Beat Saber - Vorschau, Geschicklichkeit - 4Players.de

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Beat Saber (Geschicklichkeit) von Hyperbolic Magnetism
Das Lichtschwert als Taktstock
Musikspiel
Release:
01.05.2018
01.05.2018
01.05.2018
01.05.2018
01.05.2018
Spielinfo Bilder Videos

Schon immer davon geträumt, Lichtschwerter in lässigen Choreographien im Takt von elektronischer Musik zu schwingen? Dann werden jetzt Wünsche wahr: Hyperbolic Magnetism  greift mit Beat Saber das klassische Musikspiel auf, verpasst ihm mit der Einbindung der edlen Waffen als Schlaginstrumente und dem vollem Körpereinsatz in VR aber einen ganz besonderen Kick. Wir haben uns den Titel im Early Access für die Vorschau angeschaut...



Einfaches Prinzip

Schon die kurze Einführung macht deutlich, dass das Prinzip hinter Beat Saber ähnlich simpel ist wie in vielen anderen Musikspielen. Aus dem Hintergrund schweben Würfel auf den Spieler zu, die man passend zum Rhythmus mit den Lichtschwertern treffen muss. In welche Richtung man den Controller führen muss, verrät ein abgebildetes Symbol, das entweder grell weiß oder in einem intensiven Rot aufleuchtet. Bei weiß markierten Blöcken schwingt man das rechte, bei roten das linke Lichtschwert in die geforderte Position. Diese umfassen neben Schlägen nach links, rechts, oben und unten außerdem noch einen geraden Stoß nach vorne.

Und wieder ist ein Würfel im richtigen Moment zerteilt.
Und wieder ist ein Würfel im richtigen Moment zerteilt.

Außerdem gilt es, sowohl kleinen Bomben als auch roten Energiewänden auszuweichen, indem man sich einen Schritt nach rechts oder links bewegt oder sich unter den Hindernissen hinweg duckt. Fies: Zum einen drehen sich manche der Blöcke erst noch, bis sie kurz vor dem Schlag die endgültige Position erreichen. Zum anderen muss man mitunter die Ausweichmanöver mit Schlagabfolgen kombinieren. Während man das alles auf den niedrigen Stufen noch halbwegs gut bewältigen kann, kommt man auf Hard oder Extreme ordentlich ins Schwitzen und das Musikspiel gleicht mehr einem wunderbar choreographierten, aber ganz schön fordernden Fitness-Workout.

Großartiges Spielgefühl

Doch die Schweißtropfen zahlen sich aus: Trotz des einfachen Spielprinzips geht von Beat Sabers von der ersten Sekunde an eine gewisse Faszination aus, der man sich nur schwer entziehen kann. Die zehn Tracks, die speziell für den Titel komponiert wurden und trotz ihrem Fokus auf elektronische Klänge eine erfreulich hohe Bandbreite abbilden, tragen zusammen mit der minimalistischen, aber stimmungsvollen Trance-Präsentation ihren Teil dazu bei. Es macht sich einfach positiv bemerkbar, dass die Schlagfolgen und Bewegungen perfekt auf die Musik zugeschnitten sind. Entsprechend klasse fühlt es sich an, wenn man mit den Lichtschwertern in der Hand in diesen fetzigen Klangwelten versinkt. Manchmal hat man sogar den Eindruck, als würde man die Controller wie einen Taktstock führen und die Musik dirigieren.

Die Aufmachung ist minimalistisch, aber trotzdem allein durch die Farbwechsel gelungen.
Die Aufmachung ist minimalistisch, aber trotzdem allein durch die Farbwechsel gelungen.

Obwohl mir die bisherige Auswahl schon ganz gut gefällt, hoffe ich aber auf eine größere Song-Bibliothek und noch mehr Stilrichtungen. Ein Traum wäre selbstverständlich, wenn man irgendwann die Lichtschwerter auch zur Star Wars Fanfare von John Willams führen dürfte, begleitet vom Original-Surren der Jedi-Waffen. Zumindest plant man bei Hyperbolic Magnetism offenbar den bisher noch etwas mageren Inhalt gehörig aufzupeppen und verspricht neben weiteren Songs u.a. auch eine Kampagne für Solisten, die wahrscheinlich ähnlich ausfallen dürfte wie bei Disney's Fantasia für Kinect. Auch ein Level-Editor ist geplant, in dem die Leute auch zu ihren eigenen Lieblings-Songs entsprechende Choreographien bauen dürfen. So wird es vielleicht auf diesem Wege etwas aus meinem Wunsch werden, den Soundtrack aus Star Wars mit Beat Saber zu kombinieren.


Kommentare

Roadrunner M33P schrieb am
Ich spiele BoxVR und Beat Saber als mein tägliches Workout Programm ich finde die ergänzen sich recht gut. BoxVr hat den Vorteil das man seine Lieder selber importieren kann und ich find die integrierte Kalorien Anzeige ganz nett auch wenn sie vermutlich nicht der Realität entspricht.
Der Track Editor für Beat Saber sollte heute erscheinen aufgrund eines technischen Problems wurde das jedoch verschoben, er soll aber definitiv in den nächsten Tagen erscheinen.
4P|Benjamin schrieb am
BoxVR hat mich auch kalt gelassen. Da fehlt irgendwie jedweder Schwung. Und ein Editor kommt! Dem haben sie nach den ersten Rückmeldungen offenbar größere Priorität eingeräumt als ursprünglich vorgesehen, von daher. :)
Nightfire123456 schrieb am
Hab es mir vor einer Stunde gekauft und bin sowas von begeistert. Ich habe z.B. auch das viel gelobte Box VR, so richtig gut fand ich das aber nie. Beat Saber macht aber dem ersten Moment alles richtig. Die Grafik ist toll mit all ihren Lichteffekten und Farbwechseln. Und die Steuerung funktioniert perfekt und präzise.
Ich hoffe das bald noch neuer Content und vor allem der Editor kommt. Wäre halt gut wenn man auch fertige von andere Generierte Level einfügen könnte, wird aber wohl schwierig wegen der Rechte an den Songs.
Ich hätte echt nicht gedacht das mich so viele Jahre nach Guitar Hero ein Ryhtmus Spiel nochmal so begeistern könnte...
4P|Benjamin schrieb am
Billy_Bob_bean hat geschrieben: ?
11.05.2018 13:23
(you know, wofür dieses ganze VR zeug eigentlich erfunden wurde)
Da weißt du offenbar mehr als wir. Erzähl mal! ;)
Im Ernst: Erstens gibt es schon Schwertgefuchtel und zweitens funktionieren die klassischen Spielkonzepte nicht unbedingt besser in VR. Allermeistens ist das ganze Gegenteil der Fall. Von daher macht Beat Saber schon alles richtig.
Billy_Bob_bean schrieb am
Wie wärs denn mal mit nem Game, wo man das Lichtschwert als Lichtschwert benutzen kann (you know, wofür dieses ganze VR zeug eigentlich erfunden wurde)
schrieb am