Europa Universalis 4 - First Facts - 4Players.de

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Europa Universalis 4 (Strategie) von Paradox Interactive
Europa Universalis 4
Echtzeit-Strategie
Release:
2013
2013
13.08.2013
Spielinfo Bilder Videos

Paradox spendiert seinem besten Pferd endlich eine Neuauflage: Im dritten Quartal 2013 soll Europa Universalis 4 Einzug halten. Der nächste Quantensprung wird heiß ersehnt, nicht zuletzt weil ihm traditionell eine ganze Reihe von weiteren Spielen folgt wie ein neues Crusader Kings, Victoria oder Hearts of Iron. Das globale Echtzeit-Strategiespiel verspricht einige Neuerungen.



Logik siegt über Historie

 

Bislang hat Paradox den schmalen Grat zwischen Authentizität und Spielbarkeit immer recht gut hinbekommen. Allen kann man es bekanntlich nicht recht machen, denn die Geschichtsfans wollen es möglichst genau, während die Entwickler eher den Spielinhalt im Blick haben. Bei Europa Universalis 4 (EU4) soll es daher deutlich mehr auf Plausibilität ankommen, was etwa historische Ereignisse anbetrifft. Diese kommen nämlich nur noch, wenn die Voraussetzungen dafür erfüllt sind. Eine Wirtschaftskrise taucht etwa nur noch auf, wenn das Land auch tatsächlich pleite ist. Das dürfte all die freuen, die um einen dynamischen Ablauf bemüht sind, wo nicht jede Partie gleich läuft.              

Auf den König kommt es

 

Bislang galt auch für Europa Universalis: „Lass den König einen guten Mann sein.“ Denn es war ziemlich egal, wie fähig der Herrscher war. Nun soll gerade er den Unterschied machen, wie man weiter vorgeht. Ganz ähnlich lief das auch schon bei Crusader Kings 2, wo es auch auf den Fürsten ankam, weshalb alle einen kleinen Vorteil haben, die es schon gespielt haben. Sitzt ein geborener Militäranführer auf dem Thron, sollte man die Kriegstrommel schlagen, um sein Gebiet so zu vergrößern. Hat man einen Verhandlungsführer, sollte man sich aufs diplomatische Parkett wagen. Nicht nur die Allianzen sondern auch Welthandel und Verwaltung sollen komplett überarbeitet werden.       




Ausblick

Die vierte Auflage von Europa Universalis bringt einige interessante Neuerungen. Laut Entwickler soll alles Bekannte, Liebgewonnene und leider auch Eingefahrene auf den Prüfstand. Das Grundkonzept eines komplexen Welteroberungsspiels in der frühen Neuzeit bleibt zwar erhalten, aber sonst soll kein Stein auf dem anderen bleiben. Sowohl Regierung, Verwaltung, Handel, Spionage als auch Diplomatie sollen überdacht, verbessert und unterm Strich plausiblerer werden. Das Ergebnis dürfte eher mit Crusader Kings 2 zu vergleichen sein als mit den Vorgängern. Man soll deutlich mehr Freiheit bekommen, alles soll dynamischer ablaufen und insgesamt nachvollziehbarer sein. Wir sind schon gespannt, was Paradox sich alles einfallen lässt und ob sich vielleicht auch bei den automatischen Schlachten was tut. Das Entwicklertagebuch dürfte bis zum Release nächstes Jahr einige Überraschungen bereithalten.


Einschätzung:
sehr gut
Fakten

- über 300 Jahre Spielzeit (ab ca. 1450 n.Chr.)

- 250 Länder spielbar

- mehr Freiheit bei Reichsbildung

- dynamische historische Ereignisse für jede Nation

- Tausende historischer Persönlichkeiten

- Könige haben mehr Auswirkungen  

- neues Verwaltungssystem

- neues Handelssystem

- tiefere diplomatische Möglichkeiten

- Multiplayer für bis zu 32 Spieler (auch kooperativ)

- detailreichere Kartenansicht

Rein optisch erinnert EU 4 schon mal an die gute alte Zeit. Allerdings dürfte sich inhaltlich einiges ändern.
Rein optisch erinnert EU 4 schon mal an die gute alte Zeit. Allerdings dürfte sich inhaltlich einiges ändern.

Kommentare

senox schrieb am
Also ich muss sagen ich bin jetzt nicht gehyped, aber ich trau den jungs echt zu das sie ein richtig anständiges EU machen.
Natürlich nach ein paar patches (wie immer) :lol:
Pyoro-2 schrieb am
In EU3 kann das eigentl. auch nur unter ganz bestimmten Vorraussetzungen passieren - Personal Union, gute Beziehungen, gleiche Kultur, gleiche Religion, nid im Krieg ... und PUs an sich sind schon selten genug. Brauchste 'ne RM, dann muss der andere Monarch ohne Nachfolger sterben und dann brauchste immer noch 'ne Menge luck ... (außer man macht's per CB/Spies, aber das dann ja Absicht ^^)
Denk mal in EU4 wird's ähnlich ablaufen.
Vernon schrieb am
Hölle, dann war ich echt ein "Luck0r".
Allerdings kannst du in CK2 sehen, warum es geschah - weil Du oder ein Verwandter sich irgendwo eingeheiratet hat.
Das sah ich bei EU3 nicht. Daher würde ich es schon gut finden, wenigstens das "warum" zu sehen.
Pyoro-2 schrieb am
Naja, in wie vielen EU3 games passiert das, unbeabsichtigt? Mir noch kein einziges Mal in über 300h ;) Da hat CK2 'ne ganz andere Quote für unerwartete Erbschaften ... ^^;
Vernon schrieb am
Pyoro-2 hat geschrieben:
Das Ergebnis dürfte eher mit Crusader Kings 2 zu vergleichen sein als mit den Vorgängern.
Watt'n Quatsch ...
Hm, freuen würde es mich. Denn was ich nicht möchte ist, wie mir in EU3 geschah, dass wenn ich ein kleines Lüneburg mit vielleicht 2-3 weiteren Provinzen bin, dann ohne erkennbaren Grund plötzlich ganz Österreich erbe.
schrieb am

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