Free2Play MMOs

Special: Free2Play MMOs

So testet 4Players
Seite:  1  |  2  |  3  |  4  |  5  |  6  |  7  |  8 

Autor:
Marcel Kleffmann

Weitere Spiele:

BattleForge
Genre: Fantasy-Strategie, Sammelkarten
Item-Shop: Mittlerer bis hoher Einfluss. Alle Missionen sind mit den F2P-Karten lösbar, allerdings ist es schwerer; im PvP ist ein F2P-Deck (je nach Aufwertungsstufe der Karten) ausreichend, aber je mehr die Spielstärke der Gegner steigt, desto häufiger wird es zu schwach sein
Sprache: deutsch

Fantasy-Schlachten mit eigener "Deck-Armee"

DownloadClient

Mit Battleforge möchte EA Phenomic den Reiz von Sammelkartenspielen mit dem Prinzip eines Strategiespiels verbinden. Aus derzeit 200 Karten (Ende August kommt eine neue Edition mit weiteren 120 Karten) stellt sich der Spieler ein Deck aus 20 Karten (Einheiten, Gebäude und Zauber) zusammen. Mit dem Deck lassen sich die Missionen alleine oder mit bis zu 12 Spielern lösen oder man stürzt sich in Duelle mit anderen Spielern (1vs1 oder 2vs2). Die Karten können übrigens mit erspielten Erfolgen aufgewertet werden. Einen ausführlichen Test zu Battleforge findet ihr hier.

Die Free2Play-Variante, die es erst seit Ende Mai gibt, enthält im Gegensatz zur Kaufversion weniger Karten (32 statt 96) und keine Battleforge-Punkte; bei der Kaufversion sind 3000 Battleforge-Punkte dabei. Mit einem F2P-Konto darf ein Spieler alle Features verwenden, die auch einem Vollaccount zur Verfügung stehen, inklusive Tausch und Kauf von Karten. Außerdem sind alle Missionen spielbar. Neue Karten können entweder von Spielern direkt oder über das Auktionshaus gekauft/getauscht werden oder man kauft sich - wie bei Sammelkartenspielen üblich - Booster-Packs in denen sich 8 Karten befinden.


Battlefield Heroes
Genre: Action (3rd-Person), Comic-Stil
Item-Shop: geringer Einfluss. Gegenstände sind hauptsächlich kosmetischer Natur (Kleidung); Booster für Erfahrungspunkte; nützliche Items auch erspielbar
Sprache: englisch
Farbenfroh, überzeichnet und sehr unterhaltsam für Zwischendurch.

Download: Offizielle Webseite

Battlefield Heroes ist in mehrfacher Hinsicht untypisch für sein Genre: Es präsentiert sich in quietschbunter Comicgrafik, ist eine Mischung aus Browser-/Client-Spiel und völlig kostenlos, hat aber einen Itemshop. Auf zwei Seiten (Royal Army und National Army) treten die Spieler in Teams gegeneinander an, wobei schon beim Erstellen des Charakters die Klasse (Gunner, Commando, Soldier), Fraktion sowie das Aussehen festgelegt werden. Maximal dürfen vier Charaktere erstellt werden. Die Klassen unterscheiden sich hinsichtlich Ausrüstung, Waffen, Fähigkeiten und damit in der Rolle auf den Schlachtfeldern, wenn es darum geht, Gegner auszuschalten, Punkte zu erobern oder einfach zu gewinnen.

Im Laufe der Karriere (derzeitiges Ende bei Stufe 30) erhält man Helden- und Ehren-Punkte, die zum Freischalten weiterer Gegenstände oder Fähigkeiten verwendet werden können. Die persönlichen Missionen (Quests) zu erfüllen lohnt sich also doppelt, auch wenn man die Punkte durch "normale Partien" bekommt. Jederzeit kann man drei Quests "ausrüsten" und so je nach Spielverlauf oder Karte versuchen, die Ziele zu erfüllen. Diese sind vielfältig und verlangen oft den geschickten Einsatz von Fähigkeiten. 

Zusätzlich gibt es noch die so genannten Battlefunds, die sich für echtes Geld erwerben lassen. Die Vorteile sind eher kosmetischer Natur, da hauptsächlich verrückte Bekleidungen für die Charaktere zur Verfügung stehen. Einziger exklusiver Vorteil sind kurzzeitige Booster für Ehren- und Helden-Points, aber wirklich nützliche Gegenstände (zusätzliche Verbände, etc.) können sowohl mit Battlefunds als auch mit den erspielbaren Ehrenpunkten erworben werden.

Kommentare

Du musst eingeloggt sein, um einen eigenen Kommentar verfassen zu können. Bewertungen können ohne eingeloggt zu sein vergeben werden. Jetzt einloggen
  • Kommt immer darauf an, mit welcher Erwartungshaltung man an das Spiel herangeht. Will man eben den schnellen kick, dann spiel was im Singleplayer. Aber all jene Spiele, welche Spieler über Jahre binden wollen, die sind eben langsamer , da sie eine begrenzte Anazhl an Möglichkeiten auf einen  [...] Kommt immer darauf an, mit welcher Erwartungshaltung man an das Spiel herangeht. Will man eben den schnellen kick, dann spiel was im Singleplayer. Aber all jene Spiele, welche Spieler über Jahre binden wollen, die sind eben langsamer , da sie eine begrenzte Anazhl an Möglichkeiten auf einen langen Zeitraum verteilen müssen. Stell dir mal Crysis vor mit 40 Stunden Spielzeit, statt der 7-8 Stunden(ich war so enttäuscht, dass es so kurz war) - wie sollte das gehen? Würde es nicht irgendwann langweilig und sich wiederholen? Und genau das ist das Problem von MMORPGs: lange Spieldauer=wiederholende Spielemente=farmen - egal ob man nun im 50er Raid einen bösen Drachen farmt, oder solo irgendwelche Maikäfer legt ;) D.h. wer MMORPGs spielen will, der muss sich damit abfinden ;-)
  • maSu84 schrieb:
    Ich spiele seit einem Jahr "Rappelz" und bin eigentlich sehr begeistert. Wenngleich die Motivation gegen Ende doch etwas nachlässt, da man ab lvl 100 "ausgeskillt" ist und sich eigentlich fragt, für wen oder was man die Jobpunkte noch
     [...]
    maSu84 schrieb:
    Ich spiele seit einem Jahr "Rappelz" und bin eigentlich sehr begeistert. Wenngleich die Motivation gegen Ende doch etwas nachlässt, da man ab lvl 100 "ausgeskillt" ist und sich eigentlich fragt, für wen oder was man die Jobpunkte noch "sammelt" - man hat alles maximiert und macht dennoch weiter ... Dafür ost das Pet-System in Rappelz absolut einzigartig und ebenso fantastisch. Wirklich seltene Begleiter zu bekommen ist schwer, man muss teils monatelang farmen gehen um alleine eine Petkarte zu bekommen, die dann mit 90% Wahrscheinlichkeit beim versuch einen entsprechenden Gegner zu bändigen zerbricht... dafür: wenn es klappt ist man stolz wie Oskar! Auch wenn ich sagen muss: für das Geld, das ich in 1 Jahr bei Rappelz gelassen habe, hätte ich mir 2-3 WoW-Accounts zeitgleich leisten können. ABER: ich sehe bei f2p einen großen Vorteil: ich zahle und sehe direkt eine Leistung dafür. Ich muss nicht zahlen, aber wenn ich mir etwas gönnen will, dann kann ich das machen. Auch kann so aufholen: während die üblichen suchtis sonst "davonleveln" und man ohne Stamm-Party dasteht, kann man mit den CVash-Shop-Items wieder aufholen, da man aus beruflichen Gründen weniger Zeit hatte - welch Ironie, da man für mehr Geld mehr arbeiten geht, nur um dieses Geld wieder auszugeben um den Zeitmangel beim Hobby wieder auszugleichen ... ... Ich werde noch lange Rappelz spielen. Hat man erstmal ein Pet, welches so selten ist, das einem dafür 500? oder gar mehr geboten werden, dann will man nicht mehr aufhören, dann zieht man voller Stolz in die Dungeons und genießt die neidischen Blicke der Mitspieler ] Hm also mal ehrlich: Das soll wirklich Spaß machen?! Monatelanges Farmen für ein PET? "Aufholleveln" mittels Ingame-Shop? Spiel an sich wird fast nur (noch) als Chat mit Grafik benutzt? Jedem das Seine, aber die ganzen Dinge, die Du hier so begeistert aufzählst, klingen irgendwie gruselig und wie Argumente GEGEN statt für das Spiel. Für mich wär das nix, da zahl ich lieber weiter den monatlichen Betrag für WoW. Aber wie gesagt: Jedem das Seine. :wink:
  • kultstatus schrieb:
    Das hier wird der HAMMER --- ohne Werbung und mit ENDZEIT Szenario-- Kein dämlicher Clon von irgendwas, sondern eine komplette Neuentwicklung .... mit neuen, frischen Ideen .....
     [...]
    span style="font-size: \1px; line-height: normal"> kultstatus schrieb:
    Das hier wird der HAMMER --- ohne Werbung und mit ENDZEIT Szenario-- Kein dämlicher Clon von irgendwas, sondern eine komplette Neuentwicklung .... mit neuen, frischen Ideen ..... [size=200]www.gangs-of-dystopia.com
    Hat nichts mit einem MMORPG zu tun. Das ist ein Browsergame wie Stämme und zich weitere...