Zerg im Fokus
Heart of the Swarm knüpft an die Geschehnisse aus Wings of Liberty an, stellt aber Sarah Kerrigan und die Zerg in den Mittelpunkt. (Spoilergefahr: Nachfolgend das Ende von Wings of Liberty) Nachdem die Königin der Klingen durch ein uraltes Xel'Naga-Artefakt und das Zutun von Jim Raynor wieder in ihre ursprüngliche, menschliche Form zuverwandelt wurde, zerbrach der Zergschwarm in mehrere Bruten, die über den ganzen Koprulu-Sektor verteilt sind. Sie selbst ist nicht mehr die Anführerin des kompletten Schwarms, kann aber selbst in ihrer menschlichen Ghost-Gestalt weiterhin mehrere Zerg-Untergebene kontrollieren. Vielmehr wollte Blizzard bisher nicht zur Hintergrundgeschichte verraten und lässt daher Raum für Spekulation, schließlich könnte sie die Wiedermenschwerdung nachhaltig verändert haben und dann gibt es ja noch Jim Raynor, Arcturus Mengsk und die neue Bedrohung...
Mit Helden à la WarCraft III
Im Gegensatz zu Wings of Liberty wird Kerrigan in den meisten Missionen der Kampagne ein spielbarer Charakter sein - vergleichbar mit den Helden aus WarCraft III. Sarah verfügt über vier Charakterwerte (Schaden, Rüstung, Lebenspunkte und Energie für Spezialfähigkeiten), die von Mission zu Mission stärker werden. Sie ist wesentlich mächtiger und zäher als die meisten anderen Einheiten auf dem Schlachtfeld, kann jedoch das Zeitliche segnen und erscheint dann nach kurzer Wartezeit wieder auf der Bildfläche.
Bevor die Ex-Königin der Klingen das Schlachtfeld betritt, kann sie aus mehreren Kampfspezialisierungen wählen, wobei jede Rolle über eine bestimmte Kombination von Fähigkeiten verfügt. Als Spec Ops-Kerrigan nutzt sie z.B. einen PSI-Betäubungsangriff oder kann Klone von sich selbst erschaffen. Mit dem Corruption-Fokus kann sie die Schadensanfälligkeit mehrerer Gegner in einem Gebiet vergrößeren oder einen Feind im Handumdrehen töten, wobei dann zwei neue Einheiten aus der Leiche schlüpfen - wie die Queen aus StarCraft. Im Verlauf der Kampagne sollen weitere Rollen und Fertigkeiten freigeschaltet werden. Zugleich soll die Rollen-Auswahl ebenfalls beeinflussen, wie sich die Missionen lösen lassen.
Evolution
Zwischen den Missionen dreht sich bei den Zerg alles um Evolution. Hierzu dienen Mutagene als "Währung", die es in den Missionen zu finden gilt oder die als Belohnung für das Abschließen von Einsatzzielen winken. Wie bei den Terranern könnt ihr eure Einheiten schrittweise verbessern. Beispielsweise können Zerglinge angeregt werden, eine Fähigkeit zu entwickeln, damit nach ihrem Tod Brütlinge aus der Leiche krabbeln.
Neue Einheiten werden bekanntermaßen nach einigen Aufträgen freigeschaltet und zusätzlich dürft ihr die Truppen weiter mutieren lassen. Habt ihr genug Mutationen für eine Art (Einheit) freischaltet, lässt sich diese zu einer von zwei Gattungen weiterentwickeln. Solch eine Evolution kann beispielsweise zu einer Unterart der Zerglinge führen, nämlich dem Schwarmling, der pro Larve drei Schwarmlinge erschafft, anstatt des herkömmlichen Zergling-Duos. Der Raptor ist ein anderer evolutionärer Abkömmling des Zerglings, der über mehr Trefferpunkte verfügt und über kurze Entfernungen springen kann, um die Distanz zwischen ihm und dem Feind zu überwinden.
Einschätzung: sehr gut
Heart of the Swarm knüpft an die Geschehnisse aus Wings of Liberty an, stellt aber Sarah Kerrigan und die Zerg in den Mittelpunkt. (Spoilergefahr: Nachfolgend das Ende von Wings of Liberty) Nachdem die Königin der Klingen durch ein uraltes Xel'Naga-Artefakt und das Zutun von Jim Raynor wieder in ihre ursprüngliche, menschliche Form zuverwandelt wurde, zerbrach der Zergschwarm in mehrere Bruten, die über den ganzen Koprulu-Sektor verteilt sind. Sie selbst ist nicht mehr die Anführerin des kompletten Schwarms, kann aber selbst in ihrer menschlichen Ghost-Gestalt weiterhin mehrere Zerg-Untergebene kontrollieren. Vielmehr wollte Blizzard bisher nicht zur Hintergrundgeschichte verraten und lässt daher Raum für Spekulation, schließlich könnte sie die Wiedermenschwerdung nachhaltig verändert haben und dann gibt es ja noch Jim Raynor, Arcturus Mengsk und die neue Bedrohung...
Mit Helden à la WarCraft III
Im Gegensatz zu Wings of Liberty wird Kerrigan in den meisten Missionen der Kampagne ein spielbarer Charakter sein - vergleichbar mit den Helden aus WarCraft III. Sarah verfügt über vier Charakterwerte (Schaden, Rüstung, Lebenspunkte und Energie für Spezialfähigkeiten), die von Mission zu Mission stärker werden. Sie ist wesentlich mächtiger und zäher als die meisten anderen Einheiten auf dem Schlachtfeld, kann jedoch das Zeitliche segnen und erscheint dann nach kurzer Wartezeit wieder auf der Bildfläche.
Bevor die Ex-Königin der Klingen das Schlachtfeld betritt, kann sie aus mehreren Kampfspezialisierungen wählen, wobei jede Rolle über eine bestimmte Kombination von Fähigkeiten verfügt. Als Spec Ops-Kerrigan nutzt sie z.B. einen PSI-Betäubungsangriff oder kann Klone von sich selbst erschaffen. Mit dem Corruption-Fokus kann sie die Schadensanfälligkeit mehrerer Gegner in einem Gebiet vergrößeren oder einen Feind im Handumdrehen töten, wobei dann zwei neue Einheiten aus der Leiche schlüpfen - wie die Queen aus StarCraft. Im Verlauf der Kampagne sollen weitere Rollen und Fertigkeiten freigeschaltet werden. Zugleich soll die Rollen-Auswahl ebenfalls beeinflussen, wie sich die Missionen lösen lassen.
Evolution
Zwischen den Missionen dreht sich bei den Zerg alles um Evolution. Hierzu dienen Mutagene als "Währung", die es in den Missionen zu finden gilt oder die als Belohnung für das Abschließen von Einsatzzielen winken. Wie bei den Terranern könnt ihr eure Einheiten schrittweise verbessern. Beispielsweise können Zerglinge angeregt werden, eine Fähigkeit zu entwickeln, damit nach ihrem Tod Brütlinge aus der Leiche krabbeln.
Neue Einheiten werden bekanntermaßen nach einigen Aufträgen freigeschaltet und zusätzlich dürft ihr die Truppen weiter mutieren lassen. Habt ihr genug Mutationen für eine Art (Einheit) freischaltet, lässt sich diese zu einer von zwei Gattungen weiterentwickeln. Solch eine Evolution kann beispielsweise zu einer Unterart der Zerglinge führen, nämlich dem Schwarmling, der pro Larve drei Schwarmlinge erschafft, anstatt des herkömmlichen Zergling-Duos. Der Raptor ist ein anderer evolutionärer Abkömmling des Zerglings, der über mehr Trefferpunkte verfügt und über kurze Entfernungen springen kann, um die Distanz zwischen ihm und dem Feind zu überwinden.
Ausblick
Mit The Heart of the Swarm steigert Blizzard im Vergleich zu Wings of Liberty die Rollenspiel-Elemente in StarCraft II und stellt all dies unter das Evolutionsbanner der Zerg. Die Heldin entwickelt sich weiter, die Einheiten entwickeln sich weiter, jetzt bleibt nur noch zu hoffen, dass sich die Geschichte auch einigermaßen weiter entwickelt. Denn gerade das Ende mit der Rückverwandlung von Kerrigan fand ich nicht gelungen und die neue Bedrohung kam etwas zu kurz. Ich erwarte also, dass Blizzard nicht nur weiterhin eine hervorragend präsentierte Geschichte erzählt, sondern nach dem Terraner-Auftakt die Story an Schwung zulegt und keinesfalls ein Lückenfüller zu Teil 3 darstellt. Ansonsten ist es schön zu sehen, dass die Erweiterung mit dem Helden-Fokus gewissermaßen ein eigenständiges Element zur Terraner-Kampagne erhält und zusätzlich ist der Identifikationsfaktor dank Sarah deutlich höher. Auch die Evolutionsmöglichkeiten der Zerg wissen zu überzeugen, selbst wenn sie im Kern nur die Upgrade-Möglichkeiten der Terranner in "schleimig" sind. Darüber hinaus bin ich besonders auf das Missionsdesign und die Eigenarten der jeweiligen Szenarios gespannt, die schon bei Wings of Liberty stellenweise herausragend waren. Zum Multiplayer wollte sich Blizzard noch nicht äußern, aber ich hoffe, dass an der Stelle bald neue Einheiten für alle Fraktionen vorgestellt werden, denn irgendwie fehlen mir einige Truppentypen im Mehrspieler-Modus und eine größere Taktik-Vielfalt kann ja auch nie schaden.Einschätzung: sehr gut
Fakten
- Kampagne mit rund 20 Missionen
- Basisbau und Held im Kampf
- ein Leviathan als organisches Raumschiff dient als Kommandozentrale (vgl. mit der Hyperion)
- Missionen sollen mehr Abwechslung bieten und einzigartige Elemente beinhalten
- Eiswelt als neue Landschaft

- Missionsbeispiel #1: Kerrigan kehrt nach Char zurück, um Teile des Schwarms wieder unter ihre Kontrolle zu bringen, doch das hat sich auch eine andere Zerg-Heldin vorgenommen. Daher findet auf dem Planeten ein Wettlauf, um die dort befindlichen Eier in den Brutnestern statt. Das Einsammeln dieser Eier in den Schlüpfteichen ermöglicht es Kerrigan, ihre Armee schnell zu vergrößern.
- Missionsbeispiel #2: Der Mond Kaldir ist ein sehr kalter Ort mit häufigen Kryostürmen. Dort muss Genmaterial eingesammelt werden, um die Brut immun gegen die Kälte und die Stürme zu machen. Außerdem trefft ihr dort noch auf Protoss-Einheiten, die ebenfalls mit den eisigen Bedingungen zu kämpfen haben.

- Einzel- und Mehrspielermodus werden strikt getrennt. So werden viele Upgrades (Evolution etc.) und Einheiten ausschließlich im Solo-Modus zu finden sein.
- neue Story-Charaktere wie Abathur, die DNS und Mutagene kombiniert, um den Schwarm zu verändern oder Izsha, die Sarah als Beraterin und Informationsquelle dient.
- neue Einheiten und Karten für den Mehrspieler-Modus
- weitere Battle.net-Funktionen, z.B. bessere Präsentation der benutzerdefinierten Karten und Modifikationen
- StarCraft II - Wings of Liberty wird benötigt. Heart of the Swarm ist kein Stand-Alone Add-On.
- Kampagne mit rund 20 Missionen
- Basisbau und Held im Kampf
- ein Leviathan als organisches Raumschiff dient als Kommandozentrale (vgl. mit der Hyperion)
- Missionen sollen mehr Abwechslung bieten und einzigartige Elemente beinhalten
- Eiswelt als neue Landschaft

Video: Sarah Kerrigan wird als spielbare Heldin in Heart of the Swarm auftreten und in fast jeder Mission anwesend sein.
- Missionsbeispiel #1: Kerrigan kehrt nach Char zurück, um Teile des Schwarms wieder unter ihre Kontrolle zu bringen, doch das hat sich auch eine andere Zerg-Heldin vorgenommen. Daher findet auf dem Planeten ein Wettlauf, um die dort befindlichen Eier in den Brutnestern statt. Das Einsammeln dieser Eier in den Schlüpfteichen ermöglicht es Kerrigan, ihre Armee schnell zu vergrößern.
- Missionsbeispiel #2: Der Mond Kaldir ist ein sehr kalter Ort mit häufigen Kryostürmen. Dort muss Genmaterial eingesammelt werden, um die Brut immun gegen die Kälte und die Stürme zu machen. Außerdem trefft ihr dort noch auf Protoss-Einheiten, die ebenfalls mit den eisigen Bedingungen zu kämpfen haben.

Video: Ein Dialog aus der Kampagne und einige Ausschnitte aus der Mission mit den Zerg-Eiern auf Char sind zu sehen.
- Einzel- und Mehrspielermodus werden strikt getrennt. So werden viele Upgrades (Evolution etc.) und Einheiten ausschließlich im Solo-Modus zu finden sein.
- neue Story-Charaktere wie Abathur, die DNS und Mutagene kombiniert, um den Schwarm zu verändern oder Izsha, die Sarah als Beraterin und Informationsquelle dient.
- neue Einheiten und Karten für den Mehrspieler-Modus
- weitere Battle.net-Funktionen, z.B. bessere Präsentation der benutzerdefinierten Karten und Modifikationen
- StarCraft II - Wings of Liberty wird benötigt. Heart of the Swarm ist kein Stand-Alone Add-On.