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Aufbau-Strategie
Entwickler: Keen Games
Release:
15.04.2010
Spielinfo Bilder Videos
Der DS als PC-Ersatz? Immer mehr Entwickler scheinen darauf zu bauen. Nachdem Age of Empires bereits mit großem Erfolg den Sprung vom großen auf den kleinen Doppelschirm geschafft hat, drängen immer mehr PC-Umsetzungen in den Modulschacht. Die Siedler stehen bereits Schaufel bei Fuß und auch Anno 1701, das erfolgreichste deutsche Spiel des letzten Jahres, ist im Anmarsch.

Kult im Kleinformat?

Satte 88 Prozent im PC-Test. Was war das Geheimnis von Anno 1701? Komplex, aber einsteigerfreundlich, ausgestattet mit einer opulenten Kulisse und einer enormen Langzeitmotivation. Wie kann man so ein umfangreiches Spiel auf Nintendos Handheld pressen? Gar nicht? Nur mit Abstrichen?

Auch auf dem DS kann sich Anno 1701 sehen lassen!
Anstatt sich damit abzumühen, spielerische und vor allem optische Kompromisse zu umschiffen, hieß es für die Entwickler: Alles auf Anfang. Das bedeutet, dass das DS-Anno ein komplett neues Spiel darstellt, das sich nur auf die grundlegenden Prinzipien beruft, die sich auf dem PC finden lassen: Siedeln, erforschen, kämpfen, Bürger zufrieden stellen.

Die einsame DS-Insel

Natürlich wird man sich mit den wesentlichen Mechanismen wie Häuser- und Straßenbau sowie den Aufbau einer möglichst effektiven Infrastruktur leichter tun, wenn man schon Bekanntschaft mit Anno auf dem PC gemacht hat. Doch auch Spieler, die bislang nichts mit der Materie zu tun hatten, dürften sich dank umfangreichem Tutorial, Hilfetexten und dem integrierten Hotlink-Lexikon Annopedia schnell zurechtfinden - und bereits nach kurzer Zeit die Inseln besiedeln, als ob sie nie etwas anderes gemacht hätten.
Mit einem ausufernden Story-Modus in drei Schwierigkeitsstufen sollten Annoholiker gut 15 bis 20 Stunden beschäftigt sein. Und danach und dazwischen sorgt ein Mehrspieler-Modus für bis zu vier Kapitäne für Vergnügen. Mit diversen frei konfigurierbaren Siegbedingungen und gut 50 handgezeichneten Karten, auf denen ihr siedeln und euch bekriegen könnt, kommt man schnell darüber hinweg, dass Game-Sharing nicht unterstützt wird und jeder Spieler sein eigenes Modul benötigt.

Benutzerfreundlichkeit ist Trumpf

Das Team von Keen Games, das für den DS-Port verantwortlich ist, legt vor allem auf eines Wert: Dass die Spieler sich in der Dualscreen-Welt von Anno 1701 problemlos zurecht finden. Eine geschickte Nutzung der Bildschirme mit dem unteren für die grundlegende Navigation und Auswahl-Menüs sowie einer
Gezeichnete Bilder sorgen für eine stimmungsvolle Erzählung der Kampagnen.
Anzeige für alle relevanten und ggf. auch kontextsensitiven Infos auf dem oberen bildet nur den Anfang. Frei belegbare Hotkeys, ein "Springe zu"-Knopf, der euch in Sekundenschnelle an Krisenherde versetzt, sind ebenfalls Belege für dieses Vorhaben.
Ein vereinfachtes Lager- und Verkaufssystem für die insgesamt 16 erhältlichen Waren, von denen allerdings maximal vier auf einer Insel vorkommen können, sorgt ebenfalls für schnelle Erfolgserlebnisse ohne große Menü-Wühlereien.

Mit einem weichen Scrolling, d.h. ihr nutzt den Stylus, um den Bildausschnitt zu verschieben, der allerdings wie ein Globus leicht nachzieht, wird der Grundstein für eine sehr stimmungsvolle Umsetzung der Anno-Welt gelegt. Zwei Zoomstufen bieten jederzeit einen guten Überblick über das bunte und gut animierte Treiben, das man in bester Tradition auch einfach mal vor sich hin laufen lassen kann - der "Aquariumeffekt" lässt grüßen.  
Und sobald der Vulkan ausbricht und er seine Asche und Lava über der Insel verstreut, kommt fast schon PC-Feeling auf.
Zusammen mit der bei den DS-erfahrenen Jungs und Mädels von Shin´en entstandenen Musik sollte auch die technische Komponente ein rundum gelungenes Aufbauerlebnis ermöglichen.

    
 

AUSBLICK



Auch ohne die Power eines Rechners und aufgeteilt auf zwei kleine Schirme scheint Anno 1701 ein Motivationsgarant zu sein. Alles, was man mit der Serie assoziiert, wurde von Keen Games integriert und wunderbar auf Handheld-Verhältnisse getrimmt. Eine stimmungsvolle Kulisse, eine umfangreiche Kampagne, ein konfigurierbarer Mehrspieler-Modus und vor allem die angestrebte Benutzerfreundlichkeit stellen die Weichen auf Hit-Kurs. Damit der Anno-Zug mit DS-Antrieb in awardreife Gefilde düsen kann, muss sich erst noch die Erzählstruktur und die Intelligenz der Gegner in der Kampagne beweisen. Wir sind gespannt.Ersteindruck: Sehr gut


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Kommentare

Skourer schrieb am
@ rene: willste meine psp haben? will mir n DS kaufen... die bringen wenigstens vernünftige spiele raus..
E-G schrieb am
Rene... hat geschrieben:
E-G hat geschrieben:
Rene... hat geschrieben:Ich finde das dieses Spiel in der Grafik völlig versagt...
warum? es sieht beinahe so aus wie der erste teil, und da kommen bei mir tolle errinerungen hoch. man braucht keine spitzen über 3d grafik für ein gutes spiel prinzip.
Nein , gerade in unserer heutigen Zeit geht es um eine gute Grafik.
Wenn Nintendo nicht mal langsam auch die Kurve in Sachen Grafik kriegt wechsel ich zu Sony. :roll:
dannn solltest du wechseln, mit der einstellung bist du hier eindeutig falsch am platz
Rene... schrieb am
E-G hat geschrieben:
Rene... hat geschrieben:Ich finde das dieses Spiel in der Grafik völlig versagt...
warum? es sieht beinahe so aus wie der erste teil, und da kommen bei mir tolle errinerungen hoch. man braucht keine spitzen über 3d grafik für ein gutes spiel prinzip.
Nein , gerade in unserer heutigen Zeit geht es um eine gute Grafik.
Wenn Nintendo nicht mal langsam auch die Kurve in Sachen Grafik kriegt wechsel ich zu Sony. :roll:
E-G schrieb am
Rene... hat geschrieben:Ich finde das dieses Spiel in der Grafik völlig versagt...
warum? es sieht beinahe so aus wie der erste teil, und da kommen bei mir tolle errinerungen hoch. man braucht keine spitzen über 3d grafik für ein gutes spiel prinzip.
Rene... schrieb am
Ich finde das dieses Spiel in der Grafik völlig versagt... aber trotztdem eine dolle Idee :wink:
schrieb am

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