Counter-Strike: Test: Microsoft SideWinder X8 Gaming Mouse - Special

4Players.de Das Spielemagazin. Kritisch. Ehrlich. Aktuell. 4Players.de Das Spielemagazin. Kritisch. Ehrlich. Aktuell.

Um dieses Feature zu nutzen, musst du
"4Players pur" nutzen:

Du hast schon einen pur-Account? Dann logge dich ein!
Noch kein pur-Nutzer? 4Players pur – Zahl, was du willst!

Hinweis schließen.


Arcade-Shooter
Entwickler: VALVe
Release:
kein Termin
Spielinfo Bilder Videos

Das neueste Nagetier aus den Werkstätten von Redmond kommt schnurlos daher. Kann es mit den Spitzenprodukten der Kabelfraktion mithalten?



 

Die Produktreihe SideWinder bezeichnet bei Microsoft schon jahrelang primär für den Spielbetrieb ausgelegte Hardware. Im Jahr 1995 gab es zunächst Joysticks, Gamepads und dann ein Headset. Danach fiel die Reihe in einen Dornröschenschlaf aus dem sie 2007 wieder geweckt wurde. Die Microsoft SideWinder X8 Gaming Mouse soll mit neuer Technik und schnurlosem Betrieb das neue Highlight der Redmonder Mäuse-Sparte werden. 

 
Model Microsoft SideWinder X8 Gaming Mouse
Sensor

Bluetrack-Sensor 2,4 GHz

 

Abtastrate

13.000 Frames pro Sekunde

Max. dpi
4000 dpi
dpi-Stufen
3 Stufen von 400 bis 4000 dpi einstellbar
Kabellänge

Ladekabel: 95cm / USB: 180cm

Anschluss

USB 2.0

Tastenanzahl
7
Gewicht der Maus
110 Gramm plus Batterie 5 Gramm
Aufbau
Rechtshänder
Betriebssysteme

Win 2000/XP/X64/MCE 2005/Vista/Vista64

Sonstiges
4-Wege Scrollrad
Besonderes
Magnethalterung für Ladekabel
UVP des Herstellers

79,90 Euro

Marktpreis

65,20 Euro

 

Da es sich um eine Vorab-Testversion des Nagetiers handelt, bekommen wir ausser der Maus selbst auch eine Liste der bereits bekannten Probleme die bis zur Serienreife behoben werden. Hierzu zählt ein Update der Software welches die Scroll-Eigenschaften verbessern wird und ein enger anliegender Verschluss des Batteriefaches. In allen anderen Belangen entspricht unser Testmodell der Verkaufsversion.

Schnurlos spielen war für Hardcore-Spieler an sich schon immer eine Unmöglichkeit. Von Störungen in der Funkverbindung und Verzögerungen bis hin zu kompletten Verbindungsabbrüchen kursieren die reinsten Horrormärchen in der Spielerwelt. Diese Probleme mag es zwar in den schnurlosen Anfängen gegeben haben, jedoch wurden sie von manchen Spielern ohne Prüfung auch auf neuere Modelle projeziert. Dank ihrer 2,4 GHz Funkübertragung und dem neuen Bluetrack-Sensor soll die SideWinder X8 mit diesen Vorurteilen aufräumen.

 

 

Widmen wir uns aber zunächst den Äusserlichkeiten. Schnittig und mit Ecken und Kanten kommt die X8 daher. Das Design könnte durchaus dem Gehirn von Enzo Ferrari stammen. Dazu passend leuchten alle LEDs beim Aufladevorgang oder anderen Aktionen in einem fiesen Rot. Ungewöhnlich ist die vertikale Ausrichtung der Daumentasten. Davor liegt die Makro Taste. Auf dem Mausrücken finden sich dann schlussendlich das aus Metall gefertigte 4-Wege-Scrollrad. Drei Tasten zur dpi-Umstellung und ein so genannter Schnellstart-Knopf. Unter Windows XP öffnet dieser das Intelli Point Einstellungsmenü unter Windows Vista den Spieleexplorer. An der unteren Vorderseite der Maus präsentiert sich der Clou in Sachen Funkmaus. Die magnetischen Andockstation des Ladekabels. Bleibt im Betrieb der Saft weg, wickelt man die um die Funkstation gelegten 95 cm Kabel ab, verbindet das Kabel mit der Maus und kann dann ohne Probleme und Verzögerungen weiterarbeiten oder -spielen während auch der Akku wieder aufgeladen wird. Vorbei sind also die Zeiten in denen man dann entweder einen Ersatzakku einbauen, oder die Maus zähneknirschend in die Ladestation stopfen musste.

 

Vor dem Anschluss kommt allerdings die Installation des aktuellsten IntelliPoint-Treibers. Dies verläuft ohne Schwierigkeiten und die Maus ist mit dem Zeitpunkt des Anschlusses ohne Einschränkungen spielbereit. Das Treibermenü ist sehr übersichtlich gestaltet. Hier können im Microsoft üblichen Design alle notwendigen Einstellungen vorgenommen werden. Auch die Makros kann man einpflegen, sofern man sie nicht im Spiel mittels der Makrotaste machen will. Bei der Makrotaste handelt es sich um einen weiteren Glanzpunkt der X8. Im Spiel betätigt, fängt sie an zu blinken und startet die Makroaufnahme. Als nächstes wählt man aus den 7 programmierbaren Tasten diejenige, die später die Aktion ausführen soll. Jetzt nur noch die Aktion mittels Tastatur beziehungsweise Maus ausführen und das Ganze mit einem nochmaligen betätigen der Makrotaste abspeichern. Ärgerlich ist hier der fehlende interne Speicher. Wechselt man den Computer oder setzt man das System neu auf, müssen alle Einstellungen erneut vorgenommen werden.

 

Der Bluetrack-Sensor funktioniert auf nahezu jeder Oberfläche. Auch die Gleitflächen der Maus lassen sich ohne Probleme an verschiedene Gegebenheiten anpassen. Zwei verschiedene Mausskate-Sets finden sich dafür zusätzlich unter dem Deckel der Funkstation. 

 

 

Dank ihrer ergonomischen Formgebung lässt sich die X8 trotz ihres hohen Mausrückens sehr gut führen. Aussen vor bleiben leider einmal mehr die Spieler der Linkshandfraktion.

Warum es unbedingt die Brachialgewalt von 4000 dpi sein muss, erschloss sich uns wie auch schon im Test der  Razer Lachesis nicht. Jeder Spieler der nicht gerade zu den professionellen Maussportlern gehört und die Reaktionsfähigkeit eines Jetpiloten sein Eigen nennt, wird den Wert freiwillig reduzieren um die Kontrolle über die Maus zu behalten.

 

Für den harten Spieleralltag ist die X8 robust genug und auch die Verarbeitung bietet keinen Anlass zur Kritik. Im Feld der kabellosen Gaming Mäuse gibt es leistungsmässig keine Alternative zu dem Newcomer und auch einige kabelgebundene Artgenossen haben gegen die Funkmaus das Nachsehen. Egal ob Egoshooter, Echtzeitstrategie oder MMORPG in keinem Spiel hatten wir mit Funkaussetzern, Verzögerungen oder ähnlichen Schreckgespenstern zu kämpfen. Die Platzierung der Makrotaste und der Spezialtaste verhindert eine ungewollte Betätigung im Spiel.

Auch im Alltagsbetrieb funktioniert die X8 ohne Schwächen. Die einfache Stufen-Umstellung der dpi leistet zum Beispiel auch in Grafikanwendungen gute Dienste.

Mit einem gelisteten Herstellerpreis von 79,90 Euro und einem derzeitigen Marktpreis von 65,20 Euro gehört die SideWinder X8 nicht gerade zu den preiswertesten Stücken im Hardware-Regal. Angesichts von Funktechnik und hervorragender Verarbeitung geht dieser Preis aber durchaus in Ordnung.

 
  

Der neue Spitzenreiter im Segment der Funk-Gaming-Mäuse steht fest. Dank ihrer Leistung und Sensortechnik kann sich die X8 auch gegen ihre kabelgebundenen Artgenossen durchsetzen und reiht sich neben der Razer Lachesis und der Roccat Kone in das Spitzenfeld der Gaming Mäuse ein. Das magnetische Ladekabel und die Makrotaste sind tolle Innovationen, die wir mit Sicherheit auch bald bei anderen Herstellern sehen werden. Ebenso wie die hervorragende Abtastfähigkeit des Bluetrack-Sensors. Ärgerlich ist der fehlende interne Speicher. So müssen längst gemachte Einstellungen beim PC-Wechsel immer wieder eingegeben werden.

 
 
Getestet von: Jörg 
Getestet: Microsoft SideWinder X8 Gaming Mouse
Hersteller: Microsoft Co.
Testwertung:8,4 Punkte von 10 Möglichen
 
Optische Qualität:

Einstellmöglichkeiten:

Bedienungsanleitung:

Bedienung:

Verarbeitung:

Handling im Spiel:

Installation:

Präzision im Spiel

Belastbarkeit:

Preis/Leistung:

  
 

 
 

Weitere Tests auf Counterstrike.de

 

25.01.09
QPAD QH-1339
03.02.09
Razer Carcharias
09.05.2008
Audio FX pro 5+1
10.01.2009
Cyber Snipa Sonar 5.1
09.05.2008
Razer Piranha
13.11.2008
Roccat Kone
22.10.2008
SilverStone Raven
30.06.2008
Styx Gaming Mouse
28.08.2008
Razer Salmosa
01.05.2008
Saitek Cyborg Mouse
08.08.2008
NZXT Avatar Mouse
13.04.2008
SteelSeries Ikari Mouse
14.07.2008
Razer Lachesis
11.12.2007
Razer Diamondback 3G
 

 
 

 

                                                  

Kommentare

Es gibt noch keine Kommentare zu diesem Thema!
schrieb am

Facebook

Google+