Silent Hunter 4: Wolves of the Pacific - First Facts, Simulation, PC - 4Players.de

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Nach dem Erfolg der U-Boot-Simulation Silent Hunter 3 war es nur eine Frage der Zeit, bis ein Nachfolger auftauchen würde. Laut unserem Sonar soll es im Frühjahr 2007 so weit sein, dann dürfte Silent Hunter 4: Wolves of the Pacific in See stechen. Welche Verbesserungen sind neben dem obligatorischen Grafikschliff zu erwarten? Will man Richtung Realismus abtauchen oder auch Gelegenheitskapitäne ansprechen?

Krieg im Pazifik

Während in Silent Hunter III der Atlantik als Hauptschauplatz für die Seegefechte im Zweiten Weltkrieg diente, lässt euch der vierte Teil in den Pazifik auslaufen. Anhand einer zoombaren Marinekarte seht ihr alle Häfen und sogar die Tiefen des Ozeans. Auf der Karte plant ihr eure großen Feldzüge und Missionen in der teildynamischen Kampagne. Alle Schiffskonvois, die in den Kriegsjahren unterwegs waren, wurden historisch korrekt platziert worden - wie uns mehrfach versichert wurde.

Je nach Startzeitpunkt (1941-1944) bekommt ihr entsprechend für das Jahr ausgewählte Aufträge erteilt, die es an vorderster Front zu absolvieren gilt. Geschichtsfreunde werden sich dabei freuen, denn jede Mission wird mit einer kleinen "History-Lesson" (Karte, Truppenbewegungen, etc.) eingeleitet. Zwischen den Schlachten gilt es zufallsgenerierte Bonus-Einsätze wie "Spione retten", "Konvoi versenken", "Fotos machen" oder "Versorgungsgüter sichern" abzuschließen. Da das Spiel auf wahren Gegebenheiten basiert, ist es nicht möglich, dass die Japaner den Zweiten Weltkrieg gewinnen.

Mannschafts-Upgrade

Für erfolgreiche Einsätze werdet nicht nur ihr belohnt, sondern auch eure virtuelle Mannschaft, die in drei Schichten auf dem U-Boot arbeitet (z.B. Torpedoraum, Motor, Kommandozentrale, Turm, Deck-Mannschaft, etc.). Alle Seemänner entwickeln sich mit der Zeit weiter und verbessern wie in einem Rollenspiel ihre Charakter-Werte. Außerdem könnt ihr Untergebene mit Beförderungen beglücken und ihnen danach eine Spezialisierung zuweisen - ein Torpedo-Spezialist verringert z.B. Ladeprobleme bei den Unterwasser-Geschossen. Innerhalb der Kampagne behaltet ihr logischerweise eure Crew und könnt sie gezielt weiterentwickeln.

Ausblick

Mit Silent Hunter 4: Wolves of the Pacific setzt Ubisoft Rumänien auf die Stärken des Vorgängers und baut diese besonders beim Mannschafts-Management aus. Auch die historische Korrektheit wird sicherlich von Geschichtsfans wohlwollend aufgenommen, während Otto-Normalspieler mehr über die damalige Zeit erfährt. Der Knackpunkt bleibt nach wie vor das Benutzerinterfache bzw. die Zugänglichkeit für weniger simulationsinteressierte Spieler. Die Steuerung der wichtigsten Schiffselemente (Tiefe, Kurs, Geschwindigkeit) lässt sich immerhin einfach kontrollieren, aber zu einem U-Boot gehört ja noch viel mehr. Offen bleibt ebenfalls die Frage, ob die Kampagne genügend Abwechslung bieten kann und der Pazifik als Dreh- und Angelpunkt interessant genug für europäische Breitengrade ist. Immerhin: Die Systemanforderungen sollen nur auf Silent Hunter 3-Niveau liegen, obwohl sich optisch viel getan hat. Ich freu mich auf den Tauchgang!

Fakten

- historisch korrekt nachgebildete Schiffe, U-Boote und Flugzeuge
- Realismusgrad kann individuell für Arcade oder Simulation angepasst werden
- Torpedo-Kontrolle wahlweise sehr einfach oder realistisch
- umfangreiches Schadensystem am U-Boot
- durchdachte Steuerung (Geschwindigkeit, Kurs, Tiefe, etc.)
- Schiffe und Flugzeuge sind stärker als im Vorgänger
- überarbeitete Computer-Intelligenz, besonders bei den Zerstörern
- Schiffsaufbauten können zerstört werden
- 3D-Einschusslöcher, bei denen man sogar das "Innenleben" der Schiffe sieht und ganze Teilbereiche können ausfallen (z.B. Motor)
- Nachteinsätze sind nicht mehr so übermäßig finster
- bemüht realistische Darstellung des Wassers
- als Bonus ist der Atlantik mit allen aus SH3 bekannten Konvois enthalten
- sehr detaillierte Schiffsmodelle (inkl. Schiffsmuseum)
- Einzelmissionen, Instant Action und Lernprogramm
- Mehrspieler-Modus (2 Gruppen: U-Boote gegen steuerbare Schiffe)

In den Schlachten wird es lebendiger zur Sache gehen. So beschießen sich Schlachtschiffe auf große Entfernung oder Flugzeuge fliegen gezielte Angriffe, während ihr den Flottenverband unterstützt.

Kommentare

TNT.sf schrieb am
klar wird es so kommen, aber nur weil ein spiel kein verkaufsschlager wird und schlechte wertungen kriegt, heisst das noch lange nicht das es auch tatsächlich schlecht ist.
gibt genug gute spiele, die von kritikern missverstanden und zerrissen wurden und andersrum drecksspiele, die in den himmel gelobt wurden.
ein spiel muss lange nicht jedem gefallen um gut zu sein, das ist bei filmen und büchern doch genauso :)
Arkune schrieb am
Ich gehe jede Wette ein das Sh4 keine Verkaufsrekorde aufstellt und auch nicht an der 90%-Marke kratzt.
Und damit werde ich Recht behalten und die Aussage im Kern ihre Gültigkeit auch. Kann ein Individuum leugnen was es will die Masse macht?s.
TNT.sf schrieb am
Und was habe ich zum zweiten mal geschrieben? Bitte mal das Fette lesen.
Das einzige was an SH komplex ist, ist ein Torpedoangriff der Rest ist pillpalle.

ok das hab ich überlesen. aber ich kann dir trotzdem nicht recht geben. das torpedo schiessen ist zwar mit das schwerste, aber das heisst nicht, daß die anderen sachen einfach sind.
so eine schleichfahrt z.b. in einen gegnerischen hafen ist auch nicht grade ein zuckerschlecken.
aber was willst du da auch sonst noch dran komplex machen? die langen überfahrten? in echtzeit wärst du ja dann manchmal über 100 stunden unterwegs, da kannst du wohl kaum die ganze zeit auf dein uboot achten.
ich finde es gut, daß man diese langweiligen passagen überbrücken kann und eigentlich nur die wesentlichen dinge wie manöver und angriffe wirklich selber steuern muss.
Ausnahmen bestätigen die Regel.
Erstaunlich das eigentlich ?jeder? zum selben Ergebnis kommt. Als Beispiele hast ja 4Players und bei Gameswelt kannst auch noch schauen.

das sind kritiker, wer sich immer 100% auf die verlässt ist ohnehin zu bedauern ^^
ich mag zwar bei sh3 eine ausnahme darstellen, aber im grunde gibt es doch so etwas wie eine ausnahme garnicht. denn jeder hat irgendwann mal als nicht-freak oder nicht-fan damit angefangen.
man sollte nie behaupten, daß neulinge sich nicht für so etwas begeistern können, weil es falsch ist.
SuperMario64 schrieb am
Wird bestimmt sehr gut.
SH3 ist ein geniales Game. Bei SH4 werde ich sofort zugreifen.
Arkune schrieb am
TNT.sf hat geschrieben:
Ähm du willst mir jetzt nicht wirklich erzählen das führen eines U-Boots in SH3 sei komplex oder? Das ist nun wirklich nicht der Fall, das spiel nimmt einem doch wirklich alles ab. Einzig die Durchführung eines Torpedoangriffs ohne Hilfsmittel ist komplex und der hat es dafür dann gleich so in sich das eigentlich schon wieder alles zu spät ist.
und du willst mir erzählen es sei nicht komplex? allein um einen torpedo abzuschiessen muss man schon soviel bedenken um ja keinen fehler zu machen.
jedes mal schauen, wie das wetter ist und mit was für einem schiff man es zu tuen hat, wie stark es ist und wieviel tiefgang es hat. dann immer überlegen, was für eine torpedo art und wievele man abfeuern kann/muss, aus welcher distanz, mit welchem zünder und mit wieviel tauchtiefe, immer abwägen zwischen erfolgschancen und der gefahr doch entdeckt zu werden.
beim abfeuern dann jedes mal den schubwinkel bestimmen, die eigene fahrt dem ziel anpassen, naja und dann natürlich noch abfeuern. also mir ist das komplex genug und komplex ist heutzutage doch alles was nicht auf ziel markieren und abknallen basiert ^^

Und was habe ich zum zweiten mal geschrieben? Bitte mal das Fette lesen.
Das einzige was an SH komplex ist, ist ein Torpedoangriff der Rest ist pillpalle.
es ging in diesem punkt nicht um die komplexität.
ich glaube dir fehlt einfach nur die möglichkeit auch eskortierungsmissionen zu machen, da dir so etwas offensichtlich zusagt. dann ist es natürlich schade für dich, da es dir einiges an spielfreude nimmt.
ich mag solche missionen eigentlich nicht gerade besonders, deswegen kann ich gut darauf verzichten. ich bin mehr der search & destroy typ.

Es geht um Abwechslung die das Spiel interessanter gestaltet. Nein ich stehe...
schrieb am

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