Seelensturm
Anders als bei allen anderen Dawn of War-Titeln ist Relic diesmal nur als Produzent tätig und überlässt die Entwicklung Iron Lore Entertainment (Titan Quest
). Trotzdem halten auch sie sich an das bewährte Schema und schicken zwei neue Rassen aufs Schlachtfeld: "Dark Eldar" und "Sisters of Battle".
Seelensammler
Im Gegensatz zu den Necrons aus Dark Crusade unterscheidet sich der Spielstil der Dark Eldar nicht so stark von den anderen Rassen. Mit der Baueinheit "Tortured Slave" stampft ihr in Windeseile eine Basis aus dem Boden, denn sobald ein Projekt gestartet wurde, kann sich der Tortured Slave weiterbewegen und den nächsten Gebäudebau einleiten. Danach rekrutiert ihr Infanterie und baut Fahrzeuge in entsprechenden Einrichtungen, um die Verstärkungspunkte auf der Karte zu erobern. Als zweite Ressource benötigt ihr Energie, die von Plasma-Kraftwerken in der Basis produziert wird. Neu und die Eigenart der Dark Eldar ist ihr dritter Rohstoff: Seelen. Mit Hilfe eines Gebäude-Upgrades oder von gefallenen Einheiten auf dem Schlachtfeld können Seelen eingesammelt werden, die für sechs globale Spezialfähigkeiten benötigt werden. Diese Fertigkeiten wie "Enttarnung", "ätzende Wolke", "Demoralisierung" oder "Seelensturm" belasten also euer Seelenkonto und können ohne einen Helden vor Ort - quasi global - ausgelöst werden. Beim Seelensturm ist dies auch gut so, schließlich wirkt der zerstörerische Effekt ebenfalls auf die eigenen Einheiten. Generell benötigt der Kampfstil, der auf Sklaverei basierten Fraktion, viel Mikromanagement und ist auf effektive Attacken ausgelegt, weniger auf Durchhaltekraft. Zur zweiten neuen Rasse ("Sisters of Battle") wurden bislang keine konkreten Details verraten.
Ausblick
Mit SoulStorm soll an das "Erfolgskonzept" von Dark Crusade angeknüpft werden. So gibt es wiederum zwei neue Rassen und abermals eine Eroberungskampagne. Bisher waren nur die "Dark Eldar" spielbar und ihr Eindruck ist durchweg solide, ohne an die Überraschungen der Necrons heranzukommen. Die Balance ist ebenfalls noch nicht optimal, da die Spezialattacken zu stark erscheinen und die Wegfindung der Lufteinheiten wirkt derzeit wie eine schlechte und nicht ganz funktionierende Kopie der Bodentruppen-Wegfindung - hier schlummert Verbesserungspotenzial. Inwiefern die Kampagne überzeugen kann, bleibt ebenso abzuwarten wie der Spielstil der "Sisters of Battle". Bis zum Release im März haben Iron Lore und Relic noch einiges an Arbeit vor sich, um an den Erfolg der Vorgänger anknüpfen zu können.- Galaktische Eroberung: Die Kampagne wird in einem Sternensystem mit 31 Territorien spielen und wie bei Dark Crusade kann man das nächste Ziel auf einer Galaxiskarte aussuchen.
- Die Missionen in der Kampagne sollen besser ausgefeilt sein und mehr Abwechslung bieten.
- Einführung von Flugeinheiten, die unzugängliches Gelände passieren können
- neue Einheiten für die anderen sieben Rassen, hauptsächlich Lufteinheiten
- KI-Aktualisierung (z.B. greift mit Flugzeugen die Hauptbasis an)
- Verbesserung bekannter Bug-Altlasten
- Stand-Alone: Benötigt nicht das Hauptprogramm oder ein anderes Add-On
- Im Einzelspieler-Modus sind alle Rassen verfügbar, im Multiplayer-Modus ist die Rassenauswahl beschränkt, je nachdem welche Dawn of War-Spiele ihr besitzt.
- Multiplayer-Achievements (Medaillen)
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| An der Grafik-Engine werden keine gravierenden Änderungen vorgenommen, was sich positiv auf den Hardware-Hunger auswirkt und sicherlich die Besitzer von schwächeren Rechnern freuen wird. Download: Englische Demo (1,12 GB) |
