Victoria - Revolutions - First Facts, Strategie, PC - 4Players.de

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Echtzeit-Strategie
Publisher: -
Release:
17.08.2006
Spielinfo Bilder Videos
Paradox scheint immer mehr darauf aus zu sein, eine umfassende Simulation zu schaffen, mit der sich gleich die komplette Historie durchspielen lässt. Die Erweiterung Victoria: Revolutions, die im August als Download erscheinen soll, stellt das Bindeglied zwischen Victoria und Hearts of Iron 2 dar. 15 zusätzliche Jahre beleuchten die turbulente Zeit zwischen dem Ersten und Zweiten Weltkrieg.

Es lebe die Republik!

Eigentlich war die Zeit der gekrönten Häupter nach dem Ersten Weltkrieg endgültig vorbei, der Imperialismus ging aber weiter. Nur die Protagonisten änderten sich, da in Europa neue Parteien wie Kommunisten und Faschisten an Einfluss gewannen. Zu Beginn des Spiels im 19. Jahrhundert gibt es nur wenige Gruppen wie Konservative und Liberale. Im Lauf der Zeit seid ihr als Monarch gezwungen, demokratische Reformen wie Wahlrecht, Pressefreiheit oder Gewerkschaften einzuleiten, um für Stabilität zu sorgen.

Die Politik hat unmittelbare Auswirkungen, denn eine pazifistische Regierung beschneidet eure militärischen Möglichkeiten. Auch die Mobilisierung wird geändert, da es nun keinen festen Pool mehr gibt, die Zahl der Reservisten steigt vielmehr mit der Größe der Armee. Außerdem kommt neue Wehrtechnik wie Kampfflugzeuge, Schlachtschiffe, Flugzeugträger und Funk hinzu. Synthetisches Öl und modernes Management bieten weitere Vorteile.

Freiheit oder Staat

Die Neuerungen betreffen aber nicht nur die Technologien, auch die Kolonisierung wird verbessert. Es wird nicht mehr so einfach sein, überall auf der Welt Stützpunkte zu errichten wie beim Grundspiel. Es kommt dabei auch auf Prestige und Fortschritt an, das euer Land genießt. Auch die Wirtschaft hängt nun von der Politik ab. Wenn ihr dem Laissez faire frönt, könnt ihr nicht in den Wirtschaftskreislauf eingreifen, die Kapitalisten machen alles für euch. Eine Fabrik könnt ihr aber nur errichten, wenn eure Politik staatliche Eingriffe zulässt.

Ausblick

Victoria: Revolutions soll nicht nur die Lücke zwischen dem Grundspiel und Hearts of Iron 2 schließen, es wird auch eine Menge sinnvolle Neuerungen einführen. Die einzelnen Bereiche wie Kriegführung, Kolonisierung, Forschung, Diplomatie und Wirtschaft werden noch besser verknüpft, so dass sie sich aufeinander auswirken. Ihr müsst euch mehr den je überlegen, welche Staatsform ihr wählt. Eine kommunistische Wirtschaft bringt etwa mehr Vorteile bei der Produktion, da die Fabriken billiger sind. Funktioniert der Doomsday-Konverter richtig, ist er mehr als eine bloße Spielerei, da ihr mit Hearts of Iron 2 weiterspielen könnt. Dass Victoria: Revolutions zum günstigen Preis als Download erscheint, macht es umso interessanter. Bleibt zu hoffen, dass Paradox auch an alle denkt, die keine Kreditkarte ihr Eigen nennen und eine weitere Bezahlmethode anbietet.

Fakten:

- spielt im Zeitalter des Imperialismus
- 15 zusätzliche Jahre (1836-1936)
- neue Technologien
- neues Politik- und Wahlsystem
- Politik wirkt sich auf alle Bereiche aus
- verbessertes Militär
- realistischere Wirtschaft
- Doomsday-Konverter zum Weiterspielen mit Hearts of Iron 2
- Download zum Preis von 10 Euro

 

 

Beim Bau von neuen Fabriken im Rheinland stellt sich auch im Add-On die Frage: Kanonen oder Butter?

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