Pillars of Eternity 2: Deadfire - Test, Rollenspiel - 4Players.de

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Pillars of Eternity 2: Deadfire (Rollenspiel) von THQ Nordic und Versus Evil
Schatzkiste voller Abenteuer
Rollenspiel
Release:
08.05.2018
08.05.2018
08.05.2018
Q4 2018
Q4 2018
Q4 2018
Spielinfo Bilder Videos

Vor drei Jahren konnte Pillars of Eternity als Rollenspiel alter Schule begeistern, indem es an die Qualitäten von Klassikern wie Baldur's Gate sowie Planescape Torment anknüpfte und diese um eigene Ideen bereicherte. Auch wenn es bei den Kämpfen hakte: Heraus kam ein wunderbar erzähltes Abenteuer mit tollen Charakteren, interessanter neuer Spielwelt sowie epischem Fantasyflair. Jetzt ist der Nachfolger erhältlich, der von 33.614 Unterstützern mit satten 4,4 Millionen Dollar finanziert wurde. Wie sich Pillars of Eternity 2: Deadfire auf dem PC präsentiert, verrät der Test.



Es war einmal eine Festung

Kaum richtet man sich als Held häuslich ein und genießt mal für fünf Jahre seine Ruhe, wird einem der Boden unter den Füßen weggerissen. So stark, dass sogar die Welt ins Wanken gerät: Denn tief unter der eigenen Festung regt sich nichts Geringeres als ein Gott namens Eothas. Er erwacht in Gestalt eines steinernen Riesen, zerstört Caed Nua, marschiert davon und hinterlässt mit seinen mächtigen Füßen riesige Krater sowie heilloses Entsetzen. Und der Held? Steht nach dem Zusammenbruch seines Zuhauses an der Schwelle des Todes. Aber als "Wächter" kann er nicht nur die Seelen der Toten sehen und ihre Stimmen hören, sondern hat scheinbar auch göttliche Schutzengel, die ihn im nebulösen Zwischenreich erwarten. Hier beginnt ein Abenteuer, das zunächst in eine klassische Charaktererstellung mündet.

Ihr könnt euer Spielerlebnis hinsichtlich Anspruch und Visualiserung individuell anpassen.
Pillars of Eternity 2 bietet viele Optionen: Ihr könnt euer Spielerlebnis hinsichtlich Anspruch und Visualiserung individuell anpassen.

In einem schönen Rückblick wird man mit den bisherigen Ereignissen vertraut gemacht, die man aber trotz vieler Bezüge und bekannter Personen nicht unbedingt kennen muss. Wer sich allerdings auf die Völker und Mächte dieser Welt einlassen will, bekommt reichlich Gelegenheit im Spiel sowie in zahlreichen Büchern und Lexikonartikeln. Sehr vorbildlich ist die interaktive Stichworterläuterung: Immer wenn man Dialoge oder Texte liest, die diesmal übrigens komplett und weitgehend gut ins Deutsche übersetzt worden sind, werden Schlüsselbegriffe hervorgehoben. Man erhält dann per Mouseover z.B. eine kurze Erklärung zu einem Gott wie Eothas oder über ein Volk wie die Orlaner. So wird der Lesefluss nicht unterbrochen, weil man nicht ständig etwas nachschlagen muss.

Trotzdem gibt es dafür viele Gründe, denn die Fantasywelt von Eora ist prall gefüllt vom göttlichen Pantheon bis hin zu diversen Kriegen, exotischen Gebräuchen, seltsamen Kreaturen und historischen Ereignissen. Man wird von einem vielschichtigen Universum empfangen, das zwar ein entfernter Verwandter von Dungeons & Dragons ist, aber auch zu den kreativeren Neuschöpfungen der modernen Fantasy gehört. Es bereichert klassische Archetypen und Begriffe wie Zwerge, Elfen, Zauberer oder Paldine mit nicht auf Anhieb durchschauten Zusätzen, die für die nötige Neugier und Fremdheit sorgen. Ohne billigen Kitsch oder zu viel Pathos entdeckt man eine ebenso vertraute wie exotische Welt voller politischer, religiöser und philosophischer Konflikte, die auf einer gewachsenen Geschichte beruht.

Auf der Spur eines Gottes

Und die konnte man ja im Vorgänger ein wenig beeinflussen. Man darf übrigens die

dffd
Nachdem die eigene Festung zerstört ist, folgt der Held dem Gott Eothas in das Todesfeuer-Archipel. Eine karibisch anmutende Terra incognita mit zig Inseln, die man mit dem Schiff erkunden kann.

Folgen seiner Taten aus Pillars of Eternity aus einem Spielstand übernehmen oder sich für eine von sechs möglichen Startsituationen entscheiden - da kann man u.a. wählen, als "Wächter" eher gerecht oder egoistisch, diplomatisch oder skrupellos agiert zu haben. Entsprechend begegnen einem die Leute später im Spiel anders oder auch gar nicht. Wer z.B. die negativste Ausgangslage "Alles schlecht" aktiviert, hat quasi für Unheil en masse gesorgt und sogar alle Gefährten verloren...man kann also auch als Seuchenvogel beginnen.

Es ist schön, wie flexibel man den Start in dieses Abenteuer gestalten kann. Wie gehabt darf man natürlich auch einen Charakter erstellen, aus zig Klassen von Waldläufer bis Barde wählen. Neu sind die Multiklassen wie etwa Hexer, die z.B. Barbar und Zauberer in sich vereinen und dann in beiden Pfaden entwickelt werden können - über 50 Kombinationen sind möglich! Man kann einen von fünf Schwierigkeitsgraden einstellen (wer den Vorgänger kennt, sollte die vierte Stufe "Schwer" wählen) sowie z.B. visuelle Hilfen abschalten und sogar unterschiedlich angeordnete Schablonen für die Benutzeroberfläche aktivieren. Obsidian Entertainment fährt alles an Service auf, was man so im Laufe einer millionenschweren Kickstarter-Kampagne auffahren kann.

Kommentare

Pitfall schrieb am
Also Ich bin doch positiv überrascht nachdem der Erste Teil konplett gegen die Wand gefahren wurde.
Ich muss zwar sagen mann sollte aufjeden Fall noch auf die Patches, Dlcs und mods warten, aber dann ist das Teil ein Eldorado für oldschool Spieler denen die eigene Phantasie wichtiger ist als die eigentliche Story. Vor allem die ganzen Minidungeons mit den kleinen Erzähltexten sind schon ziemlich gut gemacht. Das Karibik Setting sollte einen natürlich auch liegen.
Aber wie schon gesagt da sind noch einige Probleme wie das komplett kaputte Balancing und auch die Schiffkämpfe nerven nach einiger Zeit. Hoffe da werden Mods Abhilfe schaffen.
Kolelaser schrieb am
Für mich ist das genauso ein Schnarch Debakel wie der erste Teil. Super langweilige Story viel zu lange noch langweiligere Dialoge eine absolute 08/15 Atmosphäre in einer 08/15 Welt mit einer 08/15 Story einfach zum einschlafen. Werden mit diesen PoE in keinster weiße warm dabei liebe ich klassische RPG ich hab Arcanum sicherlich 100x durchgespielt oder Fallout 1+2 und die Baldurs Gate Reihe. Aber Pillars ist mit das langweiligste was ich jemals gespielt hab gut als einschlafhilfe aber als gutes RPG nicht zu gebrauchen. Ich finde quasi nichts an diesen Spiel interessant die Charaktere sind langweilige eine Gruppen Dynamik gibt es sowieso nicht genauso wenig wie Entscheidungen oder Rollenspiel wer entwickelt so ein Müll da war ja Tyranny 1000x besser.Das kann doch nicht von den gleichen Teams innerhalb Obsidian sein.
Grabo schrieb am
90% liest sich ja erst mal wunderbar. Das Problem ist bei mir persönlich nur dass ich mich für diese Art von "Oldschool" RPGS leider nicht so richtig begeistern kann, zumindest nicht für längere Zeit. Ich brauche für eine richtige Immersion einfach die Ego-Perspektive wie bei Skyrim z.B. und eine volle Vertonung für das richtige Mitten drinn-Gefühl. Ich habe bereits Pillars 1 und Divinity versucht eine chance zu geben aber da war bei mir schnell die Luft raus. Ich glaube da werde ich wohl leider auf ein neues Elder Scrolls oder dergleichen warten müssen.
Marcee0815 schrieb am
Ich denke ich habe nicht die optimale Kombination genommen :)
Ich hab momentan dabei:
Eder als reiner Fighter
Alos als reiner Wizard
Xoti als reiner Mönch
Serafan als Barbar/Cipher Misch Masch
Und ich selbst hab mir einen Ranger mit der Sharpshooter Spezialisierung erstellt.
Eder, Xoti und mein Tier sind meine Nahkämpfer und Blocker und der Rest versucht von hinten am Kampf teilzunehmen.
Aber gerade der Sharpshooter enttäuscht mich ein bisschen, eigentlich schießt der nur. Alle Skills die ich bis jetzt hab geben fast nur plus accuracy. Da fehlen einfach noch so Spezialschüsse oder schnelleres Schiessen o.ä.
Jondoan schrieb am
Je mehr ich lese, desto froher bin ich ja, dass mein Laptop zu schwach ist. Das mit den einfachen Kämpfen finde ich nämlich schon schade. Ging mir bei Teil 1 genauso, als ich es auf der Konsole nachgeholt habe war es hingegen war ganz anderes. Bin mal gespannt, wie bis Ende des Jahres an den Balanceschrauben gedreht wird.
PS: Eder ist schon nützlich. Fighter Klasse war in PoE ungemein mächtig. Aber nimm dir auf alle Fälle einen Mönch mit, wenn dir einer über den Weg läuft. Die waren in Teil 1 zumindest absolut imba :ugly:
schrieb am

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