Insurgency: Sandstorm - Test, Shooter, PC - 4Players.de

 

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Insurgency: Sandstorm (Shooter) von Focus Home Interactive
Yalla, yalla!
Military-Shooter
Release:
12.12.2018
2019
2019
2019
2019
Spielinfo Bilder Videos

Dieser Online-Shooter hat es in sich! Insurgency: Sandstorm ist zwar nicht Arma, hält sich aber irgendwo zwischen der Militär-Simulation und einem Battlefield auf. Das heißt? Es ist zugänglich, verlangt aber Einarbeitung, ein überlegtes Vorgehen und verzichtet auf Hilfen, die anderswo selbstverständlich sind. Die verbleibende Munition wird etwa ebenso wenig angezeigt wie Gegner markiert oder Abschüsse gemeldet werden. Und diese seltene Mischung könnte durchaus das Rezept für einen Geheimtipp sein...



Kenne dein Kaliber!

Witzig, dass sich manche Spieler über die angeblich übermächtigen Schrotflinten aufregen. Dabei funktionieren die Waffen hier ausnahmsweise so, wie sie es auch in Wirklichkeit tun: als mächtige One-Hitter, die über mittlere Distanz noch großen Schaden anrichten. Knifflig sind dafür die lange Wartezeit nach jedem Schuss sowie die relativ geringe Munitionsmenge, bevor man nachladen muss.

Anders als in den meisten Spielen sind automatische Waffen bei Schusswechseln auf nahe Entfernung daher im Vorteil. Man muss sich nur umgewöhnen, denn Sturmgewehre z.B. sollte man nicht mit einer beliebigen Menge Munition jederzeit nachfüllen, sondern stattdessen in einer ruhigen Sekunde erst nachzusehen, wie viele Patronen man eigentlich noch zur Verfügung hat. Beim Nachladen tauscht man nämlich stets das komplette Magazin gegen ein neues. Entweder hebt man das aktuelle dann für später auf oder schmeißt es einfach weg, um schneller das nächste einzuschieben.

Warum die Exkursion in die Waffenkunde? Weil es sich verdammt gut anfühlt, dass Insurgency das reale Waffenhandling ernst nimmt! Natürlich ist es nicht der einzige Shooter, der den Spagat zwischen Realismus und flottem Multiplayer-Spektakel wagt; Rising Storm 2 schlägt etwa in eine ganz ähnliche Kerbe. Mehr als die Red-Orchestra-Serie ist es allerdings ein schneller

Insurgency: Sandstorm bringt anspruchsvolle Action in das schnelle Online-Spiel.
Insurgency: Sandstorm bringt anspruchsvolle Action in das schnelle Online-Spiel.

Shooter, der sofort zur Sache kommt. Und anders als das durchaus ähnlich konzipierte Argo der Arma-Macher fühlt es sich dabei angenehm griffig an.

Um übrigens keine falsche Vorstellung zu wecken: Obwohl die Entwickler ursprünglich wohl eine Kampagne für Solisten inszenieren wollten, haben sie letztlich darauf verzichtet. Sandstorm findet also fast ausschließlich online statt. Lediglich die wenigen kooperativen Einsätze darf man alleine spielen, muss aber auch dafür online sein.

Was ihr wollt

So oder so geht es stets darum Positionen einzunehmen und zu halten. Im Koop-Modus tut man das zu Acht gegen vom Spiel gesteuerte Feinde, während im normalen PvP zwei bis zu 16 Spieler große und im kompetitiven Ranglisten-Match zwei fünf Personen starke Teams gegeneinander antreten. Jeweils unterschiedliche Modi stehen dafür zur Verfügung, die sich jedoch nicht allzu stark unterscheiden: Das eine Mal kämpft man immer nur um eine einzige Stellung, bevor es zur nächsten geht, das andere Mal könnte sich das Team auf verschiedene Zielpositionen verteilen. Bewegliche Ziele wie in Dirty Bomb oder Overwatch gibt es leider nicht. Und es ist auch schade, dass das Fünf-gegen-Fünf nur in einem einzigen Modus ausgetragen wird. Ein wenig Abwechslung hätte der klassischen eSport-Disziplin durchaus gutgetan.

Mit dem Start einer Runde rennt man jedenfalls zum Zielgebiet, schnappt sich vielleicht eins der seltenen Fahrzeuge samt stationärem MG, flankiert Gegner oder nimmt sie aus der Ferne ins Visier. Zuvor gestorbene Spieler kehren dabei in festgelegten Wellen zurück, wobei eingenommene Ziele oft zusätzliche Wellen freischalten. Deren Anzahl ist nämlich begrenzt und sie werden noch stärker dezimiert, falls es ein Team schafft das Munitionslager am gegnerischen Startpunkt in die Luft zu jagen.

Kommentare

Akkat84 schrieb am
CthulhuLover hat geschrieben: ?
01.01.2019 09:45
Das Spiel heimst gute Wertungen ein, ist in aller Munde und trotzdem sind die Spielerzahlen katastrophal. Im Schnitt 5000 über die Feiertage. Ich bin da ein gebranntes Kind mit solchen Games die an sich wirklich gut sind aber nach 6 Monaten quasi tot ( Brink, Rising Storm 2).
Deswegen werde ich es nicht kaufen und abwarten wie es sich entwickelt, blinden Support gibts von mir nicht mehr.
Die Zahlen wären für ein Battlefield durchaus katastrophal, für ein Sandstorm dagegen nicht. Sie liegen etwa auf dem Niveau, auf dem sich der Vorgänger Insurgency über 5 Jahre hielt. Die - relativ - kleinen Spielerzahlen sind sicher der kleineren Hardcore-Zielgruppe geschuldet, die aber dafür meiner Erfahrung nach mit Leidenschaft bei der Sache bleibt.
CthulhuLover schrieb am
Das Spiel heimst gute Wertungen ein, ist in aller Munde und trotzdem sind die Spielerzahlen katastrophal. Im Schnitt 5000 über die Feiertage. Ich bin da ein gebranntes Kind mit solchen Games die an sich wirklich gut sind aber nach 6 Monaten quasi tot ( Brink, Rising Storm 2).
Deswegen werde ich es nicht kaufen und abwarten wie es sich entwickelt, blinden Support gibts von mir nicht mehr.
Kryt1cal schrieb am
Klasse Test, super Spiel. Bin froh, dass sie es verschoben haben so ist es echt noch ein Hit geworden. Falls wer Probleme mit den FPS hat, gibt genug Anleitungen bei Youtube. Habe jetzt durchgehend über 100 FPS, vorher maximal 30 :D
DonDonat schrieb am
Ich kann Odhin nur zustimmen: das Sound-Design in Sandstorm ist fantastisch. BF5 hat hier auf 4Players zwar den Titel für Sound-Design: Sound-Effekte bekommen aber ich würde den ohne mit der Wimper zu zucken an Sandstorm geben. So muss ein Shooter klingen, wenn neben dir wer ne nicht schallgedämpfte AK mit 7.62 Munition abfeuert, dann muss dass ordentlich scheppern. Schlägt auf deinem Haus die Artillerie ein, dann musst du fast taub sein. Oder das Anfliegen von einem Hubschrauber mit Minigun(s) muss dir angst machen.
Sandstorm schafft all diese Beispiele und noch viele andere wirklich bravurös und wenn man davon dann wieder zu anderen Shootern der eher etwas "Simulations"-lastigeren Genres geht wie z.B. PUBG oder WW3, dann merkt man erst mal, wie gut Sandstorm das Sound-Design gelungen ist: man will zurück und das Dröhnen der Gewehre, Bomben und Fahrzeuge hören...
Dem Rest des Testes stimme ich aber im Großen und Ganzen zu, wobei ich gerade die KI echt grausig finde: es passiert mir alle paar Matches, dass ich von KIs erschossen werde die mich nicht mal anschaut oder gesehen hat. Anders Beispiel ist, wenn die KI aus der Drehung auf über 100m dir nen perfekten One-Shot gibt, obwohl ich voll gepanzert bin. Ebenfalls kommt es des öfteren vor, dass die KI direkt vor einem steht aber ein ganzes Magazin daneben schießt oder gar nicht erst den Abzug drückt. Hier muss massiv nachgebessert werden, damit Sandstorm bei mir über die 80% Hürde kommt.
Ebenfalls als störend empfinde ich das Ballancing der MGs: erst mal gibt es nur zwei (!) und dann sind die für viele Situationen einfach nutzlos, da sie so unglaublich viel Rückstoß haben, dass man sie immer irgendwo aufstellen muss, was wiederum oft nicht möglich ist, da man ja als Team auch irgendwie Pushen muss...
Weitere Kritik habe ich am Ballancing, es gibt ein Paar Waffen, die quasi alles Können und dass sehr gut ohne dabei echte Nachteile zu haben. Beispiele hierfür sind die DMR der Security, die...
Flachpfeife schrieb am
Ich find den 5-gegen-5 Modus super. Erinnert mich vom Spielgefuehl irgendwie (keine Ahnung warum) an Ravenshield. Das habe ich frueher ziemlich viel auch aktiv in Ligen gezockt und irgendwie fuehlt sich das an wie damals. Super :)
Auch wenn ich den 32 Spieler Modus (noch) nicht wirklich geniessen kann, wiel ich da zu krasse Performance Einbrueche habe (Ryzen 5, 1050Ti), fuer mich ein super Game.
schrieb am

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