Counter-Strike: Ein aufgehender Stern am Himmel der Teamshooter - Special

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Arcade-Shooter
Entwickler: VALVe
Release:
kein Termin
Spielinfo Bilder Videos

Counter-Strike und Counter-Strike:Source gelten als die unangefochtenen Spitzenreiter in der Onlineshooter-Szene. Jetzt will sich diesen beiden ein Spiel aus deutschen Landen hinzugesellen.



 

Das Spiel "Parabellum" von ACONY nähert sich zielsicher der Vollendung. Auch wenn es sich hier nicht um ein für Counter-Strike relevantes Thema handelt, ist dies Anlass für uns genug über einen aufgehenden Stern der Teamshooter-Szene zu berichten. Aus dem Land der Spätzle und der Kehrwoche kommen nicht nur die Autos mit dem Stern. Auch im Bereich Computerspiele ist dieser fleissige Menschenschlag aktiv.

Die Firma ACONY aus Villingen-Schwenningen will mit ihrem Projekt "Parabellum" den Olymp der Team-Onlineshooter erobern. Schon viele Entwickler-Teams stellten sich dieser Herausforderung und versagten kläglich. Das Team von ACONY gibt sich jedoch sehr optimistisch, da während der Entwicklung die Spielerszene so tief wie möglich eingebunden wurde. Vom Spielprinzip her wird "Parabellum" unserem Lieblingsspiel ähneln. Es spielt in einem erschreckend realen nuklearen Schreckensszenario. Der Ort: Die Millionenmetropole New York. Eine Extremistengruppe namens "Black November" hält die gesamte Bevölkerung als Geisel und droht mit einer thermonuklearen Explosion falls nicht alle militärischen Kräfte der Vereinigten Staaten, die im nahen Osten stationiert sind, innerhalb von 10 Tagen den Rückzug antreten. Über den Standort der Bombe gibt es keinerlei Informationen...

 

André Herbst, Business Manager und Mitgründer von Acony Games: Wir arbeiten seit Beginn der Entwicklung sehr eng mit der E-Sports-Szene zusammen. Seit geraumer Zeit auch mit der ESL und den World Cyber Games. Anfang des nächsten Jahres laden wir zudem etliche Pro-Gamer ein, die in unserem umgebauten Keller tagelang Parabellum auf den Zahn fühlen und ihre eigenen Ideen beitragen sollen.

Modelle real existierender Waffen und Ausrüstung sollen in "Parabellum" ihren Platz finden. Es gibt viele neue Ideen wie zum Beispiel eine Speicheroption, die auch im Online-Modus angewendet werden kann. Muss man also ein Clan-Match vorzeitig abbrechen, weil eines der eigenen Mitglieder von Montezumas Rache geplagt wird und alle 2 Minuten auf´s stille Örtchen verschwindet, kann man das Spiel abspeichern und zu einem anderen Zeitpunkt an genau der gleichen Stelle fortsetzen.

Nicht unbedingt ein Novum aber nichtsdestotrotz innovativ ist die taktische Karte im Interface. Ein Blick auf die Minikarte verrät dem Spieler die Positionen seiner Mannschaftskameraden. Via Maus lassen sich sogar Routen oder Hinweise einzeichnen.

 

Sehr interessant hört  sich auch die Möglichkeit an, den eigenen Feuerspucker mit diversen Extras wie zum Beispiel, Laserpointer, Zielfernrohr und Schalldämpfer nachzurüsten. Jedoch wird die Waffe auch mit jedem Upgrade etwas schwieriger in der Handhabung.

Für Camper und Scharfschützen brechen schwere Zeiten an. Ganze Gebäudeteile fliegen in die Luft, wenn der findige Gegner einfach auf eine freiliegende Gasleitung ballert und damit das Gebäude in Schutt und Asche legt.

 

Je nach ausgewählter Infanterieklasse (Heavy/Medium/Light) könnt ihr mehr oder weniger Ausrüstung mit euch herumschleppen. Die Klasse und die Menge der Ausrüstung werden natürlich Auswirkungen auf eure Beweglichkeit haben.

Anhand eines über die Gesamtkarte gelegten Schachbrett-Musters wird diese in viele kleinere Karten unterteilt durch die sich beide Parteien Zug um Zug vorarbeiten. Die Größe einer Gefechtszone richtet sich nach der Menge der ausgewählten Maps, welche sich in viereckigen Abschnitten in das Raster einfügen.

 

Bei Beginn des Spiels verstecken die Spieler der "bösen Seite", also der Terror-Organisation "Black November", den Nuklearsprengkopf auf einem der Kartenstücke. Ziel der "guten Seite", der "Elite-Einheit Delta Forces", ist es nun, diesen Sprengkopf innerhalb eines bestimmten Zeitrahmens zu finden. Den Zeitraum legt ihr vor dem Match selber fest. Entscheidet euer Team dann eine der ausgewählten Karten für sich (durch Ausschaltung des kompletten gegnerischen Teams), wählt ihr den nächsten Abschnitt auf dem Schachbrett. Das passiert so lange bis entweder der Sprenkopf entschärft ist oder bis die Zeit abläuft und ein nuklearer Feuerball das Spielfeld verschlingt. Die Ladezeiten zwischen den einzelnen Abschnitten will das Entwicklerteam möglichst kurz halten.

 

Tom Putzki (ACONY PR Deutschland):
Die Maps werden ineinander gestreamt, so dass weniger als 10 Sekunden vergehen. In der Wartezeit rüstet sich der Spieler mit Waffen und Munition aus

Die Gesamtkarte unterteilt sich in drei grafisch verschiedene Sektoren. Im Geschäftsviertel (Commercial) findet die wilde Hatz in U-Bahn-Stationen, Bürokomplexen und Geschäften statt. Im Wohnviertel (Residental) kämpft ihr euch durch riesige Appartement-Blocks, Wohnhäuser und kleine Parkanlagen. Im Industrieviertel (Industrial) dagegen liegt der Geruch von heißem Stahl in der Luft. Große Wassertanks, unaufgeräumte Baustellen und staubige Fabrikhallen sorgen für eine authentische Athmosphäre. Auf jeder Map können sich bis zu vier Parteien ans Leder gehen. Wobei jede Startposition ihre speziellen Vor- aber auch Nachteile hat. Für leidenschaftliche Mapper gibt es einen eingebauten Map Editor. Weitere AddOns sind zwar noch nicht konkret in Planung aber durchaus im Bereich des Möglichen.

Als Erscheinungsdatum visiert man bei ACONY das zweite Halbjahr 2007 an. Einen Prä-Alpha-Trailer welcher erste Eindrücke zum Spielgeschehen vermittelt findet ihr unten in der Linkbox.

 
Hier noch einige Impressionen aus dem Spiel:
 

 
 
Prä-Alpha-Trailer (4Players.de)
Homepage ACONY
Homepage Parabellum
 

     

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