Mein kleiner Sonnenschein

Video: Von der Wölfin zum Wölfchen - aber sonst ändert sich nicht viel. Okamiden führt das faszinierende Spielprinzip des ersten Teils im Kleinformat fort.
Die Pinselfreude wurde gleich im ersten Level deutlich, den wir zu sehen bekamen: »Demon Market«: Um diesen Marktplatz betreten zu dürfen, musste ich sowohl Chibiterasu als auch seiner kleinen Reiterin Kuni eine möglichst böse guckende Maske malen, um die Wächter-Dämonen reinzulegen. Ist das geschafft, geht die große Rätselei los, denn eine weitere Wache lässt die beiden nicht vorbei - erst wenn sie ein so genanntes »Feuerauge« erhält, ist der Weg frei.
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| Die Bosskämpfe, hier gegen die »Witch Queen« ziehen sich über mehrere Stufen, in denen man seine Kampftaktik ändern muss. |
Der Wolf und die Meerjungfrau
Neben Kuni springt später auch eine blauhaarige Meerjungfrau namens Nanami auf den Pelz von Chibiterasu - und schon ändert sich auch das Puzzledesign in der Welt von Okamiden. Nanami ist bevorzugt im Wasser unterwegs, so dass z.B. ein Rätsel darauf basiert, dass sie durch ein verschlossenes Labyrinth schwimmt, während man mit Chibiterasu Schalter betätigt, um die entsprechenden Barrieren zu öffnen. Wie in dem beiden Zelda-Abenteuern für den DS malt man Nanami mit dem Stylus einen Pfad, auf dem sie entlang schwimmt. Später muss man auch Wasserquellen sprengen und auf dem danach sprudelnden Quell reiten oder dem Wasser mit dem magischen Pinsel einen Weg malen, damit Feuer gelöscht werden.
Wie schon beim ersten Teil kommt der Pinsel natürlich auch bei den actionreichen Kämpfen zum Einsatz: Ein einfacher Strich mitten durch den Gegner hindurch lässt dem »Power Slash« freien Lauf, ein Kreis mit einem Strich, der von innen nach außen geht jagt die mächtige »Cherry Bomb« hoch. Beliebig kann man diese Waffen nicht einsetzen, denn jeder Gebrauch des Pinsels verbraucht magische Tinte. Man muss also die Schwächen der Gegner analysieren, im richtigen Moment das Bildschirmgeschehen einfrieren und an der richtigen Stelle mit dem richtigen Angriff attackieren.
Den habe ich ganz allein geangelt!
Das gilt nicht nur für die Standard-Gegner (einer der neuen, die wir zu sehen bekamen, nannte sich »Pot Fox« - ein dämonischer Fuchs, der sich in einem stählernen Topf versteckte), sondern vor allem für die Bosse. Jene zum Teil sehr großen Geschöpfe, deren Design teilweise einem sehr japanischen Albtraum
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| Grafisch gehört Okamiden klar zu den aufwändigsten DS-Games: Die kräftigen Pinselstriche, die lebendigen Farben und das kreative Landschaftsdesign sind höchst beeindruckend. |
Bei einem anderen Boss kam eine ebenfalls aus Okami bekannte Pinselanwendung ins Spiel: Mit einem speziellen Pinsel darf man zwei entfernte Objekte über ein grünes Teil miteinander verbinden. Das geht natürlich nicht dauernd, sondern nur an speziellen Punkten - einer davon klebte an der Unterlippe vom »Giant Catfish«-Boss: Bevor gekämpft wurde, entspann sich erstmal ein unterhaltsamer Dialog zwischen Nanami und ihm, der von sich denkt, dass er ein legendärer Karpfen sei. Kurz darauf hatte er von Nanamis ständigen Frotzeleien die Schnauze voll und begann die Attacke: Direkt bekämpfen ließ er sich nicht, aber der Haken an seinem Mund ließ sich mit einer stabilen Pflanze an der Decke verbinden - woraufhin er kurzzeitig hilflos in der Luft zappelte und bearbeitet werden konnte. Jeder Bossfight geht über mehrere Stufen, in denen man seine Kampftaktik anpassen muss - so auch dieser: Nach kurzer Schmerzphase entschloss sich Giant Catfish dazu, zu einer anderen Insel abzuhauen, so dass man ihn verfolgen muss - während Nanami rüberschwimmt, muss Chibiterasu sie vor gegnerischen Angriffen beschützen.
Ausblick
Ersteindruck: sehr gut
Kommentare
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Das game wirds wirklich schwer habn... ich meine die wii-version hat sich auch schlecht verkauft und zur gleichen zeit kommt der 3DS (mit den ganzen guten Spielen) in den handel aba ich hoffe doch dass es sich gut verkauft-sonst gibts vielleicht keinen Nachfolger :(
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nigeleyda schrieb:
Sehr schöne Vorschau, mal sehen, ob ich dafür den DS nochmal anschmeiße! Kleine Korrektur: Ōkami heißt Wolf! Als ob die Sonnengöttin Amaterasu sich in dem Körper einer dahergelaufenen Hündin aufhalten würde ... ] Moin, du hast [...] nigeleyda schrieb:
Sehr schöne Vorschau, mal sehen, ob ich dafür den DS nochmal anschmeiße! Kleine Korrektur: Ōkami heißt Wolf! Als ob die Sonnengöttin Amaterasu sich in dem Körper einer dahergelaufenen Hündin aufhalten würde ... ] Moin, du hast natürlich recht, Ōkami bedeutet übersetzt Wolf - ich war gedanklich beim Schreiben immer bei einem Wolfshund. :) Vielen Dank für den Hinweis. Cheers -
die limited edition würd ich mir glatt kaufen.... wenn ich nur einen funken japanisch lesen könnte ._. irgendwie bin ich im falschen land geboren. vll bringen die ja ein kleines special in europa raus...? oder usa... english geht ja :D ansonsten: sofortkauf! okami war für ps2 geil, für wii [...] die limited edition würd ich mir glatt kaufen.... wenn ich nur einen funken japanisch lesen könnte ._. irgendwie bin ich im falschen land geboren. vll bringen die ja ein kleines special in europa raus...? oder usa... english geht ja :D ansonsten: sofortkauf! okami war für ps2 geil, für wii der hammer, das ganze spiel zieht einen so in seine eigene, liebevoll inszenierte welt... einfach genial. (ändert bitte den ersten satz des artikels... ameterasu ist kein hund ><)

