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Arcade-Shooter
Entwickler: VALVe
Release:
kein Termin
Spielinfo Bilder Videos

Aus dem Land der Elche kennen wir Selbstbaumöbel, Wasa und unverwüstliche ProGamer die sich aufs Altenteil zurückziehen um flugs wieder zurückzukehren. Jetzt gibt es auch die ersten Gaming-Mäuse aus dem Gamer-Land.



 

Die in hiesigen Gefilden nahezu unbekannte schwedische Firma Mionix besteht seit 2007 und produziert Mäuse und Mauspads im niedrigen und mittleren Preissegment. Mit der hier getesteten Saiph 1800 und ihrem großen Schwestermodell Saiph 3200 wagen die Wikinger erneut den Sprung ins europäische Ausland. Der Name Saiph bedeutet auf arabisch Schwert. Gemeinhin bezeichnet man damit auch den hellen sechsten Stern im Sternbild des Orion. Dieser ist knapp 722 Lichtjahre von unserer Mutter Erde entfernt. Es bleibt zu hoffen, dass die Maus mit diesem Namen wesentlich näher an den Anforderungen für eine moderne Gaming-Maus liegt.

 
Model Mionix Saiph 1800
Sensor

Cypress Laser Sensor

 

Beschleunigung

20G

Max. dpi
400 - 1800 dpi
dpi-Stufen
4 feste Stufen 
Kabellänge

200cm

Anschluss

USB 2.0 (Anschl. vergoldet)

Tastenanzahl
7 (5 programmierbar)
Gewicht der Maus
138,5 Gramm
Aufbau
Rechtshänder
Betriebssysteme

Win 2000/XP/X64/Vista/Vista64

Sonstiges
1000 Hz Ultrapolling / 1ms Response
Besonderes
16 kb interner Speicher
UVP des Herstellers

38,00 Euro

Marktpreis

34,90 Euro

(Testmodell von  Caseking)
 

Beim Öffnen der unspektakulären Verpackung macht sich leichte Enttäuschung breit. Kein Handbuch keine Kurzdokumentation, keine Treiber-CD für Menschen ohne Internetzugang, noch nicht einmal ein Fresszettel mit der Adresse des firmeneigenen Internetauftritts findet sich. Statt dessen fällt uns schlicht und ergreifend die nackte Testmaus ohne Zubehör entgegen. Das Design der Saiph ist gefällig und orientiert sich an den etablierten Vorbildern aus dem Hause Logitech und Steelseries. Links liegt der Daumen perfekt auf der vorgesehenen Ablage. Auf der rechten Seite  ist die Fingerauflage allerdings etwas zu schmal, weshalb der kleine Finger desöfteren herabrutscht und sich schmerzhaft zwischen Maus und Mauspad klemmt. Die Kunststoffoberfläche der Maus lässt sich gut greifen ist aber nicht unbedingt rutschfest. Eine pfiffige Idee ist das sich je nach gewählter dpi-Einstellung farblich verändernde Mausrad. Die 4 fest eingestellten Stufen werden dunkelblau, rot, türkis und hellblau dargestellt. Nur schade das weder in der nur im Internet lesbaren Beschreibung noch auf der Mausverpackung die genaue dpi-Anzahl der einzelnen Stufen genannt wird.

Das nur 200cm lange Kunststoffkabel hält auch noch längere Zeit nach der Entwirrung an seiner ursprünglichen Form fest. Dies erforderte vor allem zu Beginn des Tests immer wieder ein Anheben der Maus um per strammziehen genügend Bewegungsspielraum zu bekommen.

Alle Tasten der reinen Rechtshändermaus sind für mittelgroße Hände perfekt positioniert. Mit fünf programmierbaren Tasten inklusive Mausrad bietet die Saipeh 1800 eine dem derzeitigen Standard angemessene Auslegung. Störend wirkt der sensible Druckpunkt aller Tasten, durch den es immer wieder zu dem einen oder anderen Fehldruck kommt. Dank leichter Mulden liegen Zeige- und Ringfinger sicher und angenehm auf ihren Positionen. Die Scrollfunktion des Mausrades arbeitet gut gerastert und gibt eine sehr gute Rückmeldung an den Bediener. 

 

 

Der Treiber der Maus ist knapp 1,2 Megabyte groß und kann auf der Homepage des Herstellers heruntergeladen werden. Nach der Installation präsentiert sich ein klar strukturiertes und übersichtliches Treibermenü, welches zwar etwas spartanisch anmutet aber alle Einstellungen problemlos ermöglicht. Die auf der Mausunterseite montierten Teflonpads warten leider nur mit mageren Gleiteigenschaften auf und geben in der Bewegung deutliche Schleifgeräusche ab.

 

Die Verarbeitung der Maus ist größtenteils als gut zu bewerten. Kritikpunkte sind hier das leicht schräg in der Maus sitzende Mausrad und verschiedene Spaltmaße an den Seiten der Oberschale.

 

Der in der Saiph 1800 verbaute Laser Sensor von Cypress mag zwar nicht mehr unbedingt State of the Art sein, versieht aber seinen Dienst ohne Aussetzer und präzise genug. Da für eine Gaming Maus inzwischen aber auch im günstigen Segment oft schon 2000 oder gar 3200dpi usus sind, wirkt der Sensor etwas unterdimensioniert.

 

 

Kommen wir nun zu dem natürlichen Lebensraum der Saiph 1800. Im Spiel reicht die verfügbare Leistung des Newcomers aus um jedes Gefecht zu überstehen. Das hohe Gewicht von beinahe 140 Gramm lässt die Maus aber ab und an etwas schwerfällig erscheinen. Im Spiel funktioniert die dpi- Umstellung verzögerungsfrei und bringt vor allem bei der Verwendung von Sniperwaffen ein gutes Spielgefühl. Wünschenswert wäre es hier, wenn man nicht mit den Voreinstellungen vorlieb nehmen müsste sondern die vier Stufen von der dpi-Anzahl her selbst festlegen könnte.

Die Makroerstellung per Treibermenü funktioniert problemlos und die Markros lassen sich nach der Erstellung leicht auf die verfügbaren Tasten verteilen.

 

Den Mauskörper kann man als durchaus gelungen bezeichnen. Auch nach längeren Spielesitzungen verweilt die Hand entspannt auf der günstig geformten Maus und es stellen sich keine Verspannungen ein.

Mit einem gelisteten Herstellerpreis von 38,00 Euro und einem derzeitigen Marktpreis von 34,90 Euro liegt die Saiph 1800 am unteren Ende des mittleren Preis-Segments.

 
  

 FAZIT ZUM TEST

Zugegeben. Der absolute Überflieger ist es nicht gerade was uns die Schweden hier präsentiert haben. Zwar lässt es sich mit der Saiph 1800 leidlich gut spielen, dies funktioniert allerdings auch mit vielen anderen Mäusen in dieser Preisklasse. Ärgerlich sind vor allem das störrische Kabel und die fehlende Anleitung. Zumindest eine Kurzdokumentation sollte doch zu diesem Preis machbar sein. So bleiben dem Spieler viele Einstellungen der Maus, wie zum Beispiel die genaue Bedeutung der Mausrad-Farben verborgen. Selbst die zunächst notwendige Suche nach dem Maustreiber und der Homepage des Herstellers gerät zum kleinen www-Abenteuer bis man einen Teil der url auf der Verpackung entdeckt. Schlussendlich ist die Saiph eine günstige Maus die viele Funktionen bietet und für den schmalen Geldbeutel durchaus eine befriedigende Alternative zu den etablierten Herstellern darstellt.

 
Getestet von: Jörg 
Getestet: Mionix Saiph 1800
Hersteller: Mionix AB
Testwertung:6,4 Punkte von 10 Möglichen
 
Optische Qualität:

Einstellmöglichkeiten:

Bedienungsanleitung:

Bedienung:

Verarbeitung:

Handling im Spiel:

Installation:

Präzision im Spiel

Belastbarkeit:

Preis/Leistung:

  
 

 
 

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