Fiktiver Kulturschock
Ob man mit der Verpflichtung Jean Renos als Protagonist Jacques Blanc in Onimusha 3 die Absatzzahlen der Serie im Westen ankurbeln, dem Gameplay eine neue Dimension spendieren oder dem dritten und letzten Teil der Serie einfach nur eine exotische Note verpassen wollte, bleibt wohl Capcoms Geheimnis. In Hinsicht auf das doch recht ungewöhnliche Setting macht die Verpflichtung allerdings Sinn. Wie man die zwei Welten bzw. Epochen - Japan Ende des 16. Jahrhunderts und das heutige Frankreich - jedoch im Hinblick auf die bisher erzählte Story vereinen will, bleibt weiterhin fraglich. Zwar soll das Aufeinandertreffen der beiden spielbaren Helden durch Zeitreisen ermöglicht werden - wie und warum das Schicksal Titelheld Akechi Samanosuke und Jacques Blanc zusammenführt, wollten die Entwickler aber nach wie vor für sich behalten. Dass die Story von den Autoren der beiden Vorgänger stammt und Onimusha von Anfang an als Trilogie geplant war, stimmt jedoch zuversichtlich.
Doppeltes Spielvergnügen
Das Gameplay könnte vom anfänglichen Kulturschock jedenfalls profitieren, denn wenn man sich die doch sehr unterschiedlichen Auftritte der beiden Helden ansieht, scheint spielerische Abwechslung zumindest garantiert. So wetzt Samanosuke wie gewohnt sein elementar-magisch aufladbares Katana, während Blanc auf diverse Schusswaffen und ein universell einsetzbares Energielasso zurückgreift, mit dem er nicht nur Dämonen auspeitscht, ergreift und durch die Luft wirbelt, sondern sich auch über Abgründe schwingt oder Rätsel löst. Die Rollenspielelemente sollen in Onimusha 3 jedoch zu Gunsten von noch mehr Action in den Hintergrund treten. Ob das der richtige Weg ist, kann bezweifelt werden. Über alle Zweifel erhaben präsentieren sich hingegen die neuen 3D-Kulissen, die den vorgerenderten Schauplätzen der ersten beiden Teile nahezu ebenbürtig sind und zudem dynamische Kamerafahrten und imposantere Spezialeffekte erlauben.
Warum auch immer es Jean Reno nächstes Jahr als Dämonenjäger ins feudale Japan verschlagen wird, das Finale der Onimusha-Trilogie scheint in jeder Hinsicht etwas Außerordentliches zu werden. Nicht dass ein zweiter spielbarer Charakter eine Premiere wäre, aber zwei im Hinblick auf die Spielzeit nahezu gleichberechtigte Helden und die beiden völlig unterschiedlichen Szenarien sind doch etwas Besonderes. Hinzu kommt, dass Onimusha 3 erstmals komplett in 3D erstahlt und dabei so manche Render-Kulisse in den Schatten stellt. Auch die Steuerung soll komplett umgekrempelt und an die neue Dreidimensionalität angepasst werden, wobei jeder Charakter teils völlig eigene Gameplay-Strukturen bieten wird. Angesichts so vieler Neuansätze ist es nur schade, dass Teil 3 das (vorerst?) letzte Onimusha-Kapitel darstellt.
Ob man mit der Verpflichtung Jean Renos als Protagonist Jacques Blanc in Onimusha 3 die Absatzzahlen der Serie im Westen ankurbeln, dem Gameplay eine neue Dimension spendieren oder dem dritten und letzten Teil der Serie einfach nur eine exotische Note verpassen wollte, bleibt wohl Capcoms Geheimnis. In Hinsicht auf das doch recht ungewöhnliche Setting macht die Verpflichtung allerdings Sinn. Wie man die zwei Welten bzw. Epochen - Japan Ende des 16. Jahrhunderts und das heutige Frankreich - jedoch im Hinblick auf die bisher erzählte Story vereinen will, bleibt weiterhin fraglich. Zwar soll das Aufeinandertreffen der beiden spielbaren Helden durch Zeitreisen ermöglicht werden - wie und warum das Schicksal Titelheld Akechi Samanosuke und Jacques Blanc zusammenführt, wollten die Entwickler aber nach wie vor für sich behalten. Dass die Story von den Autoren der beiden Vorgänger stammt und Onimusha von Anfang an als Trilogie geplant war, stimmt jedoch zuversichtlich.
Doppeltes Spielvergnügen
Das Gameplay könnte vom anfänglichen Kulturschock jedenfalls profitieren, denn wenn man sich die doch sehr unterschiedlichen Auftritte der beiden Helden ansieht, scheint spielerische Abwechslung zumindest garantiert. So wetzt Samanosuke wie gewohnt sein elementar-magisch aufladbares Katana, während Blanc auf diverse Schusswaffen und ein universell einsetzbares Energielasso zurückgreift, mit dem er nicht nur Dämonen auspeitscht, ergreift und durch die Luft wirbelt, sondern sich auch über Abgründe schwingt oder Rätsel löst. Die Rollenspielelemente sollen in Onimusha 3 jedoch zu Gunsten von noch mehr Action in den Hintergrund treten. Ob das der richtige Weg ist, kann bezweifelt werden. Über alle Zweifel erhaben präsentieren sich hingegen die neuen 3D-Kulissen, die den vorgerenderten Schauplätzen der ersten beiden Teile nahezu ebenbürtig sind und zudem dynamische Kamerafahrten und imposantere Spezialeffekte erlauben.
Ausblick
Warum auch immer es Jean Reno nächstes Jahr als Dämonenjäger ins feudale Japan verschlagen wird, das Finale der Onimusha-Trilogie scheint in jeder Hinsicht etwas Außerordentliches zu werden. Nicht dass ein zweiter spielbarer Charakter eine Premiere wäre, aber zwei im Hinblick auf die Spielzeit nahezu gleichberechtigte Helden und die beiden völlig unterschiedlichen Szenarien sind doch etwas Besonderes. Hinzu kommt, dass Onimusha 3 erstmals komplett in 3D erstahlt und dabei so manche Render-Kulisse in den Schatten stellt. Auch die Steuerung soll komplett umgekrempelt und an die neue Dreidimensionalität angepasst werden, wobei jeder Charakter teils völlig eigene Gameplay-Strukturen bieten wird. Angesichts so vieler Neuansätze ist es nur schade, dass Teil 3 das (vorerst?) letzte Onimusha-Kapitel darstellt.
Gameplay
Dritter und letzter Teil der Onimusha-Trilogy
Zwei Szenarien: Honnoji Tempel, Japan 1582 und Paris, Frankreich 2004
Zwei spielbare Charaktere: Samurai Akechi Samanosuke alias Takeshi Kaneshiro und Soldat Jacques Blanc alias Jean Reno
Weitere Bonuscharaktere angeblich geplant
Eine gemeinsame Story mit zeitgleichen Auftritten beider Protagonisten
Überarbeitete Steuerung (analog)
Facettenreicheres Gameplay mit individuellen Fähigkeiten und Bewegungsmustern
Persönliches Waffenarsenal mit teilweise aufrüstbaren Nahkampf- und Distanzwaffen
Samanosukes Katana lässt sich erneut mit elementaren Magiekräften aufladen
Jacques´ Energielasso dient auch als Fortbewegungsmittel über tiefe Abgründe sowie zur Lösung bestimmter Aufgaben
Weniger Rollenspiel- und dafür mehr Action-Anteile als im Vorgänger
Story von Flagstaff (den Autoren der beiden Vorgänger)
Intro von Robot (den Produzenten aller bisherigen Onimusha-Intros)
Regie von Takashi Yamazaki und Hong-Kong-Action-Star Donnie Yen
Produziert von Onimusha-Schöpfer Keiji Inafune
Grafik/Sound
Kinoreife Präsentation
Famose Render-Sequenzen
Authentische Locations und Texturen
Originalgetreue Charaktere
Hervorragende Motion-Capturing-Animationen
Verbesserte Feuer-, Licht- und Spezialeffekte
Erstmals 3D-Kulissen in Echtzeit-Grafik
Mehr Gegner gleichzeitig darstellbar
Dynamische Kamerafahrten
Grafik/Sound