Operation Flashpoint: Dragon Rising
USK: 16

First Facts: Operation Flashpoint: Dragon Rising

So testet 4Players
Seite:  1 

Autor:
Mathias Oertel

Operation Flashpoint gilt als Urvater der modernen Soldier-Shooter und wird bis heute als einer der realistischsten Vertreter seiner Art gefeiert. Mit dem Nachfolger soll die Messlatte ein gutes Stück höher gelegt werden - ohne allerdings auf Mod-Möglichkeiten und all die Eigenschaften, die OF erfolgreich gemacht haben, aufzugeben. Auf der E3 in Los Angeles gab es zwar keine spielbare Version, doch 4Players hatte die Möglichkeit, sich mit den Entwicklern über Features und Ziele zu unterhalten.

Realismus 2.0

Das Ziel von Codemasters ist klar umrissen: "To deliver the most believable realistic soldier experience in a game." Nichts anderes als die glaubwürdigste, realistische Soldatenerfahrung in einem Spiel soll es werden. Um dieses Ziel zu erreichen, wurde lange, viel und haargenau recherchiert. Waffenmodelle, ballistische Eigenschaften, Fahrzeuge, das Verhalten von diesen in bestimmten Situation usw. Im Gegensatz dazu steht die Geschichte, die zwar mit ihrem kleinen Inselgrüppchen als Standort in der Realität fußt, aber in einer nahen Zukunft von einem Kampf zwischen den Streitmächten der USA und China auf eben dieser rohstoffreichen Insel erzählt.

Eine  erste spielbare Versionen soll es leider erst auf der Games Convention in Leipzig geben.















Voller Einsatz im offenen Feld: Der Kampf im Gelände steht im Vordergrund.

Ausblick

Operation Flashpoint 2 ist derzeit schwer einzuschätzen. Die vielen Details machen es auf dem Papier zu einem Schwergewicht der Military-Shooter. Doch das erklärte Ziel "Realismus" könnte sich zur Stolperfalle sowohl für die Entwickler als auch für den Spielspaß entwickeln. Keine Frage: Operation Flashpoint war ein bahnbrechendes Spielerlebnis und hat sich nicht nur durch seine unglaubliche Mod-Fähigkeit eine Fangemeinde geschaffen. Und der Nachfolgerscheint mit den gleichen Mitteln, aber modernerer Technik das Gleiche schaffen zu können. Wenn die Engine es leistet, mit derzeitigen Referenzen wie Battlefield 2 oder Call of Duty 4 mitzuhalten. Denn unter dem Strich wird es vielen ziemlich egal sein, ob die ballistischen Werte der verschossenen Munition den realistischen Gegebenheiten entsprechen, wenn die Kulisse nicht passt. Das wird allerdings erst die Games Convention zeigen. Bis dahin sprechen wir den "Benefit of the doubt" aus und hoffen, dass Codemasters die angestrebten Ziele verwirklichen kann.

Fakten

- Simulation moderner Kriegsführung
- etwa 100 Soldaten gleichzeitig auf dem Bildschirm in Kämpfe eingebunden
- 220 Quadratkilometer große Spielwelt
- damit etwa doppelt so groß wie der Vorgänger
- Zeit zum West-Ost-Reise: 4,5 Stunden zu Fuß, 1,5 bis 2 Stunden fahrend, etwa 20 Minuten mit dem schnellsten Flugzeug
- KI passt sich den Taktiken des Spielers an
- Kampagne kooperativ spielbar
- Waffensysteme werden beschädigt und unbenutzbar
- persistente Spielwelt: Was zerstört wird, bleibt zerstört
- verschiedene Landschaftszonen
- Landschaft basiert auf Fotografien und anderen realen Daten
- dynamisches Wetter
- dynamischer Tag-/Nachtzyklus
- Motion Capture-Animationen
- 70 Infanterie-Waffen, die teils vor Benutzung erst zusammen gebaut werden müssen
- 50 Fahrzeuge (Land/Luft/Wasser)
- insgesamt ca. 40 Klassen im Spiel, verteilt auf 12 bis 14 Core-Klassen
- Kampagne mit Fokus auf einen Charakter der nach und nach im Rang aufsteigt und neue Fähigkeiten sowie Befehlsgewalt erlangt
- man spielt von Zeit zu Zeit auch andere Klassen/Figuren, um eine weitere Facette der Geschichte kennenzulernen
- bis zu 32 Spieler in Multiplayer-Duellen
- KI auch im Multiplayer aktiv
- hohe "Modability"
- Engine basiert in Grundzügen auf der Engine, die auch in Spielen wie GRID verwendet wird, wurde aber um zahlreiche Elemente erweitert und ergänzt (z.B. Streaming-Technologie)

Kommentare

Du musst eingeloggt sein, um einen eigenen Kommentar verfassen zu können. Bewertungen können ohne eingeloggt zu sein vergeben werden. Jetzt einloggen
  • Irgendwie langweilig..
  • Also 4Ps, langsam könntet ich OFP2 mal testen. Ist ja schon ne Weile draußen...
  • Habs eben auf meiner Xbox angezockt und bin auch mächtig enttäuscht. Hab den ersten Teil auch über alles geliebt.... Aber der zweite Teil gefällt mir irgendwie nicht... Außerdem sehe ich auf meinem Röhrenmonitor absolut garnix. Dafür können die Entwickler vielleicht nix. Aber die Sichtweite der  [...] Habs eben auf meiner Xbox angezockt und bin auch mächtig enttäuscht. Hab den ersten Teil auch über alles geliebt.... Aber der zweite Teil gefällt mir irgendwie nicht... Außerdem sehe ich auf meinem Röhrenmonitor absolut garnix. Dafür können die Entwickler vielleicht nix. Aber die Sichtweite der xbox ist schon ziemlich krass eingeschränkt. ca. 200m weiter sieht man nur noch Bäume und ein paar Steine. Die Gegner sind dann kleine Strichmännchen, die mein Charakter (so nenn ich den typen jetzt mal) direkt erkennt und in einer total schlechten lokalisation dahersagt - ich bin froh, wenn ich die auch seh. ok. alles in allem kann man natürlich durchaus annehmen, dass es auf der xbox nicht so geil sein kann, wie aufem pc. aber wie meine vorredner schon sagten, hat das nich wirklich was mit FP-Feeling zu tun. Vielleicht ist es am PC im Coop oder Multiplayer doch ganz cool - das kann ich leider nicht ausprobieren. Aber ich schätze FP1 war einfach eine absolute ausnahme. :(

Angebote

Billiger.de Angebotshinweise:

Preise können jetzt höher sein.

Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass der angegebene Preis seit der letzten Aktualisierung gestiegen sein kann, da eine Echtzeit-Aktualisierung der vorstehend angegebenen Preise technisch nicht immer möglich ist.

Der maßgebliche Verkaufspreis ist derjenige, welcher zum Zeitpunkt des Kaufs auf der Webseite des Verkäufer-Shops ausgewiesen wurde.