Counter-Strike: Test: Razer Mamba - Special

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Arcade-Shooter
Entwickler: VALVe
Release:
kein Termin
Spielinfo Bilder Videos

Nach unserer letzten schnurlosen Testmaus von Microsoft folgt jetzt schnurlose Brachialgewalt in Sachen dpi von Razer.



 

Mit einem Maximalwert von 5.600 dpi übernimmt Razer wieder einmal die technische Führung im Feld der Gaming-Mäuse.  Dies unterstreichen die Kalifornier mit einer ungewöhnlichen Verpackung. Wie in der Vitrine eines Juweliers thront die Razer in der oben durchsichtigen Plastikverpackung. Es dauert einige Zeit bis alle in der Verpackung steckende Schächtelchen geöffnet sind und der neueste Streich von Razer betriebsbereit vor uns liegt.

 
Model Razer Mamba 
Sensor

Razer Precision 3.5G 

 

Beschleunigung

50G

Max. dpi
5600 dpi
dpi-Stufen
125 bis 5600 dpi einstellbar
Kabellänge

210cm

Anschluss

USB 2.0 (Anschl. vergoldet)

Tastenanzahl
7 (5 programmierbar)
Gewicht der Maus
129 Gramm inkl. Akku 20g
Aufbau
Rechtshänder
Betriebssysteme

Win 2000/XP/X64/Vista/Vista64

Sonstiges
1000 Hz Ultrapolling / 1ms Response
Besonderes
Kabel- und Funkbetrieb (2,4 GHz)
UVP des Herstellers

130,00 Euro


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Der größte Clou zuerst: Im Gegensatz zu der von uns zuletzt vorgestellten Schnurlos-Maus  Microsoft Sidewinder X8 ist die Mamba ein Hybrid. Sie lässt sich nicht nur artig, wie Tante Friedas Pudel an der Leine, beziehungsweise dem Kabel führen, sondern kann auch ohne Kabel schnurlos und frei wie der im Moment umherziehende Frühlingswind betrieben werden. Ist die Maus am Kabel befestigt, wird sie durch dieses nicht nur aufgeladen, sondern gleichzeitig laufen ab dann auch alle Steuerungseingaben den kabelgebundenen Weg. Des weiteren kann dann der 20g schwere Akku entfernt und die Maus als 109g Leichtgewicht bespielt werden.

Zum Einklinken des Kabels an der Maus benötigt der Mausartist eine gehörige Portion Zielwasser, eine längere Führungsschiene wäre hier durchaus von Vorteil. Ist das Kabel erst einmal eingerastet, sitzt es unverrückbar und ohne Wackelei. Beim Entfernen muss ein Schieber an der Mausunterseite betätigt und der Stecker mit einem Anflug von wüster Gewalt herausgezogen werden. Die Methode funktioniert, ist allerdings etwas fummelig. Das 210cm lange Kabel ist zur allgemeinen Freude aus gedrehtem Textil und damit lange nicht mehr so störrisch wie die sonst verwendeten Kunststoffkabel. Ob man nun Funk oder Kabelbetrieb wählt. Im praktischen Betrieb gibt es keinerlei Unterschiede. Nur bei Einstellungen im Treibermenü reagiert die Mamba im Kabelbetrieb einen Tick schneller.

 

 

Widmen wir uns aber zunächst den Äußerlichkeiten. Hier folgt die Mamba dem mit der  Razer Lachesis erstmals gezeigten ergonomisch günstigen Design. Da die Mamba aber um einiges kleiner als die Lachesis ist, passt sie vor allem in kleine und mittlere Handgrößen. Der Mauskorpus ist nicht mehr so flach wie bei den Vorgängern und vermittelt ein direktes und angenehmes Steuerungsgefühl. Die Oberfläche besteht aus rutschfestem Kunststoffmaterial, während die Seiten in der razertypischen Klavierlackoptik glänzen und uns unvermittelt nach jedem Gebrauch das Reinigungstuch schwingen lassen. Mit 2 Tasten auf der Oberseite, links neben der linken Maustaste eingearbeitet, lassen sich die dpi in fünf Schritten hoch und herunter regeln. Die Einstellungsanzeige vorne links dient als Anzeige für die dpi-Einstellung und als Ladebalken. Ansonsten verfügt die Mamba neben den üblichen drei Standard-Tasten links, rechts und Mausrad noch über zwei gut positionierte Daumentasten. Alle Tasten sind gut erreichbar und bieten einen perfekten Druckpunkt. Auch die Rasterung des Mausrades gibt keinen Anlass zur Kritik.

Auf der Mausunterseite finden sich schließlich der Ein- und Ausschalter, die Taste zur Kalibrierung der Funkverbindung und der Entriegelungs-Schieber für den Kabelanschluss. Wohltuend, die sparsam eingesetzte Beleuchtung. Nur das Mausrad und die bei Bedarf angeschlossene Funkstation leuchten in einem dezenten blau. Diese Beleuchtung lässt sich im Treibermenü ein- oder ausschalten.

 

Die Treiberinstallation vor dem Anschliessen der Maus verläuft problemlos. Nach dem erforderlichen Neustart präsentiert sich ein erfreulich abgespecktes und übersichtliches Treibermenü in dem alle notwendigen Einstellungen, Einstellungsprofile und Makros bearbeitet werden können. Auf dem internen Razer Synapse 32kb Onboard Speicher können die im Treibermenü erstellbaren fünf Profile abgespeichert und zum jeweiligen Turnier-PC transportiert werden, auf dem dann allerdings zuerst der Maustreiber installiert werden muss.

 

Die Verarbeitung der Mamba ist hervorragend und hat als Schönheitsfehler nur den fummeligen Kabelanschluss. Dieser sollte auf jeden Fall noch nachgebessert werden. Die fest montierten Glidetapes versehen ihren Dienst leise und auf fast jeder Oberfläche.

 

 

Die Mamba ist eine reine Rechtshändermaus. Zwar ist dank der günstigen Formgebung auch das Spiel mit links möglich aber dann sind die Zusatztasten einfach unerreichbar. Im Spiel bietet die Mamba Leistungsgewalt pur. Höchste Einstellungen sind zwar theoretisch spielbar aber für Otto-Normalspieler einfach zu viel des Guten. Mit mehr Adrenalin als ein Achterbahnfahrer der seinen defekten Sicherungsbügel bemerkt, rennen wir durch die Maps und erfreuen uns an der punktgenauen und präzisen Mausreaktion.

Dank der individuellen Einstellungsmöglichkeiten kann jeder Spieler die Maus an die eigenen Fähigkeiten beziehungsweise Vorlieben perfekt anpassen und auch einem Redakteur, der dank wenig Spielpraxis wohl am ehesten als mobile Zielscheibe durchgeht, gelingt es nach erstaunlich kurzer Zeit die Mamba seinem Willen zu unterwerfen.

 

Mit der Wandelbarkeit in der Anschlusstechnologie bedient Razer auch die Zielgruppe der Funkmuffel. Diese können ohne eine unbegründete Angst vor Verbindungsabbrüchen per Kabel spielen.

Der gelistete Herstellerpreis von 130,00 Euro treibt uns die Tränen in die Augen und bringt dem eigenen Konto die Schwindsucht, muss das sein? Der Preis mag zwar mit den gebotenen Features und der Qualität einhergehen. Trotzdem sollte Razer daran denken, dass nicht jeder Spieler einen auf dem Verdauungsweg dukatenproduzierenden Paarhufer im heimischen Stall stehen hat.

 
  

 FAZIT ZUM TEST

Verdient übernimmt Razer einmal mehr die Spitzenposition im Segment der Gaming-Mäuse. Die hervorragende Hybrid-Lösung zeigt der Konkurrenz eine lange Nase, auch wenn das magnetische Ladekabel der Microsoft Sidewinder X8 eine bessere Lösung zur Kabelbefestigung aufzeigt. In punkto Leistung und Genauigkeit können der Mamba derzeit nur wenige Mäuse das Wasser reichen. Der hohe Anschaffungspreis ist allerdings nur zähneknirschend zu akzeptieren. Hier sollte man doch bitteschön etwas mehr Rücksicht auf die Geldbörse der Computerspieler nehmen. Wer allerdings über ausreichende Mittel verfügt und in Sachen Technologie an der Spitze stehen will kann ohne Bedenken zugreifen.

 
Getestet von: Jörg 
Getestet: Razer Mamba Gaming Mouse
Hersteller: Razer Ltd.
Testwertung:8,5 Punkte von 10 Möglichen
 
Optische Qualität:

Einstellmöglichkeiten:

Bedienungsanleitung:

Bedienung:

Verarbeitung:

Handling im Spiel:

Installation:

Präzision im Spiel

Belastbarkeit:

Preis/Leistung:

  
 

 
 

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