Siedlungen als Sammelpunkt
Im Gegensatz zu Torchlight II oder Diablo III ist Path of Exile kostenlos spielbar und setzt zudem auf eine Online-Infrastruktur à la Mythos. Alle Charaktere werden cheatsicher auf den offiziellen Servern gespeichert und daher ist eine Onlineverbindung zwangsweise erforderlich. Zudem setzen die neuseeländischen Entwickler auf eine Mischung aus einer fest bestehenden Spielwelt und zufallsgenerierten Karten (Instanzen).
Die dauerhaften Elemente sind kleine Städte bzw. Siedlungen, in denen ihr mit Händlern, NPCs, Questgebern etc. interagieren könnt und ebenso auf andere Spieler trefft. Sobald ihr allerdings die Siedlung verlasst, wird per Zufallsgenerator ein neues Gebiet erschaffen, in dem ihr euch austoben könnt. In den von zahllosen Gegnern bevölkerten instanzierten Arealen seid ihr entweder alleine unterwegs oder kooperativ mit anderen Spielern, sofern ihr in der Siedlung oder per Freundesliste eine Gruppe gebildet habt.
Edelsteine versprechen Fertigkeiten
Erwähnenswert ist das Fertigkeitensystem, das nicht nur mit einem sehr großen (passiven) Talentbaum rund um die drei Kernattribute "Stärke", "Geschicklichkeit" und "Intelligenz" aufwartet, sondern die eigentlichen Fähigkeiten der Charaktere liegen in Edelsteinform (Skillgems) vor, die durch Quests oder als Beute erlangt werden. Aktionen wie "Spalten" (mehrere Gegner im Nahkampf treffen), "Vergifteter Pfeil" oder "Eisnova" findet ihr also nicht bloß als stetig verfügbare Skills im Zauberbuch.
Um Fähigkeiten überhaupt einsetzen zu können, müsst ihr die Skillgems in vorbestimmte Sockel in Gegenstände wie Waffen oder Rüstungen platzieren. Erst dann könnt ihr die Aktionen einsetzen, wobei sich die Skillgems jederzeit wieder aus den Items entfernen lassen. Der Clou ist dabei, dass ihr die Fähigkeiten durch die aktive Benutzung stetig verbessert und die Fertigkeiten mit anderen Skillgems kombiniert werden können, sofern der jeweilige Gegenstand genügend Sockelplätze bietet. So könnte der "Spalten"-Angriff beispielsweise noch mit zusätzlichen Kälteschaden angereichert werden oder mit einem "Rückstoß".
Einschätzung: gut
Im Gegensatz zu Torchlight II oder Diablo III ist Path of Exile kostenlos spielbar und setzt zudem auf eine Online-Infrastruktur à la Mythos. Alle Charaktere werden cheatsicher auf den offiziellen Servern gespeichert und daher ist eine Onlineverbindung zwangsweise erforderlich. Zudem setzen die neuseeländischen Entwickler auf eine Mischung aus einer fest bestehenden Spielwelt und zufallsgenerierten Karten (Instanzen).
Die dauerhaften Elemente sind kleine Städte bzw. Siedlungen, in denen ihr mit Händlern, NPCs, Questgebern etc. interagieren könnt und ebenso auf andere Spieler trefft. Sobald ihr allerdings die Siedlung verlasst, wird per Zufallsgenerator ein neues Gebiet erschaffen, in dem ihr euch austoben könnt. In den von zahllosen Gegnern bevölkerten instanzierten Arealen seid ihr entweder alleine unterwegs oder kooperativ mit anderen Spielern, sofern ihr in der Siedlung oder per Freundesliste eine Gruppe gebildet habt.
Edelsteine versprechen Fertigkeiten
Erwähnenswert ist das Fertigkeitensystem, das nicht nur mit einem sehr großen (passiven) Talentbaum rund um die drei Kernattribute "Stärke", "Geschicklichkeit" und "Intelligenz" aufwartet, sondern die eigentlichen Fähigkeiten der Charaktere liegen in Edelsteinform (Skillgems) vor, die durch Quests oder als Beute erlangt werden. Aktionen wie "Spalten" (mehrere Gegner im Nahkampf treffen), "Vergifteter Pfeil" oder "Eisnova" findet ihr also nicht bloß als stetig verfügbare Skills im Zauberbuch.
Um Fähigkeiten überhaupt einsetzen zu können, müsst ihr die Skillgems in vorbestimmte Sockel in Gegenstände wie Waffen oder Rüstungen platzieren. Erst dann könnt ihr die Aktionen einsetzen, wobei sich die Skillgems jederzeit wieder aus den Items entfernen lassen. Der Clou ist dabei, dass ihr die Fähigkeiten durch die aktive Benutzung stetig verbessert und die Fertigkeiten mit anderen Skillgems kombiniert werden können, sofern der jeweilige Gegenstand genügend Sockelplätze bietet. So könnte der "Spalten"-Angriff beispielsweise noch mit zusätzlichen Kälteschaden angereichert werden oder mit einem "Rückstoß".
Ausblick
Momentan befindet sich Path of Exile in der geschlossenen Betaphase. Trotzdem macht das erste Spiel von Grinding Gear Games (der Name ist Programm) schon einen ganz ordentlichen Eindruck - mal abgesehen davon, dass die Kameraperspektive zu nah am Charakter fixiert ist und die Verbindung zum Server gelegentlich zu Verzögerungen im Kampf neigt - kein Wunder, wenn der Server in Übersee steht. Neben den zügigen Gefechten und dem für Hack&Slay-Spiele typischerweise zu kleinen Inventar scheint die Charakter-Entwicklung durch den gewaltigen passiven Skilltree und die verbesserbaren bzw. kombinierbaren Skillgems einen anderen Weg zu gehen als viele andere Genrekollegen. Hier könnte ein ernst zu nehmender, kostenlos spielbarer Konkurrent zu Diablo und Torchlight heranreifen.Einschätzung: gut
Fakten
- sechs Klassen: Marauder, Ranger, Witch, Duelist und Templar (sechste Klasse wurde noch nicht enthüllt)
- es wird keine dedizierte Heilerklasse geben
- vier Akte
- große Kiste in den Siedlungen
- Fokus auf kooperative Gefechte
- umfangreiche Entwicklungsmöglichkeiten von Klassen und Fertigkeiten
- die Werte der Gegenstände bzw. der Beute wird zufallsgeneriert
- keine Gesundheitsorbs à la Diablo III: Lebensenergie kann durch Fähigkeiten oder Tränke wiederhergestellt werden, wobei sich die Tränke durch das Töten von Monstern langsam aufladen.
- Qualität der Items kann verbessert werden (z.B. durch Schleifsteine)
- optionaler Hardcore-Modus mit dauerhaftem Tod des Charakters
- Spieler-gegen-Spieler-Gefechte in Arenen (Turniere) mit saisonaler Rangliste
Path of Exile wird vollständig kostenlos spielbar sein. Finanziert werden soll das Spiel über vorwiegend ästhetische Verbesserungen für den Charakter wie z.B. zusätzliche Animationen (Siegesposen im PvP), spezielle Farben oder Skins von Gegenständen, alternative Grafikeffekte von den Fertigkeiten und "soziale" Haustiere - evtl. auch ein größeres Inventar. Zusätzlich sind kostenpflichtige Charakter-Transfers und Umbenennungen geplant.
- sechs Klassen: Marauder, Ranger, Witch, Duelist und Templar (sechste Klasse wurde noch nicht enthüllt)
- es wird keine dedizierte Heilerklasse geben
- vier Akte
- große Kiste in den Siedlungen
- Fokus auf kooperative Gefechte
- umfangreiche Entwicklungsmöglichkeiten von Klassen und Fertigkeiten
- die Werte der Gegenstände bzw. der Beute wird zufallsgeneriert
- keine Gesundheitsorbs à la Diablo III: Lebensenergie kann durch Fähigkeiten oder Tränke wiederhergestellt werden, wobei sich die Tränke durch das Töten von Monstern langsam aufladen.
- Qualität der Items kann verbessert werden (z.B. durch Schleifsteine)
- optionaler Hardcore-Modus mit dauerhaftem Tod des Charakters
- Spieler-gegen-Spieler-Gefechte in Arenen (Turniere) mit saisonaler Rangliste
Path of Exile wird vollständig kostenlos spielbar sein. Finanziert werden soll das Spiel über vorwiegend ästhetische Verbesserungen für den Charakter wie z.B. zusätzliche Animationen (Siegesposen im PvP), spezielle Farben oder Skins von Gegenständen, alternative Grafikeffekte von den Fertigkeiten und "soziale" Haustiere - evtl. auch ein größeres Inventar. Zusätzlich sind kostenpflichtige Charakter-Transfers und Umbenennungen geplant.
