Counter-Strike: Fortress Forever: Der Test - Special

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Arcade-Shooter
Entwickler: VALVe
Release:
kein Termin
Spielinfo Bilder Videos

Die Orange Box ist endlich da. Und jeder Team Fortress-Spieler freut sich darüber und wechselt zu Team Fortress 2. Jeder? Nein, ein unbeugsames Volk konservativer Fortressianer weigert sich den Nachfolger zu installieren und greift stattdessen zur kostenlosen Mod Fortress Forever. Was steckt aber in selbiger? Hier findet ihr es heraus.



Vor einigen Wochen erschien die frei verfügbare Source-Adaption des Klassikers Team Fortress (wir berichteten). Zeit für die eingefleischten Counter Strike - Spieler aus unserer Redaktion einen Blick über den Tellerrand zu riskieren.

 

 

 Das Spiel

Schon beim Spielstart werden die Wurzeln zur Source-Engine sichtbar. Das Hauptmenü ist genauso aufgeteilt wie beim Hauptprogramm Half Life 2. Ein Klick auf "Server suchen" bringt uns, ähnlich wie bei Counter-Strike, das Servermenü auf den Schirm.

 

Hier kann man sich für einen Server und damit auch für eine Map entscheiden. Die Map bestimmt dabei auch den Spielmodus. Zum gewohnten Capture the Flag (CTF) gesellen sich noch 5 weitere Spielmodi. Die Serverlandschaft teilt sich auf in 2 Hauptlager. Die Clan-Play-Server und die Standard-Server. Bei ersterem ist Team Rot defensiv und verteidigt die eigene Festung gegen die heranrückenden Feinde in blau. Bis die Roundtime abgelaufen ist, dann wird gewechselt. Bei den Standard-Server artet das Spiel eher in klassenspezifisches Deathmatch aus in dem jeder unkoordiniert auf den anderen schießt.

 

Während man auf einen Server connectet werden beim Ladevorgang Informationen zum Spielmodus, Hinweise zum Mapverlauf und allgemeine Tips angezeigt. Nachdem alle Spielinhalte geladen wurden wählt man eine Seite und die Klasse die man verkörpern will. Auch hier bekommt man noch einmal nützliche Informationen über die Map und den Spielverlauf auf selbiger.

 

 

Das Prinzip ist, zumindest beim CTF immer gleich. Zwei Festungen stehen sich gegenüber. Die darin befindliche Flagge muss genommen und zur eigenen Festung getragen werden. Ist das geschafft erhält das Team 10 Punkte und muss die Flagge erneut holen. Nach einer, vorher eingestellten, "Rundenzeit" werden die Punkte verglichen und die Seite mit den meisten Punkten auf dem Konto gewinnt.

 

Die Maps wurden Teilweise übernommen und verändert oder ganz und gar neu gemappt, ähneln sich aber, zumindest auf den ersten Blick, sehr stark.

 

   

 

Das hier keine Anfänger am Werk waren erkennt man auf den ersten Blick. Die Maps wirken sehr stimmig, die Beleuchtung wurde realistisch und angenehm gewählt. Die Models und ihre Bewegungsabläufe passen perfekt ins schnelle Gameplay. Hochauflösende Texturen und schöne Umgebungen sind die große Stärke der SourceEngine und von daher kommt das neue Grafikgerüst auch der Mod zugute. Die Sounds wurden aus dem Orginal übernommen und fügen sich wie auch der Rest nahtlos ins Spiel ein.

 

Allesamt ist die Mod sehr gelungen und scheint Einsteiger sowie Veteranen von Team Fortress Classic zu begeistern. Wer den Comic-Look von Team Fortress 2 nicht mag oder die 30 Euro nicht investieren will kann getrost zu dieser kostenlosen Alternative greifen.

 
 

 Die Bewertung

Modtyp:  Action/Taktikshooter für Half-Life²

Herstellerseite:  fortress-forever.com
 
Grafik:

Spielaufbau:

Sound

Motivation:

Multiplayerstechnik:

Spielidee:

Hardware:

Preis/Leistung:

 

 
 

 Fazit

Die Mod richtet sich, wie auch Team Fortress Classic, nicht an den Gelegenheitszocker sondern eher an den Teamspieler. Eine ausgewogene Mischung der Klassen ist Pflicht. Nach dem ersten Kicks vom Server, weil man sich nicht an die oft sehr umfangreichen Clan-Play-Regeln gehalten hat, fängt das Spiel an seinen Charme zu versprühen. Jede Klasse muss probiert und jede Spezialfähigkeit getestet werden.
 
Für ambitionierte Clanspieler ein Muss, der Gelegenheitsspieler sollte lieber zu "leichterer Kost" greifen.

 

 

 

  

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