Team-Gefechte
Als Agent der "Counter Terror Force" oder "Syndicate"-Söldner liefert ihr euch in leicht futuristischen Umgebungen bleihaltige Schusswechsel, natürlich im Team. Neben den üblichen "Team-Deathmatches" oder "Search and Destroy"-Einsätzen soll ein "dynamischer Multiplayer Kampagnen-Modus" im Vordergrund stehen. Dieser Feldzug ist quasi eine Aneinanderreihung mehrerer kleiner Missionen/Maps, die auf einer globalen Übersichtskarte miteinander verbunden sind: Das angreifende Team muss versuchen den Zielpunkt zu erreichen und kann dabei mehrere Wege oder gar eine Abkürzung wählen, um zum Beispiel eine Atombombe zu entschärfen. Das verteidigende Team muss die Attacken zurückschlagen und kann die Wege auch blockieren. Die einzelnen Wegpunkte auf der Übersichtskarte stellen letztendlich die Karten dar, auf denen die Team-Duelle ausgefochten werden.
Free2Play, aber nicht wie WarRock
Durch Gefechte gewinnt euer Charakter an Erfahrung und erlangt "Blood Diamonds" als Ingame-Währung, mit der ihr euch neue Waffen und Ausrüstung kaufen könnt. Allerdings gibt es einen Haken und zwar gehen die Schießprügel mit der Zeit kaputt und müssen dann neu gekauft werden; dies ist mit Ingame-Geld möglich, ohne echtes Geld investieren zu müssen. Jedoch gehen mit der Zerstörung oder dem Austausch der Waffen die persönlichen Statistiken, die an eben diese Waffe gebunden sind (Kills, Headshots, etc.) verloren. Wer nicht möchte, dass diese Daten verschwinden, kann "echtes Geld" einsetzen und damit den Bleipuste reparieren. So bleiben die Statistiken erhalten. Ansonsten sollen die weiteren, für reales Geld käuflichen, Gegenstände nur die Spielzeit verkürzen (z.B. durch XP-Booster) und eure Spielfigur optisch aufwerten. Einen direkten Vorteil im Kampf gegen andere Spieler soll man nicht kaufen können.
Ausblick
Also mit den rasanten Team-Deathmatches und der starken Anlehnung an Counter-Strike macht Parabellum nicht viel verkehrt, ohne dabei neue Akzente zu setzen. Durchaus interessant klingt aber die dynamische Multiplayer-Kampagne, die hoffentlich mehr Tiefgang als nur eine bloße Aneinanderreihung von Karten bietet. Wie lange solche Kampagnen-Gefechte dauern, ist ebenfalls nicht abzusehen. Deutlich besser als bei WarRock, ebenfalls unter dem Dach von Free2Play-Anbieter GamersFirst, ist hingegen die Finanzierung durch Mikrotransaktionen gelungen, da man sich keinen direkten Vorteil erkaufen kann. Echtes Geld ist hauptsächlich dafür gedacht, etwas schneller voranzukommen oder persönliche Daten zu behalten. Der Schachzug, dass man seine Waffen für echtes Geld reparieren muss, um die Statistiken nicht zu verlieren, ist hingegen äußerst clever, denn welcher gute Clan/Turnier-Spieler möchte schon seinen Headshot-Counter zurücksetzen?- Free2Play beim Anbieter GamersFirst (K2)
- ausgelegt auf 5-gegen-5-Teamduelle
- komplexe Möglichkeiten zur Charakter-Gestaltung
- Statistiken für jeden Charakter
- Waffen lassen sich umfangreich individualisieren; mehr als 1.000 Kombinationen pro Waffe
- starker Community-Aspekt: Karten und Kampagnen werden vorher von der Community getestet und werden nur dann weiterentwickelt, wenn die Community diese Maps annimmt
- Editing-Tool zur Erstellung eigener Karten und Kampagnen
- Möglichkeit mit Freuden und Bekannten in Kontakt zu bleiben, auch wenn man gerade in einem Match ist
- eingängige und präzise Steuerung
- Ranglisten und Clan-Verwaltung
- Unreal 3-Engine, skaliert auf möglichst große PC-Reichweite und moderate Systemanforderungen
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| Mehrere Matches in Reihe geschaltet bilden den Multiplayer-Kampagnen-Modus mit der Möglichkeit zwischendurch die Marschroute zu verändern. Video: Trailer 1 |
