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Arcade-Shooter
Entwickler: VALVe
Release:
kein Termin
Spielinfo Bilder Videos

Mit edler Optik aber weitestgehend konventionellem Design will das neue Headset aus den kalifornischen Werkstätten von Razer seine Freunde in der Gaming-Community finden.



 

Während sich Razer bei seinen Produktbezeichnungen von Mäusen in der Schlangenwelt und von Tastaturen in der Familie der Archanoiden orientiert, hat es sich bei den Headsets der Kalifornier eingebürgert Brehms Tierleben nach bösartigen Raubfischen zu durchsuchen. Demzufolge nennt sich das neueste Headset Carcharias. Unter diesem Namen ist der indische Sandhai bekannt.

 
Model Razer Carcharias

Kopfhörer

 

Frequenzbereich

20 - 20.000 Hz

Impedanz
32 Ohm
Schalldruckpegel
102 +/- 4 dB (bei 1 kHz, 1 Vrms)
Kabellänge

in cm: 300 (textil)

Anschluss

2 x Klinke 3,5mm

Mikrofon
Frequenzbereich
50 - 16.000 Hz
Empfindlichkeit
-37 +/- 4dB (bei 1 kHz, 1V/Pa)
Impedanz

~ 2 kOhm

Richtcharakteristik
uni-direktional
Besonderes
Kabelfernbedienung
UVP des Herstellers

79,99 Euro

Marktpreis

- noch nicht im Verkauf -

 
 

Das Headset, welches noch im ersten Quartal 2009 in die Regale der Händler wandern wird, erreicht uns im typischen schwarz-grünen Razer-Karton, welcher das Headset sehr gut vor all zu groben Transporteuren beschützt. Das Aha-Erlebnis folgt beim Auspacken des Carchrias. Die Klavierlackoptik hat jetzt auch bei den Headsets von Razer Einzug gehalten und verleiht dem neuesten Razer-Produkt einen edlen Anstrich. Die mit Samtüberzügen versehenen Ohrmuscheln sind zwar mehr als bequem aber dafür anfällig gegenüber Staub und Fusseln. Kombiniert mit der Klavierlackoptik ist es ein Headset welches in jedem Gamer den Hausmann weckt, will er nicht auf der nächsten Lan im "Heiss und fettig - Look" auftauchen.

 

Bei der näheren Begutachtung können wir uns einen kleinen Freudentanz nicht verkneifen. Moserten wir bei dem Test des  Razer Piranha im Mai 2008 noch über die nicht beschriftete Kabelfernbedienung und eine Passform, die an den Würgegriff einer Python erinnert, so haben wir jetzt einwandfrei sichtbare Beschriftungen an der Bedieneinheit und eine Passform die sich bequem um jede Kopfform schmiegt. Die großen Ohrmuscheln würden selbst dem ewigen englischen Kronprinzen passgerecht die Lauscher umschliessen.  Die Polsterung des Kopfbügels lässt bei dem 255g schweren Carcharias keine Wünsche offen. Durchaus sinnvoll und hochwertig, die Textil-Umhüllung des mit 3,0m sehr opulent bemessenen Headsetkabels. Nach 1,0m kommt hier die Kabelfernbedienung mit einem praktischen Befestigungsclip. 

 

 

An Verarbeitung des Headsets gibt es keine Kritikpunkte. Zwar erscheinen die sehr dünnen Aufhängungen der Ohrmuscheln zunächst etwas wackelig, versehen aber klaglos und ohne Stabilitätsprobleme ihren Dienst. Mit ihnen lässt sich die Passform stufenlos in einem Bereich von etwa 7cm mühelos verstellen.

 

Im Spiel zeigt das Stereo Headset keine Schwachpunkte und bietet jedem, der auf 5.1 Sound verzichten kann ein adäquates Hörerlebnis. Beim Hören von Musik überzeugt das Carcharias vor allem bei tiefen Frequenzen und liefert einen runden und satten Bass. Bei hoher Lautstärke neigt das Headset allerdings dazu, in den Höhen zu übersteuern. 

 

Die Sprachqualität und Fremdgeräuschunterdrückung des an der linken Ohrmuschel angebrachten Mikrofons funktioniert einwandfrei und gibt keinen Anlass zur Kritik.

 

 

Die Dämpfung von Umgebungsgeräuschen dagegen ist zwar vorhanden, sollte aber bei einem ohrumschliessenden Headset doch etwas besser sein. Man hört trotz aufgesetztem Headset im Garten des Nachbarn das Gras wachsen, was gerade bei leisen Schrittgeräuschen im Spiel fatal enden kann. Sehr erfreulich dagegen ist, dass man bei Razer auf einen unnötigen USB-Anschluss, welcher nur die LEDs mit Strom versorgt, verzichtet hat.

 

Mit einem veranschlagten Herstellerpreis von 79,99 Euro liegt das Headset im oberen Preissegment. Ein Preis der angesichts der gebotenen Qualität aber in Ordnung geht.

      
 FAZIT

Razer macht mich mal wieder zum Putzteufel. Alle paar Minuten fühle ich den unwiderstehlichen Drang, das Headset abzunehmen und die mit Klavierlack versehenen Bauteile zu wienern, mit denen das Carcharias unwidersprochen sehr edel aussieht. Dafür sitzt das Carcharias auch bei mehrstündigen Sitzungen immer bequem und bietet im Spiel einen erstklassigen Sound. Schade, dass man wegen der schwachen Dämpfung von Umgebungsgeräuschen neben sich die sprichwörtliche Ameise husten hört. Hier sollte Razer auf jeden Fall nachbessern. In punkto Gegnerortung bei Egoshootern gehört das Carcharias auf jeden Fall zur Spitzenklasse bei den derzeit erhältlichen Gamer-Headsets.

 
Getestet von: Jörg 
Getestet: Razer Carcharias
Hersteller: Razer Inc.
Testwertung:8,2 Punkte von 10 Möglichen
 
Optische Qualität:

Einstellmöglichkeiten:

Komfort:

Mikrofonqualität:

Verarbeitung:

Tonqualität im Spiel

Bedienung:

Tonqualität bei Musik

Belastbarkeit:

Preis/Leistung:

   

 
 
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