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Arcade-Shooter
Entwickler: VALVe
Release:
kein Termin
Spielinfo Bilder Videos

Mit dem K-58 aus der Dragonlord-Reihe begrüßen wir das zweite PC-Gehäuse in unserer Testabteilung. Im Gegensatz zu dem doch etwas teureren CM-Storm Sniper, richtet sich das K-58 an Spieler mit einem mittleren Budget.



 

Bei Lancool handelt es sich um eine Tochtermarke des Premiumherstellers Lian Li. Vom Design her eher unauffällig will der K58 vor allem mit seinen inneren Qualitäten und einem durchaus günstigen Preis punkten. Auffällig ist die durchgehende staubsichere Frontblende in Meshstruktur. Des Weiteren folgt man dem aktuellen schraubenlosen Design um dem Nutzer den Einbau der Hardware so einfach wie möglich zu gestalten.

 
Model Lancool K58 Midi-Tower - black

SGC-6000-KKN1-GP

 

Maße

214 x 496 x 498 mm (BxHxT) 

Gewicht
10,19kg
Lüfter
4 möglich
Laufwerke 5,25"

5

Laufwerke 3,5"/2,5"

4 (intern) 

Erweiterungsslots
8
Netzteil
ohne
I/O Panel

2xUSB 2.0

Audio
Je einmal IN/Out
Besonderes
Staubfilter
UVP des Herstellers

69,90 Euro

Marktpreis

65,90 Euro

 
(Testmodell von  Caseking.de)
 

Von Haus aus verfügt der K58 über einen wuchtigen 140mm-Lüfter in der Front und einen 120mm-Lüfter auf der Rückseite. Diese sorgen schon ohne weitere Baumaßnahmen für ordentlich Durchzug und sind mittels einer Gummipolsterung angebracht, was die Übertragung hässlicher Vibrationen verhindert. Als weiteres Zubehör finden sich daneben Thumbscrews (wörtlich Daumenschauben, also Schrauben die man per Hand eindrehen kann) für das Mainboard, Entkopplungsgummis für eine vibrationsfreie Positionierung der Festplatten, ein Bügel zur Befestigung des Netzteils, eine Kurzanleitung und diverse weiter Kleinteile in der Verpackung.

 

Beim Design gibt es keine Experimente. Gradlinig und ohne Schnörkel präsentiert sich das Einsteigermodell der Dragonlord-Reihe dem Betrachter. Die sonst so beliebten Beleuchtungselemente fehlen bei dem K58 vollständig. Einzig die an der Front durchgehend vorhandene Meshgitterstruktur fällt an dem Newcomer auf. Auf der Unterseite des Dargonlord PC-K58 finden sich zu unserer Freude ein abnehmbarer und auswaschbarer Staubfilter den wir beim Test des  CM Storm Sniper schmerzlich vermisst haben. Dieser schützt das das unten einbaubare Netzteil vor Staub und Schmutzpartikeln. Der Deckel des K58 lässt sich ebenfalls abmontieren. Er beherbergt den Ein- und Aus-Schalter, den Reset-Taster, die Audio-Buchsen und zwei USB-Ports. Des weiteren befinden sich darunter Halterungen für zwei zusätzliche 140-Millimeter-Lüfter. Warum der Deckel keinen Staubschutz hat, bleibt ein Geheimnis der Lancool Ingenieure.

 

 

Auf der Rückseite verfügt der Tower über zwei mit Gummi versehene Schlauchdurchführungen für den Einsatz mit einer externen Wasserkühlung. Auch der hintere Lüfter bietet die Möglichkeit einen Staubschutzfilter zu montieren. Dieser gehört allerdings nicht zum Lieferumfang. Die beiden Seitenteile lassen sich dank der Verwendung von Thumscrews kinderleicht entfernen und wieder anbringen.

 

 

Die wahren Feinheiten des K58 verstecken sich im Gehäuseinneren. Bei den Halterungen für Erweiterungskarten setzt Lancool auf ein Hebelsystem aus Metall und tatsächlich lassen sich damit Grafikkarte und Konsorten problemlos und sicher befestigen. Gerade wenn man ein grafisches Schwergewicht wie die Geforce GTX 295 oder Radeon HD 4870 X2 sein Eigen nennt, brach einem bei den bis dato üblichen Clips aus Kunststoff der kalte Angstschweiss aus und man setzte lieber auf die gute alte Verschraubung. Das dürfte mit diesem System vorbei sein. Auch die Festplatten bekommen dank gummigelagerten Schlitten und einem einfachen Riegelsystem eine nahezu perfekte schraubenlose Heimstatt.

 

Der gut durchdachte Innenraum ist der große Pluspunkt des K58. Aussparungen für die Kabelführung oder die Montage einer Wasserkühlung sowie die weitgehende Schrauben-Abstinenz  lassen das Herz des preisbewussten PC-Monteurs höher schlagen. Einzig die Laufwerke in den gut zugänglichen 5,25 Schächten müssen althergebracht mit Schrauben befestigt werden.und 3,5 Zoll-Schächten. Fast alle Kanten im Gehäuseinneren sind abgerundet. Nur die scharfkantige Öffnung für das Netzteil fällt aus dem Rahmen, bietet dafür aber dank doppelt vorhandener Bohrungen für die Schrauben an der Netzteilblende die Möglichkeit, das Netzteil sowohl mit Lüfter nach unten als auch mit dem Lüfter nach oben zeigend zu montieren.

 

 

Das Netzteil wird mit einem mitgelieferten Bügel sicher im PC-Gehäuse fixiert. Die Abstandshalter für die Mainboardmontage sind bereits vormontiert, womit auch die nervenaufreibende Suche nach dem richtigen Gewinde entfällt. Die mitgelieferten Lüfter versehen angenehm leise ihren Dienst.

 

Die Verarbeitung des PC-K58 ist innen und aussen gut. Vor allem die Befestigungssysteme für Erweiterungskarten und die Festplatten sind passgenau gearbeitet und nichts wackelt oder klappert. Dank der robusten Konstruktion verzeiht das K58 auch so manchen groben Rempler beim Transport zur nächsten LAN.

 

Was dem K58 definitiv fehlt sind Tragegriffe, weil die glatte Aussenhaut nur wenige Möglichkeiten bietet den PC anzuheben. Trotz der robusten Konstruktion will man schliesslich die Stabilität des Towers und seiner Innereien nicht unbedingt auf der heimischen Kellertreppe testen.

 

Mit einem gelisteten Herstellerpreis von 69,90 Euro und einem Marktpreis von 65,90 Euro liegt das Gehäuse im mittleren Preissegment. Übrigens gibt es für den Tower auch noch ein Seitenteil mit Sichteinsatz, welches ihr hier für 19,90 Euro bestellen könnt.

      
 FAZIT

Schlaue Befestigungsmöglichkeiten und ein sauber durchkonstruierter Innenraum zeichnen das Einsteigermodell PC-K58 Black aus. Bei dem Staubschutz wäre es schön gewesen wenn auch der Ober- und Rückseite Beachtung geschenkt hätte. So ist hier auf jeden Fall der Basteltrieb des Nutzers gefordert um den Staubschutz zu vervollständigen. Über einen zusätzlichen E-SATA Anschluss auf der Frontseite hätten wir uns ebenfalls gefreut. Trotz dieser Mankos ist das K58 ein gelungener Wurf mit einem exzellenten Preis- /Leistungsverhältnis ohne große Showeffekte. Das schraubenlose Design und durchdachte pfiffige Lösungen machen das Gehäuse zur idealen Wahl für den Spieler mit schmalem Budget. Auch die qualitativ hochwertige Verarbeitung, die in dieser Preisklasse nicht unbedingt selbstverständlich ist, rechtfertigt den Anschaffungspreis.

 
Getestet von: Jörg 
Getestet: Lancool PC-K58 Black
Hersteller: Lancool
Testwertung:8,3 Punkte von 10 Möglichen
 
Optische Qualität:

Einstellmöglichkeiten:

Komfort:

Montage:

Verarbeitung:

Ausstattung:

Bedienung:

Staubschutz:

Belastbarkeit:

Preis/Leistung:

   

 
 
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