Die dunkle Hälfte
Einige von euch erinnern sich vielleicht an Stephen Kings Roman "Stark - The Dark Half", in dem das Pseudonym eines Schriftstellers ein unangenehmes Eigenleben entwickelte. Ähnlich kann man sich auch das Leben des Autoren Alan Wake vorstellen: Er hat einen Erfolgsroman geschrieben, erinnert sich aber nur noch vage, wie sein Werk entstanden ist. Zu allem Überfluss ist auch noch seine Verlobte nach Veröffentlichung des Buches spurlos verschwunden. In der idyllischen Kleinstadt Bright Falls im US-Bundesstaat Washington versucht Alan, zur Ruhe zu kommen. Doch das Schicksal hat anderes mit ihm vor...
Trügerische Idylle...
Psycho-Spannung statt Gore
Die gut 20-minütige Präsentation auf X06 zeichnete ein verheißungsvolles Bild: Im Zusammenspiel von Wetterstimmungen und Lichteffekten wird eine knisternde Atmosphäre aufgebaut, die durch die innere Monologe von Alan Wake sowie die sauberen Dialoge schnell Filmniveau erreicht. David Lynchs Twin Peaks lässt dabei genau so grüßen wie Konamis Silent Hill. Gore sucht man aber (zumindest bis jetzt) noch vergeblich - stattdessen herrscht Psycho-Horror ähnlich der Project Zero-Spiele. Denn überall lauern Fragen: Was ist real? Was ist nur Alan Wakes Fantasie? Und wer zur Hölle sind diese komischen Wesen, die in der Dunkelheit auf ihn warten und die scheinbar nur im Zusammenspiel von Licht und konventionellen Waffen bekämpft werden können?
Ausblick

Licht ist die Hauptwaffe des von dunklen Fantasien geplagten Schriftstellers.
Fakten
- 100 Quadratkilometer offene Spielwelt
- inspiriert von Steven King-Erzählungen und dem filmischen Werk von David Lynch
- missionsbasiertes Storydesign
- Episoden-Erzählform
- mit jeder neuen Episode sollen neue Charaktere und Spielelemente eingefügt werden
- stimmungsvolle Lichteffekte
- Wettersystem
- dynamische Welt
- detaillierte Grafik
- umfangreiches Physik-System
- innere Monologe
- Licht als Hauptwaffe gegen die Gegner
In der optisch eindrucksvollen Welt von Alan Wake lauern überall Gefahren.


