Counter-Strike: Test: Cyber Snipa Sonar 5.1 - Special

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Arcade-Shooter
Entwickler: VALVe
Release:
kein Termin
Spielinfo Bilder Videos

Mit dem Headset Sonar 5.1 will der australische Hersteller Cyber Snipa jetzt auch den europäischen, beziehungsweise deutschen Markt erobern. Wir prüfen für euch ob es mit diesem Produkt gelingen kann.



 

Viel hat man von der australischen Firma bei uns noch nicht gehört, die mit dem Sonar 5.1 zeigen will, daß aus Australien mehr kommt als Men at Work und Forster Bier. Laut dem Hersteller besitzt das Headset 4 Lautsprecher pro Ohrmuschel plus einen Subwoofer. Damit gehört es wohl, wie auch das vor einigen Wochen getestete  Audio FX Pro 5+1 in die Kategorie "auf den Kopf schnallbare Dorfdisco".

 
Model Cyber Snipa Sonar 5.1

Kopfhörer

 

Frequenzbereich

20Hz - 20,000Hz (Subwoofer 10Hz-400Hz)

Impedanz
32 Ohm (Subwoofer 8 Ohm)
Schalldruckpegel
108 dB(A)
Kabellänge

in cm: 300 (Kunststoff)

Anschluss

1 x USB 2.0

Mikrofon
Größe
9,7mmx5,0mm
Empfindlichkeit
-38dB +/-dB
Impedanz

~ 2,2 kOhm

Pick-up Pattern
omni-direktional
Besonderes
Kabelfernbedienung
UVP des Herstellers

69,90 Euro

Marktpreis

69,90 Euro

 
(Testmodell von  Caseking.de)
 

Schon in der Verpackung liegend springen dem Käufer die roten Velourpolster und Aussenschalen der Ohrmuscheln in das Gesicht. Ansonsten ist der Aufbau des Headsets weitgehend konventionell. Neben der bei einem USB-Headset obligatorischen Treiber-CD für den verbauten Soundchip, findet sich in der Verpackung eine leider nur englischsprachige Anleitung. Die Passform ist bequem und die verschiedenen Einstellungen würden es sogar dem Glöckner von Notre Dame ermöglichen, das Headset in bequemer Position zu tragen. Die rundum geschlossenen Ohrmuscheln schaffen es weitgehend, die Geräusche der Aussenwelt auszuschliessen. Der komplett flexible Mikrofonarm lässt sich beliebig verstellen und besitzt eine gute Verwindungssteifigkeit.

 

Die Bedieneinheit des Sonar 5.1 regelt die Lautstärke und bietet die Möglichkeit, das Mikrofon per Knopfdruck stummzuschalten. Ein großer Pluspunkt in der Bedienung, denkt man an die unmarkierten und oft versteckten Schalter anderer Headsets. Das insgesamt 300cm lange Kabel lässt dem Benutzer sehr viel Bewegungsspielraum allerdings besteht es aus Kunststoff und wirkt in der Handhabung etwas störrisch.

 

 

Wie bei USB-Geräten üblich, muss zuerst der Treiber installiert und dann das Headset eingestöpselt werden. In unserem Test funktionierte dies ohne Probleme und es traten keine Konflikte mit anderen Geräten und Peripherieteilen auf.

 

Nach dem unvermeidlichen Neustart zeigt das Sonar 5.1 per leuchtender Status-LED seine Betriebsbereitschaft an. Das Teribermenü ist klar strukturiert und leicht verständlich. Dank des klaren Aufbaus lassen sich alle Einstellungen intuitiv und ohne ein Studium der Dokumentation vornehmen.

 

Der Klang besteht die Feuerprobe. Im Spiel und beim Hören von Musik verhält sich das Klangbild dynamisch und protzt mit mit klaren Höhen und starken Bässen. Erhöht man allerdings die Lautstärke in Richtung Maximum wird der Sound schwammig und blechern. Hier besteht für die Australier auf jeden Fall Nachbesserungsbedarf.

 

 

Leider drängt sich ohne manuelle Einstellung im Treibermenü der Subwoofer viel zu stark in den Vordergrund. Bei den ganzen Bassvibrationen glaubt man beinahe, dass zwischen Headset und Kopf der Glücklichmacher einsamer Frauen steckt und munter vor sich hin brummt. Stellt man die Bassleistung herab, ist dieses Problem größtenteils, aber leider nicht ganz behoben. Am Raumklangerlebnis in Ego-Shootern gibt es nichts zu bemängeln. Tatsächlich hört man bei entspechend programmierten Spielen, woher der unvorsichtige Gegner gerade herantrampelt und kann ihm den entsprechenden Empfang bereiten.

 

Das Mikrofon des Sonar 5.1 liefert eine sehr gute Sprachqualität hat aber leichte Schwächen in der Unterdrückung von Fremdgeräuschen. 

 

Die Verarbeitung des Headsets ist gut und entspricht durchaus dem hohen europäischen Standard. Praktisch ist die Möglichkeit, die Ohrmuscheln komplett einzuklappen. Damit lässt sich das Sonar 5.1 auch auf dem Weg zur nächsten LAN problemlos verstauen.

 

Mit einem gelisteten Herstellerpreis von 69,90 Euro liegt das Headset im oberen Preissegment. Angesichts der Schwächen in der Soundleistung scheint dieser Preis etwas zu hoch.

      
 FAZIT

Von Klang und Leistung her bewegt sich das Sonar 5.1 im Mittelfeld der USB Raumklang-Headsets. Vor allem im Spiel funktioniert das Hörerlebnis und schafft es zum einen, dank der angenehmen Velourpolsterung, komfortabel zu sein und zum anderen dank der vier Lautsprecher tatsächlich ein Mittendrin-Gefühl zu vermitteln. Hier präsentierte sich das Sonar 5.1 sehr gut und sammelte viele Pluspunkte. Sehr schade, dass es für den Preis keine Pluspunkte gibt. Dieser kann mit der gebotenen Leistung nicht mithalten. Die Schwächen bei hoher Lautstärke und die unangenehmen Bassvibrationen müssen die Australier auf jeden Fall in den Griff bekommen, damit ihre Preisvorstellung der tatsächlichen Leistung entspricht.

 
Getestet von: Jörg 
Getestet: Sonar 5.1
Hersteller: Cyber Snipa
Testwertung:7,2 Punkte von 10 Möglichen
 
Optische Qualität:

Einstellmöglichkeiten:

Komfort:

Mikrofonqualität:

Verarbeitung:

Tonqualität im Spiel

Bedienung:

Tonqualität bei Musik

Belastbarkeit:

Preis/Leistung:

   

 
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