Rise of AGEOD?
AGEOD hat viel Erfahrung mit rundenbasierten Strategiespielen wie Birth of America, War in America oder Rise of Prussia, die allerdings meist ebenso komplex wie unzugänglich waren. Dieses Mal will Chefentwickler Philippe Thibaut vieles besser machen, freilich ohne den Anspruch aus dem Auge zu verlieren. Statt wie bisher nur Teilgebiete wie Nordamerika oder Mitteleuropa zu beackern, ist es bald die ganze Welt. Das Zeitalter des Imperialismus macht nicht an irgendeiner Grenze halt, da die acht vorkommenden Mächte global agieren. Deutschland kann man da ebenso zum Sieg führen wie Frankreich, Großbritannien, Japan, Russland, Österreich-Ungarn oder die USA.
Schlachten wie gehabt
Victoria 2 kümmerte sich hauptsächlich um Innenpolitik, bei Pride of Nations wird auch heftig erobert. Zunächst muss man durch den Welthandel mit zeitgenössischen Waren Geld einnehmen, das man dann in die Ausrüstung steckt. Insbesondere beim Militär waren die Spiele von AGEOD ebenso detailreich wie kompliziert - man musste seine Armee schon fix und fertig haben, bis es zum ersten Feindkontakt kam. Das Ausheben der Truppen soll dieses Mal leichter gehen, aber sonst setzt man weiter auf die automatisch ablaufenden Schlachten, bei denen Organisation und Moral entscheidend sind. Da man 70 Jahre spielt, wird es viel mehr auf den technischen Fortschritt ankommen als bei Rise of Prussia. Die richtige Technologie kann entscheidend sein.
Für alle, die die komplexen Strategiespiele von AGEOD immer schon mochten, wird Pride of Nations sicher ein Festschmaus. Denn so viel dürfte sich nicht ändern, auch wenn vielleicht neue Dinge wie Welthandel, Technologien oder Diplomatie hinzu kommen. Militärisch bleibt sich Thibaut vermutlich treu, auch wenn die Armeen etwas leichter aufgestellt werden können und nicht mehr jeder einzelne Soldat umständlich zur Großeinheit verbunden werden muss. Fraglich bleibt daher, ob das rundenbasierte Spiel viel neues Publikum anlocken kann, oder ob es ein nur leicht modifiziertes Spiel für Fans wird. Das wird sich auch daran entscheiden, ob der Multiplayer mit den möglichst ausgeglichenen Nationen ein bloßes Zuckerl wird oder echte Spielfreude aufkommen lässt.
AGEOD hat viel Erfahrung mit rundenbasierten Strategiespielen wie Birth of America, War in America oder Rise of Prussia, die allerdings meist ebenso komplex wie unzugänglich waren. Dieses Mal will Chefentwickler Philippe Thibaut vieles besser machen, freilich ohne den Anspruch aus dem Auge zu verlieren. Statt wie bisher nur Teilgebiete wie Nordamerika oder Mitteleuropa zu beackern, ist es bald die ganze Welt. Das Zeitalter des Imperialismus macht nicht an irgendeiner Grenze halt, da die acht vorkommenden Mächte global agieren. Deutschland kann man da ebenso zum Sieg führen wie Frankreich, Großbritannien, Japan, Russland, Österreich-Ungarn oder die USA.
Schlachten wie gehabt
Victoria 2 kümmerte sich hauptsächlich um Innenpolitik, bei Pride of Nations wird auch heftig erobert. Zunächst muss man durch den Welthandel mit zeitgenössischen Waren Geld einnehmen, das man dann in die Ausrüstung steckt. Insbesondere beim Militär waren die Spiele von AGEOD ebenso detailreich wie kompliziert - man musste seine Armee schon fix und fertig haben, bis es zum ersten Feindkontakt kam. Das Ausheben der Truppen soll dieses Mal leichter gehen, aber sonst setzt man weiter auf die automatisch ablaufenden Schlachten, bei denen Organisation und Moral entscheidend sind. Da man 70 Jahre spielt, wird es viel mehr auf den technischen Fortschritt ankommen als bei Rise of Prussia. Die richtige Technologie kann entscheidend sein.
Ausblick
Fakten:
- historische Runden-Strategie
- Zeit von 1850 - 1920
- acht Großmächte spielbar
- Fokus für jede Nation
- Aufrüstung betreiben
- Armeen und Flotten kommandieren
- automatische Schlachten
- detaillierter Welthandel
- zeitgenössische Technologien erforschen
- Multiplayer mit simultanem Zügen
- historische Runden-Strategie
- Zeit von 1850 - 1920
- acht Großmächte spielbar
- Fokus für jede Nation
- Aufrüstung betreiben
- Armeen und Flotten kommandieren
- automatische Schlachten
- detaillierter Welthandel
- zeitgenössische Technologien erforschen
- Multiplayer mit simultanem Zügen
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| Obwohl die spielbaren Mächte etwa gleich stark sein werden, hat jedes Land auch seine speziellen Vorlieben. |



