King's Bounty: The Legend - First Facts, Strategie, PC - 4Players.de

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Der Trailer riecht nach dem Spielprinzip von Heroes of Might & Magic. Doch das von Katauri Interactive entwickelte King's Bounty - The Legend ist ein Paradebeispiel dafür, ein Buch nicht immer nur nach dem Umschlag und ein Spiel nicht nach dem ersten oberflächlichen Eindruck abzuurteilen. Parallelen sind zwar da, doch die Wiederauferstehung einer 18 Jahre alten Franchise hat weitaus mehr zu bieten.

Der Urahn

Wir schreiben das Jahr 1990: New World Computing veröffentlicht mit King's Bounty auf DOS-PCs sowie auf C64, Mega Drive, Amiga und Apple II den Prototypen rundenbasierter Fantasy-Strategie. Satte sechs Jahre, bevor (ebenfalls von New World Computing) mit Heroes of Might and Magic (HoMM) das Spiel auf den Markt kommt, das das Genre bis heute definieren sollte.

Die Kämpfe erinnern an die Heroes of Might & Magic-Spiele, doch drumherum ist alles überraschend anders!



















Der Nachfahre

Wir schreiben das Jahr 2008: Das Team von Katauri Interactive, das sich pikanterweise teils aus HoMM-Entwicklern zusammensetzt, präsentiert King's Bounty - The Legend (KB). Vieles erinnert an den alten Klassiker - und natürlich auch an die Heroes-Serie. Doch unter der Oberfläche schlummert noch einiges: So sind nur die Kämpfe rundenbasiert. Die Bewegung durch die umfangreichen Gebiete, die in Sachen Design wie eine aufgemotzte WarCraft 3-Welt wirken, findet in Echtzeit statt. Eigene Festungen zur Truppenrekrutierung gibt es nicht, stattdessen werbt ihr in den auf eurem Weg liegenden Städten eure Gefolgschaft an, die je nach euren Führungswerten zu einer stattlichen Armee anwachsen kann. Das pur auf Einzelspieler fokussierte Strategie-Rollenspiel, das sich teilweise auch bei japanischen Kult-Kollegen wie Disgaea bedient, bietet haufenweise Missionen, teils mit Story beeinflussenden Entscheidungen.

Ausblick

Ich war nach den ersten Videos mehr als skeptisch: Alles sah zu sehr nach einem weiteren HoMM-Klon aus, von denen es ja schon mehr als genug gibt. Doch in der umfangreichen Präsentation verflog die Skepsis schnell und wurde durch Vorfreude auf die erste länger spielbare Fassung ersetzt. Denn obwohl natürlich die taktischen Kämpfe im Vordergrund stehen, sorgt das rollenspielerische Umfeld für eine angenehme Abwechslung. Haufenweise Missionen, die teilweise sogar mit Entscheidung und Konsequenz hausieren sowie teils auch ohne Kampf gelöst werden können, eine umfangreiche Charakterentwicklung und Bosskämpfe: Das alles macht Lust auf mehr. Auch die Anleihen beim PS2-Kultklassiker Disgaea oder die manchen Gegenständen inne wohnenden Geister, die auf eure moralische Entwicklung reagieren und unter Umständen den Dienst verweigern, klingen viel versprechend. Allerdings muss sich Kings Bounty in einer spielbaren Version auch noch entscheidenden Fragen stellen: Kann die Geschichte auf Dauer unterhalten? Wie unterschiedlich spielen sich die drei Klassen trotz identischer Fähigkeitsbäume? Sind die vielen zweifellos guten Ideen harmonisch in den Spielverlauf eingebunden oder letztlich "nur" ein gut gemeintes Gimmick? Wenn die Entwickler auf diese offenen Punkten überzeugende Antworten finden, könnte Rollenspiel-Strategen auch abseits von Konsolen ein unterhaltsamer Herbst ins Haus stehen. Ich bin gespannt!
Features

- komplett lokalisiert (Hauptquest mit Sprachausgabe)
- drei Klassen: Kämpfer, Paladin, Magier
- vier Schwierigkeitsgrade
- Spieldauer bei Konzentration auf Hauptquest: ca. 25 bis 30 Stunden
- Armeegröße wird durch Eigenschaft "Führungskraft" bestimmt
- Gebietserforschung in Echtzeit
- rundenbasierte Kämpfe
- Tag-/Nachtwechsel
- drei Fähigkeitsbäume (Might, Mind, Magic)
- Moralsystem innerhalb der Armee (bestimmte Typen harmonieren nicht miteinander)
- drei Magie-Arten (Order, Distortion, Chaos)
- zufällige Gegenstände auf der Kampfkarte, die sich positiv oder negativ auf den Kamfverlauf auswirken können (z.B. ein Vulkan, der ausbricht oder eine Statue, die willkürlich heilt)
- Zugreihenfolge wird angezeigt, damit vorausschauende Planung möglich
- Friendly Fire ist permanent an (wichtig bei Bereichsangriffen)
- leichte Diplomatieeinschläge bei den jeweiligen Stadt-Herrschern
- Nebenmissionen teilweise auch ohne Kampflösung möglich
- Zauber können in drei Stufen aufgerüstet werdem
- bestimmte Waffen und Rüstungen können aufgerüstet werden, in dem man à la Disgaea "in ihnen" gegen die Waffenhüter kämpft
- vier Geister können mit verheerenden Zaubern auf Spielerseite kämpfen, müssen aber erst gefunden werden und benötigen die so genannte "Wut", die sich im Kampf nach und nach auflädt
- aufwändige Effekte
- bezauberndes Fantasy-Design, das wie ein weiter entwickeltes WarCraft 3 wirkt
- Spielerfigur kann heiraten und Kinder bekommen, was jeweils eine Inventarerweiterung zur Folge hat
- viel in der Umgebung zu entdecken (Schätze, versteckte Gegenstände, Nebenmissionen, etc.)
- manche Gegenstände führen ein ideologisches Eigenleben: Führt man z.B. ein Dämonen-Item mit sich und handelt vorrangig böse, nehmen die Gegenstandswerte ab und man muss die dem Gegenstand innewohnenden Geister bekämpfen und sie wieder auf Linie bringen

Kommentare

atomvirus schrieb am
Eine Meinung von einen Nicht-hmommoomoom kenner ^^:
Also ich spiele Rollenspiele sehr gern wie z.b the Witcher oder Newerwinter nights. Fallout3, Hardtruck Apocalypse usw.
Meine vorliebe an rpgs kommt noch aus der guten allten Super Nintendo zeit.
Zum ersten mal nach Final Fantasy 7 mag ich ein game so wie Bounty.
vielecht auch weil in Bounty eine grosse liebe zum detail steckt.
Ich spiele version 1.6.5 und kann also über die balance Probleme nichts sagen ich spiele auf normal. Das gesammte Spiel kommt einen vor als wenn man ein Super ausgeschmücktes brettspiel spielt, mit bewegungsraum den man sich erarbeiten muss.
Ich spiele das Spiel über Beamer und hatte daher Probleme das der Text zu klein war. Dieses konnte ich lösen wenn man die fonts.cfg edetiert und alle Size bis 22 auf 22 setzt.
Desweiteren gibt es eine handvoll mods für das game, die aus der russischen Scene kommen. Diese Mods ermöglichen z.b das man ca 25% die Kamera höhersetzten kann oder div. Farbunterschiede bei Kampfzahlenanzeigen.
Einige sachen stöhren mich momentan an bounty:
Ich bin Level 7 /paladin (hatte vorher 2-4 Levels als Magier erst und dann neuanfang weil ich das Ks er verstehen musste^^) und habe die erste Insel zu 85% erkundet. Die Quest habe ich so nebenbei laufen lassen, so das ich vieles beim Truppenkaufen nebenbei erledigte. und nun ist es so, das ich ca 20 offene Quest habe. Da es aber 0 GPS oder Quest points auf der Karte gibt und ich nicht überall: "Hier wohnt Achi" rangepinnt habe, weiß ich natürlich nicht wo was zu machen ist.
und ganz ehrlich Ich lese doch nicht 10 Sätze um dann am ende zu erfahren. hohl mir mal "das" oder "das". Es ist noch nicht mal so das "das" was wichtig ist in den vielen Sätzen dicker dargestellt wird.
Eine Sprachausgabe hätte dem Spiel 40% mehr fun bringen können.
denn bei mir wird nichts vorgelesen auch nicht das Hauptquest.
Es gibt für mich nur eine Lösung entweder...
gamology schrieb am
Jetzt ist es endlich angekommen. Wirklich ein Hammer das Spiel! :D Besonders die Idee mit den Zorngeister und die unterschiedlichen Helden gefallen mir sehr gut. Ich habe erstmal mit dem Paladin angefangen. Mit welchem Helden spielt ihr?
Und ein neuer Trailer ist draussen falls jemand sich das Game mal anschauen möchte.
Friggl schrieb am
gamology hat geschrieben:Vorbestellung getätigt.Hehe! hier
Und warum dann nicht gleich die SE? :König: Man gönnt sich ja sonst nix!
Brakiri schrieb am
calmon hat geschrieben:Das Spiel ist echt genial geworden. Für mich das beste im Jahr 2008!
Strategisch sehr anspruchen besonders im "impossible" Schwierigkeitsgrad und ungemin vielfältig. Hätte nicht gedacht das man so viel aus der HoMM Welt rausholen kann.
Geheimtipp!
Ich bin auch sehr angetan.
Habe das englische Original schon durch, und finde es wirklich gut gelungen.
schrieb am

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