Vorschau: Rhythm Paradise

14.08.2008, Autor: Michael Krosta

Geschicklichkeit für Nintendo DS






Video: Rhythm Paradise, Werbespot mit "Coregamer"



Das wahre Leben

Es ist doch immer wieder faszinierend, wenn man in einer Diskothek einen Blick auf die Tanzfläche wirft: Manche zappeln wie von einer Tarantel gestochen, andere bewegen sich lasziv und sexy, während manch einer nur gelangweilt sein Gewicht vom einen auf das andere Bein verlagert. Und dann gibt es noch die Spezies, die es immer wieder schafft, die eigenen Moves ganz genau NEBEN dem Takt vom Stapel zu lassen - und zwar so, dass man es fast schon als Kunststück ansehen kann und sich fragt, wie man die Beats so konsequent ignorieren kann. Aber wenn der gute Dr. Kawashima schon die eingerostetenGehirnzellen auf Trab bringt und das Augen-Training für mehr Durchblick sorgt, besteht vielleicht noch etwas Hoffnung, dass auch diese Taktgefühl-Verbrecher mit Rhythm Heaven irgendwann das Prinzip verstehen und den Rhythmus spüren.

Chorknaben & Roboter

Wir hatten die Möglichkeit, in drei der Minispiele hineinzuschnuppern. Genau wie bei Dr. Kawashima oder auch Guitar Hero: On Tour dreht ihr den DS zunächst in die richtige Position und haltet ihn wie ein aufgeschlagenes Buch. Beim ersten Minispiel findet ihr euch in einer Fabrik wieder, in der sich von rechts und links zwei Metallplatten synchron zu einer variierenden Takt- und Tonfolge aufeinander zu bewegen. Eure Aufgabe besteht darin, den Moment genau abzupassen, wenn beide Plättchen übereinander liegen, um dann einen Bolzen in das Loch in der Mitte zu jagen. Dazu bewegt ihr den Stylus auf dem Touchpad einfach von unten nach oben, um den Bolzen zu verschießen - und das natürlich im richtigen Takt! Seht ihr zu Beginn noch den kompletten linken Bildschirm, wird die Sicht zunehmend eingeschränkt und ihr seht nur noch kleinere Ausschnitte. Klar, dass es dann noch mehr auf das richtige Timing bzw. das Rhythmusgefühl ankommt. Und das braucht ihr auch beim nächsten Spiel... Auf dem Bildschirm: Drei Chorknaben. Eure Aufgabe: Genau dann den Mund mit einem "Laaaaaa"-Laut aufzumachen, wenn es passt - und im richtigen Moment auch wieder die Klappe zu halten. Berührt ihr mit dem Stylus den Touchscreen, herrscht Stille. Doch sobald ihr ihn wegnehmt, singt eure putzige Figur drauf los und sollte im Idealfall den angepeilten Dreiklang bzw. die gebrochenen Akkorde im richtigen Takt ergänzen. Das letzte Minispiel, was wir zu sehen bekamen, funktioniert nach einem ähnlichen Prinzip: Auf einem Laufband werden Roboter angeliefert, die ihr betanken müsst. Das Benzin fließt so lange, wie ihr den Stylus auf dem Touchpad lasst, während im Hintergrund Stampfgeräusche den Takt angeben. Dabei versteht es sich von selbst, dass ihr nur mit dem richtigen Timing die maximale Füllung hinbekommt und sich damit die Transformer für Arme mit vollem Tank in die Lüfte verabschieden.

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  Fazit 

Rhythm Paradise
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