Counter-Strike - Special, Shooter, PC - 4Players.de

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Arcade-Shooter
Entwickler: VALVe
Release:
kein Termin
Spielinfo Bilder Videos
Wer kennt diesen Satz aus dem berühmten Film "Das Leben des Brian" nicht.

In der fraglichen Szene will John Cleese als Anführer der "gefürchteten" Volksfront von Judäa (nicht zu verwechseln mit der judäischen Volksfront oder der populären Front) seine Mitstreiter auf den Kampf gegen die Römer einschwören. Daraus entwickelt sich eine groß angelegte Diskussion bei der plötzlich viele Punkte angeführt werden die man eigentlich den (von fast allen) gehassten Römern zu verdanken hat. Gleichzeitig werden Pläne geschmiedet und Verlautbarungen geschrieben, die wohl Niemand ausser den liebevoll bemühten Aushilfs-Terroristen selbst, ernst nimmt.

Ähnlich kann man die Situation des deutschen eSport-Bundes innerhalb der Community beschreiben. Frank Sliwka bemüht sich in Interviews wie zuletzt bei myMtw die eigene Arbeit des Bundes und deren Fortschritte darzustellen. Betrachtet man allerdings ältere Interviews so wurden diese Argumente schon sehr oft bemüht. Im Gegenzug gibt es in der Community Stimmen wie aktuell die von Adam "Scottbull" Grzesik. Bemängelt wird die mangelhafte Transparenz und die schleppende Umsetzung von geplanten Aktivitäten.

Der eSport Bund betrachtet das sich langsam wandelnde Bild des elektronischen Sports in der Öffentlichkeit und den Medien zum Teil als Resultat seiner Aktionen hinter den Kulissen. Aber so lange diese Arbeit so konspirativ wie ein Agentenaustausch an der ehemaligen Deutsch-Deutschen Grenze abläuft, darf sich Frank Sliwka nicht wundern wenn niemand diese Verdienste anerkennt.

Statt aber in dieser Richtung die Fakten auf den Tisch zu legen, wird erstmal ein öffentlicher Spendenaufruf angekündigt mit dem man sich von bisherigen Quellen unabhängig machen will. Aber wer bezahlt für eine Arbeit die er nicht sieht? Man kann natürlich auch bei EBay Luft in Flaschen kaufen... immerhin hat man dann eine leere Flasche für sein Geld bekommen.

Als unabhängiges Pressemagazin und wohl eine der größten deutschsprachigen Counter Strike Seiten, würde man sich wünschen mehr Informationen seitens des ESB zu erhalten. Dem ist aber nicht so. Die Kontakte sind eher spärlich und die Verlautbarungen und Absichtserklärungen oft nur Echos von Vorkommnissen die man selbst schon wesentlich genauer und informativer abgehandelt hat. Gerade in der unseligen "Killerspiel"-Debatte hätte man sich einen eSport Bund in der Offensive gewünscht. Es kam leider nur das was bei EBay, wie gesagt in leeren Flaschen verkauft wird.

Natürlich fällt demjenigen der sich schon seit Jahren mit dem Thema eSport auseinandersetzt der langsame und nur von dem Geschrei einzelner HauRuck-Politiker oder der Minus-Rechereche öffentlich rechtlicher Polit-Magazine unterbrochene Wandel des öffentlichen Bildes auf. eSportler sind nicht mehr die blassen aus dem Keller wankenden Gestalten, sondern junge Menschen die auf einem der älteren Generation suspekten neuen Medium ihre Wettkämpfe austragen.

Das Problem ist, niemand bringt diese Erfolge mit der Arbeit des ESB in Verbindung. Genau so gut könnte der gute Frank ja behaupten, dass der sinkende Benzinpreis nach den Sommerferien ein Verdienst des ESB ist. Ein Dachverband ist dann ein echter Dachverband wenn er die Mehrheit einer bestimmten Gruppierung hinter sich weiß. Dies ist, betrachtet man die Sache eher objektiv, wohl nicht der Fall.

Und so sitzt der ESB wohl weiter im verschlossenen Hinterzimmer, will die Palastmauer des Herodes beschmieren oder eine Entführung durch die Kanalisation planen. Während der Rest der Welt sich unbekümmert weiter dreht.

 

  

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