Counter-Strike: Test: Roccat Kave Gaming Headset - Special

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Arcade-Shooter
Entwickler: VALVe
Release:
kein Termin
Spielinfo Bilder Videos

Nach dem 15 Gramm - Leichtgewicht Roccat Vire folgt im Produktkatalog der Hamburger Hardwarefirma jetzt das Prunkstück Roccat Kave mit Beleuchtung, 5.1-Sound und allerlei Schnick-Schnack.



 

Mit dem voluminösen Roccat Kave wendet man sich ganz klar an die Riege der traditionellen Hardcorespieler, denen es primär auf Soundfähigkeiten und die Dämpfung von Umgebungsgeräuschen ankommt. Das ab August im Handel erhältliche Headset verspricht schon vom Aussehen her einen von Umweltgeräuschen unbelasteten Spielgenuß. Laut dem Hersteller sorgt das Kave dank der verbauten Lautsprecher für echten Surround-Sound. Es verfügt über vier Kanäle, die im 12-Grad-Winkel angeordnet sind und den Sound dreidimensional und akkurat wiedergeben sollen.

 
 
Roccat Kave
 
Kopfhörer

 

Frequenzbereich

20 - 20.000 Hz

Impedanz
32 Ohm 
Schalldruckpegel
114.0dB(A) ±3dB(A)
Kabellänge

in cm: 340 (Kunststoff)

Anschluss

4 x Klinke 3,5mm / 1 x USB 2.0 

Mikrofon
Empfindlichkeit
-36dB (A)
Impedanz
~ 2,2 kOhm
Richtcharakteristik

omnidirektional

Extra
Vibrationseinheit 20-100 Hz
Besonderes
Kabelfernbedienung
UVP des Herstellers

89,99 Euro

Marktpreis

n.a.

 
 

Soweit so gut. Nachdem wir das Kave aus seinem schmucken Plastikgefängnis befreit haben, begutachten wir das Zubehör. Eine CD mit Anleitung, einer Surround-Sound Demonstration und allerlei Krimskrams, eine Schnellstart-Anleitung und ein Werbeheftchen samt Roccat-ID Card, mit der das Produkt beim Hersteller registriert werden kann, purzeln uns entgegen. Zum Anschluss an den heimischen PC verfügt das Headset über vier 3,5mm Klinkenstecker und einen USB-Anschluss der die Kabelfernbedienung und die Beleuchtung mit der notwendigen Energie versorgt.

 

 

Mit einem Gewicht von 420 Gramm ist das Kave ohne Zweifel das schwerste Headset welches wir bis jetzt testen durften. Dank guter Polsterung lässt es sich trotzdem bequem tragen und man kann es ohne Schwierigkeiten mit gerasterten Einstellbügeln auf die eigene Kopfform anpassen. Allerdings macht sich die Kopflast bei längeren Sitzungen durchaus bemerkbar und lässt den Spielerkopf schwer werden. Auch sollte sich der Träger wegen der Abmessungen des Roccat Kave auf spöttische Kommentare wie "Prinzessin Leia Organa bei der Terroristenjagd" oder "Bist du jetzt im Mickey Maus Fan-Club" gefasst machen. Der abnehmbare Mikrofonarm besitzt eine gute Verwindungssteifigkeit und hält ohne Probleme die eingestellte Position.

 

Die mehr als ausreichend bemessene Kabellänge von 340cm lässt dem Spieler einen großen Bewegungsspielraum. Bis zu der auf dem Tisch platzierten Kabelfernbedienung stehen ihm 130cm zur Verfügung, was sinnvoll ist da sich die große Soundkiste mit diversen Einstellreglern wegen ihrer Größe und ihrem Gewicht nicht an der Kleidung befestigen lässt. Ab der Kabelfernbedienung stehen dann noch einmal 200cm zur Verfügung um die Anschlüsse an den PC zu legen. Das Kabel besteht aus elastischem Kunststoff und lässt sich ohne Schwierigkeiten entwirren.

 

Nach dem Aufsetzen des Kave erleben wir eine Stille und Abgeschiedenheit, wie wir sie bisher nur bei dem Test des  QPad QH-1339 erleben durften. Die Dämpfung von Aussengeräuschen funktioniert vorbildlich. Die Sprachübertragung in Skype und Teamspeak ist klar und deutlich. Wird das Mikrofon mittels der Mute-Taste auf der Kabelfernbedienung ausgeschaltet, leuchtet direkt am Mikrofon eine blaue Umrandung auf. Damit gehören verzweifelte Hilfeschrei bei versehentlich ausgeschaltetem Mikrofon der Vergangenheit an. Bezüglich der Fremdgeräuschunterdrückung gibt es ebenfalls nichts zu mäkeln. Diese Eigenschaften prädestinieren das Kave geradezu für den Einsatz in etwas lauteren Umgebung wie Lan-Parties oder Großraumbüros voller albern kichernder, auf den Kopfschmuck zeigender Kollegen.

 

 

Auch die weiteren Features der Kabelfernbedienung sind nicht ohne. Unter einer Klappe verborgen kann der Nutzer zwischen den Modi Game und Movie wählen. Der Spielmodus ist deutlich basslastiger und lässt uns bei großen Explosionen die Ohren klingeln. An vier Schiebereglern lassen sich die Kanäle Center, Front, Rear und Sub individuell einstellen. Dank einem kreisrunden Lautstärkeregler, der auch feine Abstufungen erlaubt, lässt sich auch die Gesamtlautstärke sehr leicht einstellen. Eine ablesbare Skala würde dem Regler allerdings den letzten Schliff geben, hier sollte man sich in Hamburg noch einmal zusammensetzen.

  

Im Spiel gibt es an den Soundfähigkeiten des Kave keine Kritikpunkte. Das Raumgefühl dank 5.1 funktioniert und macht die Gegnerortung bei Trampeltieren im Gegnerteam kinderleicht. Als Testfilm haben wir uns entsprechend unserem Outfit den ersten Teil der "Krieg der Sterne - Trilogie" herausgesucht. Beim Kampf gegen den Todesstern pfeifen uns die Laser eindrucksvoll um die Ohren und die bombastische Titelmusik lässt uns die Nackenhaare zu Berge stehen. Beim reinen Musikhören trüben die etwas schwächlich wirkenden Höhen den guten Gesamteindruck.

Die Verarbeitung ist, wie man es bei einem Headset der oberen Preiskategorie erwarten darf, tadellos. Nichts quietscht oder wackelt und auch nach mehrmaligem mutwilligen Verbiegen des Mikrofonarmes behält dieser seine Form und Position bei. Die geräumigen Ohrmuscheln bieten auch den großohrigen Menscheitsvertretern genügend Platz für ihre Lauscher.

 

 

Mit einem gelisteten Herstellerpreis von 89,99 Euro wird das Roccat Kave ab August 2009 in den Regalen der Händler zu finden sein.

 

 FAZIT ZUM TEST

Ohne Zweifel das Roccat Kave ist eine wuchtige Erscheinung und lässt den zwischen den Ohrmuscheln liegenden Kopf des Nutzers beinahe unsichtbar werden. Dies ruft zwar die eine oder andere Spöttelei hervor, bringt  aber eine erstklassige Dämpfung der Aussengeräusche und somit weitestgehend ungestörten Spielgenuß mit sich. Dank der Dämpfung, einem sehr guten Raumklangerlebnis und erstklassiger Verarbeitung positioniert sich das Roccat Kave im Spitzenfeld der derzeit erhältlichen Gamingheadsets und setzt sich trotz kleiner Schwächen im Hochtonbereich vor die etablierte Konkurrenz. Ein große Manko ist allerdings das hohe Gewicht, welches sich vor allem bei längeren Spielesitzungen bemerkbar macht. Das macht eine Trageprobe vor dem Kauf zur Pflicht, da diese Kopflast wohl nicht Jedermanns Sache ist. Sehr gelungen ist die direkt am Mikrofon leuchtende LED, die sich beim Stummschalten des Mikrofons einschaltet. Dank diesem Feature gibt es so schnell keine unfreiwilligen Selbstgespräche.

 
Getestet von: Jörg 
Getestet: Roccat Kave
Hersteller:Roccat GmbH Hamburg
Testwertung:8,4 Punkte von 10 Möglichen
 
Optische Qualität:

Einstellmöglichkeiten:

Komfort:

Mikrofonqualität:

Verarbeitung:

Tonqualität im Spiel:

Bedienung:

Tonqualität bei Musik

Belastbarkeit:

Preis/Leistung:

  
 

 

 

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