Assassin's Creed Odyssey - E3-Vorschau, Action, PC, PlayStation 4, Xbox One - 4Players.de

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Assassin's Creed Odyssey (Action) von Ubisoft
Leonidas Erben
Action-Adventure
Entwickler: Ubisoft
Publisher: Ubisoft
Release:
05.10.2018
05.10.2018
05.10.2018
Alias: Assassins Creed , ACO
Spielinfo Bilder Videos
Kassandra oder Alexios? Vor jedem Abschnitt der Demo habe ich die Wahl zwischen den beiden Protagonisten – neu ist immerhin, dass man das gesamte Spiel mit einer der beiden Hauptfiguren spielen kann. Was sich spielerisch getan hat? Die drei Teile der E3-Version geben einen kurzen Einblick in die Neuerungen von Assassin‘s Creed Odyssey.

Was Ubi hier vom Stapel lässt...

Dass man ständig zwischen den spielbaren Helden wechseln darf, ist selbstverständlich nur Teil der E3-Version. Die bestand immerhin aus einer Art Savegame-Sammlung, in der man je nach Abschnitt eine „normale“ Mission, ein Scharmützel mit zahlreichen Kriegern sowie den Kampf an Bord eines kleinen Schiffes erleben konnte. Man musste nämlich feindliche Schiffe versenken, um der eigenen Flotte den Zugang zu Delos wieder zu ermöglichen; die Insel diente als Schauplatz der Demo.

Kanonen standen mir dabei nicht zur Verfügung, aber Bogenschützen mit normalen und Brandpfeilen sowie die Möglichkeit fast erledigte Schiffe nach dem Entern und Erledigen der restlichen Mannschaft um Wertgegenstände zu erleichtern. Es war
Inzwischen eine Konstante der Serie: Seegefechte kehren in Assassin
Vertrautes Bild: In Assassin's Creed Odyssey kehren Seegefechte zurück. Das Schiff kann sogar als Ablenkung beim Schleichen dienen.
das bekannte Seemannsgarn vorheriger Assassin's-Creed-Episoden und damit entsprechend unterhaltsam. Mein Schiff konnte außerdem eine Zeitlang besonders schnell fahren, um so z.B. ein gegnerisches zu rammen oder ihm zu entfliehen.

Entspanntes Schlachtgetümmel

Interessant ist das überarbeitete Kampfsystem des Vorgängers – u.a. deshalb, weil weder Alexios noch Kassandra einen Schild tragen. Man wirft Angriffe deshalb nur zurück, wenn man kurz vor einem Treffer eine Abwehrhaltung einnimmt. Danach ist der Gegner kurz wehrlos, was selbstverständlich Konter ermöglicht – das Knifflige ist das Timing, denn Kassandra und Alexios verlassen die Abwehrhaltung schnell wieder. Weicht man im richtigen Moment aus, wird der Ablauf hingegen verlangsamt, sodass man ebenfalls großen kontern kann.

Ähnlich wie Bayek im Vorgänger nutzen die Protagonisten dabei ganz unterschiedliche Waffen, während sich Bewegungen, Gegnerverhalten und Physik eine Idee logischer und damit direkter anfühlten als im manchmal seltsam schwammigen Origins. Anders als Bayek stehen ihnen außerdem vier Fähigkeiten zur Verfügung, mit denen sie nach einer Abklingzeit z.B. starke Gegner zurückwerfen. So verschaffen sie sich in kritischen Momenten Vorteile.

Nicht zuletzt hat es natürlich etwas für sich, nicht nur gegen eine Hand voll Feinde zu kämpfen, sondern gelegentlich Teil größerer Scharmützel zu sein. Nachdem, was auf der E3 spielbar ist, muss ich allerdings sagen, dass deshalb noch lange
Zum ersten Mal beeinflusst man maßgeblich die vielen Unterhaltungen.
Zum ersten Mal beeinflusst man maßgeblich die vielen Unterhaltungen.
nicht das Gefühl aufkam im Schlachtgetümmel zu stecken. Dafür standen Freund und Feind viel zu starr am Fleck, während man selbst immer nur von zwei, vielleicht mal drei Feinden attackiert wird. Natürlich kann man Gegner auch gezielt selbst angreifen, insgesamt wirkte das Geschehen aber wie ein animierter Hintergrund, nicht wie ein turbulentes Gemenge.

„Das geht so nicht!“

Sehr gut gefallen mir dafür die neuen und offenbar angenehm zahlreichen Gesprächsoptionen in allen wichtigen Unterhaltungen. Im einfachsten Fall ist das gestaffelte Abfragen zusätzlicher Informationen natürlich kaum der Rede wert. Wenn man als Kassandra oder Alexios aber auf unterschiedliche Art seine Meinung einbringt oder Entscheidungen trifft, die den Fortgang kleiner und großer Handlungsstränge beeinflussen, dann ist das eine ausgesprochen angenehme Bereicherung des Abenteuers! Man entscheidet ja nicht nur über das Schicksal mancher Figuren, sondern darf sich auch verlieben, wie man lustig ist.

Schön außerdem, dass die in Origins eingeführten dezenten Bildschirmanzeigen erneut nicht vom eigentlichen Spiel ablenken – weniger schön allerdings, dass der aktive Adlerflug mal wieder das Abtauchen in eine glaubhafte Welt erschwert. Nun gut... immerhin darf man den Vogel jederzeit anhalten, um sich einen Überblick zu verschaffen und in Ruhe interessante Punkte zu markieren.
 

AUSBLICK



So eindrucksvoll viele Aufnahmen in Ägypten auch waren: Griechenland gefällt mir als Szenario noch mal besser als der Schauplatz des Vorgängers. Zumal Ubisoft das aktuelle Assassin's-Creed-Prinzip zum größten Teil sinnvoll erweitert. Die Scharmützel mit vielen Kämpfern wirken bisher zwar leidenschaftslos starr, dafür fühlt sich das Kampfsystem eine Idee direkter an. Die unterhaltsamen Seeschlachten sind zudem zurück und besonders das Dialogsystem sowie die damit verbundenen Entscheidungen könnten Odyssey zu einem besseren Erlebnis machen. Natürlich: Die offene Welt, also die dort so wichtigen Aktivitäten – der ganze eigentliche Ablauf und Spielfluss waren in der E3-Version noch gar nicht einsehbar. Rein technisch scheint das aktuelle Abenteuer aber auf einem guten Weg zu sein!

Einschätzung: gut

Assassin's Creed Odyssey
Ab 69.99€
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Kommentare

mellohippo schrieb am
Also ich fand Bayek cool. Mit Vollbart und Manbun sah er doch total hip aus :) Der Afro-Akzent kam zumindest auf englisch auch ziemlich smart rüber, fand ich.
Diese Aya ist mir da irgendwie eher auf den Keks gegangen. Vermutlich aber auch deshalb, weil man die nicht leveln konnte und sie als Waffe immer nur diese albernen Fuchtelschwerter hatte.
Sun7dance schrieb am
4P|Benjamin hat geschrieben: ?
17.06.2018 15:57
Da hast du vollkommen Recht. Ich kann diese Anzeigen auch nicht ausstehen. Als ob ich ein Spiel spielen würde, um x von y zu looten und sonst nichts in der virtuellen Welt tun wollte. Diese unsägliche Unterstellung ist das Gegenteil von Immersion. Auch Mad Max hatte ich schnell wieder zur Seite gelegt: "Lager zu 100 Prozent gelootet!" ist eine der schlimmsten nicht abstellbaren Anzeigen, die ein Spiel je hatte.
Absolut richtig!
Das regt mich seit AC3 auf. Vorher gab es das zwar auch, aber nicht in dem Ausmaße, dass es die Story in den Hintergrund rückt.
Echtes Entdecken gibt es leider nicht und alles erinnert an ein abgrasen sondergleichen.
Bei Origins sollte dann wieder alles besser werden, wurde es aber nicht!
Zudem steuert man zwei Hauptpersonen, die mal wieder ausschließlich aus Rachegefühlen agieren. Ich will solch ein pubertäres Verhalten nicht mehr! "Die Welt war so böse zu mir, aber ich bin tapfer, selbstlos und bekämpfe alle bösen Jungs!" Tja, dass diese bösen Jungs gar nicht böser als die Protagonisten sind, kam den Entwicklern wohl gar nicht in den Sinn! :wink:
Hach, was waren noch Zeit mit Altaïr und Ezio!
Ja, auch Ezio war rachesüchtig, aber man spielt ihn über 3 Spiele und erlebte somit eine Entwicklung zu einer reifen Person!
Aber solche pubertären Kinder wie in Unity oder Origins will ich nicht mehr haben!
rainynight schrieb am
Crossbones hat geschrieben: ?
18.06.2018 14:06
rainynight hat geschrieben: ?
18.06.2018 12:34
Origins mochte ich wegen dem Hauptcharakter nicht und werde ich wohl auslassen.
...die dunkle Hautfarbe ?
Nein, er hatte mir zu kleine Brüste... :roll:
Wenn die Frage ein Witz sein sollte, war er nicht gerade originell.
Es gibt einfach Figuren, die man nicht mag. Und ich mag Bayek von seinem kompletten Aussehen her nicht.
Die Hautfarbe - oder auch das Geschlecht - sind mir da scheißegal.
Sollte ich es je spielen, kriegt er wohl permanent die Kapuze drüber.
Also die Assassinenkapuze - nicht das du da auch wieder was reininterpretierst. :roll:
Beim neuen Odyssey finde ich beide wählbaren Charaktere dagegen klasse. :Daumenrechts:
Jondoan schrieb am
JunkieXXL hat geschrieben: ?
20.06.2018 09:26
Für mich ist ein Assassins Creed immer nur ein "Feierabend-Spiel" gewesen. Viele Teile habe ich sogar gar nicht erst gespielt, weil sie auf mich einen drögen und durchschnittlichen Eindruck machten. Mit Highlights wie Witcher und Uncharted kann man die Reihe beim besten Willen nicht vergleichen. Sie ist allenfalls nett, aber kein Meisterwerk. Mich wundert eher, dass manche das anders sehen - für die AC jedes Mal das Spiel des Jahres ist.
Also selbst ich als großer AC Fan könnte die Spiele nie und nimmer gleichstellen. Witcher 3 macht einfach alles um Längen besser; mit einer einzigen Ausnahme, nämlich dem Design der Spielwelt. Da finde ich hat AC:O die Nase ein klein bisschen vorn ;)
JunkieXXL schrieb am
Crossbones hat geschrieben: ?
18.06.2018 08:14

Ich finde dieses Setting natürlich auch Super, aber ich finde auch WWII-Shooter toll und kann mich erinnern an eine Zeit in der es fast nur WWII-Shooter gab, da hatte ich dann erstmal eine Weile die Schnauze voll davon, allmählich ergeht es mir jetzt so mit dem momentan typischen AC-Setting auf dem sie jetzt hoffentlich nicht die nächsten 5 Jahre hocken bleiben.
Aber es gab bisher nur Black Flag, welches schon uralt ist und eben Origins. Diese idyllischen Settings sind daher noch nicht verbraucht.
Dass diese Art von Setting nun 5 Jahre Dauereinsatz findet, glaube ich nicht. Es gibt sie ja nur, weil sie mal eine Abwechlung bieten zu den ansonsten anders gelagerten Settings.
SchizoPhlegmaticMarmot hat geschrieben: ?
20.06.2018 08:38
Schon wieder ein AC? Verhält sich ja wie mit den alljährlichen Sportspielen... Rein wirtschaftlich gesehen rentiert es sich für Ubisoft, scheint sich gut genug zu verkaufen um es in diesem Veröffentlichungs-Marathon anzubieten.
Wie auch immer, AC Origins war okay für ein Feierabend-Spiel. Leider ging mir zu Ende hin, persönlich, die Puste aus um es durchzuspielen wegen der Hauptstory, weil mir das Schicksal von Bayek und seiner Alten ziemlich egal wurden und ich keine Lust mehr hatte ständig das gleiche zu machen über 30 oder 40 Stunden lang und mit durchschnittlichen Cut-Scenes belohnt zu werden....
Klar,...
schrieb am