Story ist (nicht) alles
Eine weitere Neuerung ist der Story-Modus, der neben dem schnellen Spiel (alle Songs sind wie bei The Beatles Rock Band oder Guitar Hero 5 von Anfang an zugänglich) den salzigen Hauptanteil der Musiksuppe darstellt.
Dieser lehnt sich zwar im Wesentlichen an die übliche Karriere an, reichert diese aber durch Zwischensequenzen an, die hoffentlich alle so charmant und witzig wie die uns gezeigten sind. Der Humor erinnert glücklicherweise eher an die Star Wars- und Indiana Jones-Abenteuer als an das in dieser Hinsicht missglückte Bionicle Heroes.
Und es gibt besondere Herausforderungen, in denen man z.B. Geister (in diesem Fall mit dem Song 'Ghostbusters') oder einen Riesenkraken, der ein Piratenschiff angreift, mit der Macht der Rockmusik besiegen muss.
Unter dem Strich sind dies zwar alles nur Abwandlungen der RB-Mechanik, doch die Idee ist kreativ und scheint auch gut umgesetzt zu sein.
Allerdings ist dies noch die größte Unbekannte bei den Bauklotz-Musikanten. Denn während das Rock Band-Prinzip über jeden Zweifel erhaben ist und die familientauglichen Ergänzungen sinnvoll scheinen, muss die Story ihre Qualität als Ganzes erst beweisen.
Dafür kann das Drumherum punkten - in nahezu jeglicher Hinsicht: Die Akustik z.B. ist auf dem bekannt hohen Niveau, auch wenn das Publikum im Detail nicht ganz so mitzugehen scheint, wie es bei RB1 oder 2 der Fall ist. Dafür bekommt man im Gegenzug nach einem mitreißenden Solo umgehendes Zuschauerfeedback und Sonderjubel.
Charmante Kreativität
Die visuelle Umsetzung mit ihrer Liebe zum Detail bei den kultigen Bauklotz-Figuren sowie den abwechslungsreichen Umgebungen schafft es immer wieder, einem ein Lächeln aufs Gesicht zu zaubern.
Wobei eine weitere Prämisse der Entwickler war, den Rockern kreativen Spielraum zu geben: So werden insgesamt 150 Figuren zur Verfügung stehen, um als virtuelle Alter Egos auf die Bühne zu treten. Dabei gibt es aber nicht nur die den klassischen Lego-Themen wie Burg, Piraten oder Stadt entsprungenen Gelbköpfe, sondern auch die Bauklotzvarianten zahlreicher Rocker aus Rock Band 1 und 2. Obendrauf konnte das Team sich mit David Bowie und Iggy Pop einigen und konnte die beiden als Lego-Figuren einbauen. Letzter hat sich darüber hinaus bereit erklärt, mit seiner Stimme die Tutorials zu untermalen.
Und wem die mitgelieferten Figuren aus welchen Gründen auch immer nicht zusagen, kann sie auseinander nehmen und wie bei Lego-Titeln üblich neu zusammensetzen.
Mit der Möglichkeit, seine Rockerbude nach eigenen Wünschen neu zu gestalten, seine Roadies und Managercrew ebenfalls bauen zu können und diese eigenen Figuren dann in den Zwischensequenzen auftreten zu sehen, werden sowohl Fantasie als auch Kreativität der angehenden Bauklotz-Rocker gefördert. Und da verzeiht man dann auch gerne, dass die Animationen im Detail nicht ganz so filigran sind, wie man es von den Harmonix-Titeln gewohnt ist.
Problematisch könnte der Mehrspieler-Ansatz im Allgemeinen werden: In Zeiten der grandiosen sowohl kooperativen als auch kompetitiven Modi sowie dem jederzeit möglichen Ein-und Aussteigen von Spielern in Guitar Hero 5 zeigen sich die Bühnenhelden aus dem Hause Lego einen Tick zu konservativ.
Die DS-Variante: Lego Unplugged
Mit dem Spielzeug-Ausflug ins Rock Band-Universum bekommt endlich auch der DS seine Würdigung - nachdem vor ein
paar Monaten bereits mit der PSP das erste große Handheld seine Version namens "Unplugged" bekam. Auf diesem leicht abgewandelten Konzept, das aber trotz aller Anleihen aus dem ebenfalls von Harmonix entwickelten Amplitude unter dem Strich ein waschechtes Rock Band-Erlebnis spendierte, baut die Stylus-Band-Premiere auf.
Wahlweise über eine Kombination aus Digipad- und Knopfeingaben müssen nach wie vor auf einem "Highway" nach unten rauschende Noten im richtigen Moment aktiviert werden.
Der Unterschied: Man musste in Unplugged von Instrument zu Instrument springen, wenn man das volle Klangerlebnis und die Höchstpunktzahl erreichen wollte.
Das ist auch auf dem DS möglich, wurde aber von einem Muss zu einem Kann umfunktioniert. Wer will, hat auch die Möglichkeit, sich auf eine Spur zu konzentrieren, wodurch der Stressfaktor deutlich nach unten gesetzt wird. Überhaupt gibt man sich auch auf dem Handheld Mühe, alles so zugänglich wie möglich zu halten. Denn alternativ zum Knopfgedrücke kann man auch mit dem Stylus versuchen, die Noten im richtigen Moment zu erhaschen. Da der Touchscreen ständig aktiv ist, ist sogar ein fliegender Wechsel von Stylus- zu Knopfnutzung möglich - oder natürlich auch eine Kombination.
Was den Umfang betrifft, bemüht sich das Team, das komplette Lego Rock Band-Erlebnis auf das Modul zu pressen, wobei die Soundqualität der hinsichtlich der Anzahl reduzierten Songs nicht leiden soll. Daher soll es die komplette Tour samt Cutscenes ebenso geben wie kreative Gestaltungsmöglichkeiten. Doch das wichtigste ist ohnehin der Mehrspieler-Modus, der bis zu vier Handheld-Musikanten das gemeinsame Rocken ermöglicht - und das alles ohne nennenswerten Lag, wie wir erfreut bei den Sessions mit den Entwicklern feststellen konnten.
Eine weitere Neuerung ist der Story-Modus, der neben dem schnellen Spiel (alle Songs sind wie bei The Beatles Rock Band oder Guitar Hero 5 von Anfang an zugänglich) den salzigen Hauptanteil der Musiksuppe darstellt.
Dieser lehnt sich zwar im Wesentlichen an die übliche Karriere an, reichert diese aber durch Zwischensequenzen an, die hoffentlich alle so charmant und witzig wie die uns gezeigten sind. Der Humor erinnert glücklicherweise eher an die Star Wars- und Indiana Jones-Abenteuer als an das in dieser Hinsicht missglückte Bionicle Heroes.
| Rock Band ist und bleibt Rock Band - auch wenn es sich mit einer familienfreundlicheren Aufmachung maskiert! |
Unter dem Strich sind dies zwar alles nur Abwandlungen der RB-Mechanik, doch die Idee ist kreativ und scheint auch gut umgesetzt zu sein.
Allerdings ist dies noch die größte Unbekannte bei den Bauklotz-Musikanten. Denn während das Rock Band-Prinzip über jeden Zweifel erhaben ist und die familientauglichen Ergänzungen sinnvoll scheinen, muss die Story ihre Qualität als Ganzes erst beweisen.
Dafür kann das Drumherum punkten - in nahezu jeglicher Hinsicht: Die Akustik z.B. ist auf dem bekannt hohen Niveau, auch wenn das Publikum im Detail nicht ganz so mitzugehen scheint, wie es bei RB1 oder 2 der Fall ist. Dafür bekommt man im Gegenzug nach einem mitreißenden Solo umgehendes Zuschauerfeedback und Sonderjubel.
Charmante Kreativität
Die visuelle Umsetzung mit ihrer Liebe zum Detail bei den kultigen Bauklotz-Figuren sowie den abwechslungsreichen Umgebungen schafft es immer wieder, einem ein Lächeln aufs Gesicht zu zaubern.
Wobei eine weitere Prämisse der Entwickler war, den Rockern kreativen Spielraum zu geben: So werden insgesamt 150 Figuren zur Verfügung stehen, um als virtuelle Alter Egos auf die Bühne zu treten. Dabei gibt es aber nicht nur die den klassischen Lego-Themen wie Burg, Piraten oder Stadt entsprungenen Gelbköpfe, sondern auch die Bauklotzvarianten zahlreicher Rocker aus Rock Band 1 und 2. Obendrauf konnte das Team sich mit David Bowie und Iggy Pop einigen und konnte die beiden als Lego-Figuren einbauen. Letzter hat sich darüber hinaus bereit erklärt, mit seiner Stimme die Tutorials zu untermalen.
Und wem die mitgelieferten Figuren aus welchen Gründen auch immer nicht zusagen, kann sie auseinander nehmen und wie bei Lego-Titeln üblich neu zusammensetzen.
Mit der Möglichkeit, seine Rockerbude nach eigenen Wünschen neu zu gestalten, seine Roadies und Managercrew ebenfalls bauen zu können und diese eigenen Figuren dann in den Zwischensequenzen auftreten zu sehen, werden sowohl Fantasie als auch Kreativität der angehenden Bauklotz-Rocker gefördert. Und da verzeiht man dann auch gerne, dass die Animationen im Detail nicht ganz so filigran sind, wie man es von den Harmonix-Titeln gewohnt ist.
Problematisch könnte der Mehrspieler-Ansatz im Allgemeinen werden: In Zeiten der grandiosen sowohl kooperativen als auch kompetitiven Modi sowie dem jederzeit möglichen Ein-und Aussteigen von Spielern in Guitar Hero 5 zeigen sich die Bühnenhelden aus dem Hause Lego einen Tick zu konservativ.
Die DS-Variante: Lego Unplugged
Mit dem Spielzeug-Ausflug ins Rock Band-Universum bekommt endlich auch der DS seine Würdigung - nachdem vor ein
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| Die DS-Variante setzt auf das "Unplugged"-Prinzip, das seinerzeit auf der PSP seinen Anfang nahm. |
Wahlweise über eine Kombination aus Digipad- und Knopfeingaben müssen nach wie vor auf einem "Highway" nach unten rauschende Noten im richtigen Moment aktiviert werden.
Der Unterschied: Man musste in Unplugged von Instrument zu Instrument springen, wenn man das volle Klangerlebnis und die Höchstpunktzahl erreichen wollte.
Das ist auch auf dem DS möglich, wurde aber von einem Muss zu einem Kann umfunktioniert. Wer will, hat auch die Möglichkeit, sich auf eine Spur zu konzentrieren, wodurch der Stressfaktor deutlich nach unten gesetzt wird. Überhaupt gibt man sich auch auf dem Handheld Mühe, alles so zugänglich wie möglich zu halten. Denn alternativ zum Knopfgedrücke kann man auch mit dem Stylus versuchen, die Noten im richtigen Moment zu erhaschen. Da der Touchscreen ständig aktiv ist, ist sogar ein fliegender Wechsel von Stylus- zu Knopfnutzung möglich - oder natürlich auch eine Kombination.
Was den Umfang betrifft, bemüht sich das Team, das komplette Lego Rock Band-Erlebnis auf das Modul zu pressen, wobei die Soundqualität der hinsichtlich der Anzahl reduzierten Songs nicht leiden soll. Daher soll es die komplette Tour samt Cutscenes ebenso geben wie kreative Gestaltungsmöglichkeiten. Doch das wichtigste ist ohnehin der Mehrspieler-Modus, der bis zu vier Handheld-Musikanten das gemeinsame Rocken ermöglicht - und das alles ohne nennenswerten Lag, wie wir erfreut bei den Sessions mit den Entwicklern feststellen konnten.
Ausblick
Ersteindruck: sehr gut! (Fit 4 Hit)
Kommentare
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3tagewach schrieb:
ich frag mich wer sich dann so einen Schrott kauft und 4players hit lol nur weil man die normalen Leute in Legomännchen umtauscht ich würde dem Spiel so ca. 10% geben das ist ja so als ob man GTA 4 mit Legomännchen spielt und alles gleich bleibt Story, Stadt [...] 3tagewach schrieb:
ich frag mich wer sich dann so einen Schrott kauft und 4players hit lol nur weil man die normalen Leute in Legomännchen umtauscht ich würde dem Spiel so ca. 10% geben das ist ja so als ob man GTA 4 mit Legomännchen spielt und alles gleich bleibt Story, Stadt lol. GTA 4 im Lego Style fänd ich irgendwie ganz lustig. -
ich frag mich wer sich dann so einen Schrott kauft und 4players hit lol nur weil man die normalen Leute in Legomännchen umtauscht ich würde dem Spiel so ca. 10% geben das ist ja so als ob man GTA 4 mit Legomännchen spielt und alles gleich bleibt Story, Stadt lol.
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Sieht gut aus
