zu springen und das nächste Opfer zu finden. Allerdings muss die finale Version beweisen, dass Akrobatik und Auseinandersetzungen im unteren Anforderungsniveau auch auf lange Sicht faszinieren.

Ersteindruck: gut


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Kommentare

strunghlitz schrieb am
mmmmh ich freu mich mehr auf die pc umsetzung. Mal gespant wie die das mit der steuerung machen. :roll:
schrieb am

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