Verschollen im Eis
Seit mehreren Jahren ist der Nuklear-Eisbrecher "North Wind" im arktischen Eis gefangen und niemand weiß genau, was in den letzten Stunden an Bord passiert ist. Deswegen wird Alexander Nesterov von der russischen Nordpol-Station 21 im Jahr 1968 zum eisigen Grab des Schiffes geschickt und soll dort herausfinden, was auf dort vorgegangen und mit der Besatzung passiert ist...
Es wird kalt
Als gelernter Meteorologe weiß Alexander Nesterov, dessen Rolle ihr übernehmen werdet, mit der Kälte umzugehen: Daher müsst ihr bei euren Nachforschungen immer wieder Wärmequellen ausfindig machen und euch zwischendurch aufwärmen. Ihr werdet allerdings nicht nur wegen eures meteorologischen Sachverstandes in die Arktis geschickt - nein, Alexander hat auch eine einzigartige übernatürliche Gabe. Mit seiner "Mental Echo"-Fähigkeit kann er die letzten Augenblicke bzw. Erinnerungen einer verstorbenen Person miterleben und sogar verändern, was sich dann direkt auf die Zukunft auswirkt. Rund um dieses Konzept wollen die Entwickler diverse Rätsel stricken und letztendlich die Geschichte erzählen.
Ausblick
Okay, das Szenario mit dem verlassenen und klaustrophobisch gruseligen Eisbrecher im zugefrorenen Meer klingt ja ganz gut, aber warum muss man in die Gedanken der Verstorbenen eintauchen können, um die Zukunft zu verändern? Genau das gefällt mir so gar nicht! Es hätte doch ausgereicht, wenn man stellenweise in die Erinnerungen eintaucht, um zu erfahren, was passiert ist; fertig, ohne Änderungen der "Jetztzeit". Auf was für Gegner/Monster ihr außerdem treffen werdet - und vor allem auf welcher Realitätsebene sie existieren - bleibt abzuwarten. Genauso unsicher ist, wie die endgültige Mischung aus Survival-Horror und Ego-Shooter ausfallen wird, denn es kann passieren, dass die Entwickler den gleichen Mix wie bei Vivisector versemmeln. Anstatt Horror-Atmosphäre aufzubauen, würde man dann wieder in belanglose Schießereien abdriften.Features
- Genre-Mischung aus Survival-Horror und First-Person-Shooter
- Der Eisbrecher soll sehr detailreich nachgebildet werden und für eine unheimliche, klaustrophobische Stimmung sorgen.
- Historisch korrekt nachgebildete Waffen
- Nicht-Spieler-Charaktere helfen mit, die Hintergrundgeschichte zu enthüllen und sind aktiv eingebunden
- Gegner mit einzigartigen Fähigkeiten und Waffen
- Physik- und Wettersystem, hauptsächlich Wasser, Eis, etc.
- Grafik-Engine soll dynamische Licht/Schatten-Berechnung ermöglichen
