Galactic Civilizations 2: Dread Lords - First Facts, Strategie, PC - 4Players.de

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Nach der galaktischen Enttäuschung von Master of Orion III versuchte sich Galactic Civilizations bei Fans astronomischer Aufbaustrategiespiele zu etablieren. Der Versuch glückte nur halbwegs, da das Komplexitätsmonster schwer zugänglich war und verdammt hässlich aussah. Wird sich das mit dem Nachfolger ändern?

Die All-Macht

Fans von rundenbasierten Weltraum-Aufbaustrategiespielen hungern schon viel zu lange. Vorbei sind die glorreichen Zeiten von Master of Orion oder dem großartigen Ascendancy. Aber es gibt Licht am Ende des Wurmlochs: Galactic Civilizations II Dread Lords. In klassischer Manier startet ihr mit einem kümmerlichen Reich, stellt Forschungen an, baut Raumschiffe und beginnt das Universum zu erforschen bzw. zu besiedeln. Natürlich gibt es Konkurrenten bei der Sternen-Rallye: In der Galaxie leben andere Wesen, die ihre eigenen Pläne mit dem Kosmos haben. So versuchen z.B. die aggressiven Drengin alle Menschen inkl. ihrer Verbündeten auszulöschen. Diese kontroversen Einstellungen über die Machtverteilung bilden die Grundlage für interstellare Konflikte oder große Kriege.

Selbst ist der Herrscher

Für nötige Abwechslung ist gesorgt, da ihr mit zehn verschiedenen Rassen den Trip ins All starten könnt. Sollte für euch kein passendes Volk dabei sein, könnt ihr zu dem Civ-Editor greifen und euch selbst eine Fraktion mit individuellen Vor- und Nachteilen erschaffen. Neben diesem Zivilisations-Baukasten könnt ihr dank des neuen Technologie-Systems auch eigene Raumschiffe entwerfen und anschließend bauen. Dies funktioniert recht einfach, da ihr euer Traumschiff aus diversen Einzelteilen (Bewaffnung und Antriebsart) zusammensetzen könnt.

Ausblick

Mit Galactic Civilizations II könnte ein neuer Stern am Weltraum-Aufbaustrategiespiel-Himmel aufgehen. Allerdings fällt das nicht sonderlich schwer, da die Konkurrenz schläft. Nur in Form von Webgames à la Space Assault gibt’s Ersatz. Getreu dem Vorgänger setzt das Spiel auf komplexe Eroberungsschlachten im Weltraum, die dank der 3D-Engine besser aussehen und mit den Angriffs- und Verteidigungssystemen mehr taktische Finessen versprechen. Ähnliches gilt für die frei konfigurierbaren Baukasten-Schiffe und die Spezialisierung auf gewisse Forschungskategorien. Sehr gut finde ich, dass die Entwickler am Rundenmodus festgehalten haben. Allerdings kann ich mir nicht vorstellen, wie man eine spannende und zugleich nicht-lineare Kampagne in solch einem Szenario erzählen kann…

Gameplay
- nicht-linearer Spielverkauf
- generierte und vorgefertigte Maps für ein Endlosspiel
- mehrere Kampagnen
- jeder Planet ist einzigartig und gehört zu einer von 30 Klassen
- auf Planeten befinden sich Mineralfelder, Ruinen uralter Technologien oder Monster
- vereinfachte Planung von strategischen Schlachten durch ein Flottensystem
- drei Angriffs- und Verteidigungssysteme
- dynamischere Kämpfe
- Forschung kann auf einzelne Felder spezialisiert werden
- komplexes KI-System

Technik
- echte 3D-Engine; keine 2D-Sprites mehr
- Kartensystem mit 3D-Umgebung
- niedrige Hardwareanforderungen
- keine fixierte Auflösung mehr

Trotz 3D-Engine ist die Grafik sehr spartanisch.

Kommentare

Mo-2 schrieb am
Ha, sehr schön. Endlich wieder eigene Schiffe zusammenbauen. Wenn jetzt noch ne Demo auftauchen würde...
the_wretched schrieb am
Reden wir vom selben Spiel? Im Vergleich zu beinahe allen anderen Space-4X-Games war Galciv geradezu mustergültig, was Einsteigerfreundlichkeit und effektives vermeiden von Micromanagement angeht. Vielen Fans des Genres war gerade die mangelnde Komplexität ein Hauptkritikpunkt!
Was dem Spiel seinen Reiz verliehen hat, war die erst nach längerem spielen offensichtliche Qualität der KI, die dem Spiel eine Tiefe gab, die man unter der einfachen Grafik und dem recht simpel wirkenden Interface gar nicht vermutet hätte. Ein absoluter Indy-Hit in meinen Augen, wenn auch noch nicht ganz mainstreamtauglich. Vieleicht kann das ja Teil 2 ändern und endlich eine echte Alternative zu einem richtigen MOO-Sequel sein...
AnonymousPHPBB3 schrieb am
Nach der galaktischen Enttäuschung von Master of Orion III versuchte sich Galactic Civilizations bei Fans astronomischer Aufbaustrategiespiele zu etablieren. Der Versuch glückte nur halbwegs, da das Komplexitätsmonster schwer zugänglich war und verdammt hässlich aussah. Wird sich das mit dem Nachfolger ändern?<br><br>Hier geht es zum gesamten Bericht: <a href="http://www.4players.de/rendersite.php?L ... CHTID=4169" target="_blank">Galactic Civilizations 2: Dread Lords</a>
schrieb am

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