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Arcade-Shooter
Entwickler: VALVe
Release:
kein Termin
Spielinfo Bilder Videos

Die GameGune sollte ein großes Turnier mit Top-Teams und spannenden Matches werden. Doch wie sah es wirklich aus und wer gewann das Turnier?



cyx muss auf drei Stühlen sitzen

(Bild: Gotfrag)

Ein Turnier, welches schon im Vorfeld für Überraschungen sorgte. Ein großes Turnier in Spanien sollte es werden, bei dem sich die Top-Teams der Counter-Strike-Szenen treffen. Doch was ist aus den Top-Teams geworden, die eigentlich geladen waren? Nicht viel... da waren zum Beispiel Roccat, SK Gaming, Spirit of Amiga, blank oder Excello, die dem Turnier den Rücken kehrten. Organisatorische Gründe oder Bootcamps wurden als Begründung dafür genannt, warum immer mehr Teams ihre Zusage zur Turnierteilnahme zurücknahmen. Für die Organisatoren natürlich ein herber Schlag, vor allem weil man sich von dem Event so viel versprochen hatte. Doch es blieb nicht bei dem einzigen negativen Aspekt, auch während der GameGune kam es immer wieder zu Serverausfällen, was wohl, wie Knochen von Gamesports.tv treffend sagte, an den rund 40° in der Spielhalle lag, was einige Server nicht richtig verkraften konnten. Selbst in der Gruppenphase wurde das Event nicht von Absagen verschont.

So trat ein griechisches Team einfach nicht zur LAN an und für n!faculty musste schnell ein neues Team als Gegner gesucht werden. Doch praktischerweise hatte man noch einige spanische No-Name-Teams in der Hinterhand und so konnte auch faculty alle drei Matches spielen. Nach den Absagen der Top-Teams sah man bereits ein Alleingang von mousesports und so deutete es sich auch an. In der Gruppenphase hatte das Mäuseteam es nur mit Gegnern zu tun, die im Vorfeld noch nie großartig auf sich aufmerksam machen konnten. Mouz ging das Ganze etwas lässig an und rannte teilweise mit einer Autosniper auf dust2 herum. Trotzdem gewann man souverän alle Spiele. Auch die Regeln ließen ein wenig zu wünschen übrig. Die Overtime wird von vielen Teams nicht gern gesehen, schon gar nicht wenn sie im Modus "Best of 3" ausgetragen wird. Denn so können aus einer Overtime schnell drei oder mehr werden und das zehrt an den Nerven.

 

Dann am zweiten Tag der nächste Hammer - ESC Gaming wurde eine Runde aberkannt, da bei einem Spieler des gegnerischen Teams beim defusen die "Defusetaste" versagte. Was konnte denn das deutsche Team für die nicht funktionierende Hardware und die damit gescheiterte Runde? Nach heftiger Streiterei mit den Admins entschlossen diese sich, die Runde abzuerkennen und so blieb für ESC nur ein Unentschieden und damit das Aus im Turnier. Die Spieler von mousesports konnten ihre Siegesserie auch in den Playoffs fortsetzen und es sah immer noch nach einem sicheren Sieg des Turniers aus. Für TBH und n!faculty war allerdings in den Playoffs Schluss. Jetzt lag die letzte Hoffnung für Deutschland nur noch auf den Schultern von mouz.

Tag Drei begann mit einer Überraschung. Das ukrainische Team A-Gaming schickte das favorisierte Team von mousesports in das Lower Bracket und machte ihnen mit diesem Sieg einen Strich durch ihre Rechnung. Das Team rund um Kapio & Co konnte seine Leistung nicht so abrufen wie an den vergangenen zwei Tagen. Im Lower Bracket hatte man es als Zuschauer nicht einfach. Knappe Runden und späte Siege brachten auch Knochen öfters zum Verzweifeln. Das deutsche Team spielte sich aber wieder bis zum Consolation Finale, wo man Rache an A-Gaming nehmen konnte. Nach einer schwachen CT-Leistung konnte man als T überzeugen und den Ukrainern blieb nur der dritte Platz. Im Finale traf man schließlich auf Made in Brazil und mit diesen beiden Teams versprach es ein hochkarätiges Match zu werden. Da mousesports aus dem Lower Bracket kam, mussten sie zwei Maps gewinnen um das Finale für sich zu entscheiden. Anfangs klappte das auch sehr gut, mit einem [16:5] auf de_inferno sah alles nach einem Sieg aus.

mouz gab das Finale aus der Hand

(Bild: Gotfrag)

Doch bei der zweiten Map merkte man mousesports langsam die Müdigkeit nach dem langen Tag an. Mit [12:16] ging de_train verloren und somit auch das Finale. Aber die Mäuse dürfen sich trotzdem über ein Preisgeld von 6.000 Euro freuen.

 

Abschließend bleibt noch zu sagen, dass die GameGune nicht das Niveau erreichte, welches eigentlich geplant war und wie man es von größeren Events her kennt. Serverausfälle, eine viel diskutierte Schiedsrichterentscheidung und die Abwesenheit der Top-Teams machten das Turnier zu einem Mittelklasse-Event, das man wohl schnell aus dem Gedächtnis verdrängen kann. Doch würde es einen Preis für beste Live-Moderation geben, Knochen würde ihn auf jeden Fall gewinnen.

 

Abschlussplatzierungen:

  1.  Made in Brazil (12.000 Euro)
  2.  mousesports (6.000 Euro)
  3.  Amazing Gaming (3.000 Euro)
  4.  x3o (1.500 Euro)
  5.  x6tence
  6.  Team EG
  7.  ledPC
  8.  Frag eXecutors
  9.  iNNERFiRE
  10.  da Roxor united
  11.  wooSai
  12.  n!faculty
  13.  Earthquake
  14.  k1ck
  15.  Dignitas
  16.  TBH.eSports
 
 
      

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