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Arcade-Shooter
Entwickler: VALVe
Release:
kein Termin
Spielinfo Bilder Videos

Nach dem Test des kleinen Bruders Saiph 1800 folgt jetzt der Härtetest für die mit Gewichten und 3200 dpi ausgestattete Mionix Saiph 3200.



Seit knapp zwei Jahren werden im schwedischen Vaxjo von der Firma Mionix Mäuse und Mauspads im mittleren und niedrigen Preissegment produziert. Nach dem etwas enttäuschenden Test der kleineren  Saiph 1800, beschäftigen wir uns diesmal mit der besser ausgestatteten Saiph 3200 und sind gespannt, ob die bessere Technik und Austattung die Maus zu einer ernstzunehmenden Alternative im Spielbetrieb machen.

 
Model Mionix Saiph 3200
Sensor

3200 dpi Laser Sensor

 

Abtastrate

127cm/s

Max. dpi
3200 dpi 
dpi-Stufen
400 bis 3200 dpi in 7 Stufen einstellbar
Kabellänge

200 cm (Kunststoff)

Anschluss

USB 2.0 (vergoldet)

Tastenanzahl
7 (5 programmierbar)
Gewicht der Maus
169 Gramm
Aufbau
Rechtshänder
Betriebssysteme

Win 2000/XP/X64/Vista/Vista64/Mac OSX

Sonstiges
1000 Hz Polling-Rate
Besonderes
9 Zusatzgewichte a 3g / 16KB interner Speicher
UVP des Herstellers

49,95 Euro

Marktpreis

44,95 Euro

(Testmodell von GAMERSWARE.de)
 

Beim Öffnen der überdimensionierten Verpackung beschleicht uns ein Deja Vú der besonderen Art. Wie auch schon beim Vorgängermodell purzelt uns nur die Maus entgegen. Kein Handbuch, keine Treiber-CD, keine Kurzdokumentation und noch nicht einmal ein Fresszettel mit der Internetadresse beziehungsweise Treiberquelle sind vorhanden. Auch das nur 200cm lange Kunststoffkabel der Maus erinnert uns nur zu gut an den Vorgänger. Störrisch hält es auch noch längere Zeit nach der Entwirrung an seiner ursprünglichen Form fest. Dies erforderte immer wieder ein Anheben der Maus um per Strammziehen genügend Bewegungsspielraum zu bekommen.

Das für den Rechtshandbetrieb ausgelegte ergonomische Design ist gefällig und lässt mittelgroße und große Hände entspannt auf der Maus ruhen. Die auf der linken Seite angebrachte geriffelte Gummifläche vermittelt zwar ein gutes Haltegefühl, beginnt aber schon kurz nach Testbeginn damit, sich am unteren Ende zu lösen. Des Weiteren präsentiert sie sich als wahrer Schmutzmagnet und ist wegen der Riffelung nur schwer zu reinigen.

Die sieben im Treibermenü einstellbaren dpi-Stufen werden von dem beleuchteten Mausrad mit verschiedenen Farben angezeigt. Von der Idee her nicht schlecht, gibt es aber ein eklatantes Problem. Weder in der, auf der Herstellerseite erhältlichen ungenügenden PDF-Kurzanleitung, noch auf der Verpackung oder im Treibermenü wird dem ratlosen Nutzer erklärt, welche Farbe denn zu welcher der sieben verfügbaren Stufen gehört.

Die beiden Hauptasten verfügen über einen guten Druckpunkt, erweisen sich aber als eine Spur zu leichtgängig. Dank leichter Mulden liegen Zeige- und Ringfinger hier sicher und angenehm auf ihren Positionen.  Die beiden Kontakte der Seitentasten verbergen sich unter einer Plastikwippe und sind daher trotz ihrer guten Erreichbarkeit und ihrem exzellenten Druckpunkt, schwer zu unterscheiden. Dies führte im Testverlauf immer wieder zum Druck der falschen Taste oder sogar zu unabsichtlichen Betätigung beider Tasten. Auch das Mausrad hinterlässt einen zwiespältigen Eindruck. Während der Druckpunkt für die Betätigung der Mausradtaste sehr gut gewählt wurde, hinterlässt die Scrollfunktion einen schwammigen Eindruck und gibt nur wenige Rückmeldung an den Nutzer.

 

 

Da die Saiph 3200 über neun Zusatzgewichte á 3 Gramm verfügt, wollen wir sie vor dem Spieltest von ihrer zusätzlichen Last befreien und mit etwas weniger Gewicht um die Maushüften in den Ring steigen. Die Entnahme des Gewichtsbehälters an der Mausunterseite geht schnell und problemlos von statten. Bei dem Versuch, eins der wie einbetoniert festsitzenden Zusatzgewichte zu entfernen, müssen wir allerdings kapitulieren und zunächst die Werkstatt des firmeneigenen Hausmeisters stürmen. Während uns also ein geknebelter und gefesselter Facility-Manager mit großen Bambiaugen anschaut, entfernen wir die Zusatzgewichte mit Spitz-Zange und Schraubendrehern. Dank der aufgesetzten Angela Merkel-Plastikmasken entkommen wir unerkannt und können im Büro den Test fortsetzen.

 

Etwas atemlos widmen wir uns dem übersichtlichen Treibermenü, des auf der Herstellerseite gefundenen Maustreibers. Hier lassen sich alle wichtigen Einstellungen ohne Schwierigkeiten vornehmen. Bei der Makroerstellung stört uns allerdings, dass wir nur Aktionen mit bis zu fünf Tastendrücken in den internen 16KB-Speicher schreiben können. Ansonsten werden die üblichen Einstellmöglichkeiten wie Scroll- oder Doppelklick-Geschwindigkeit und Mausbeschleunigung angeboten.

 

 

Der abschliessende Spieltest hinterlässt einen guten aber keinen überragenden Eindruck. Trotz der Gewichtsentnahme wirkt die Maus bisweilen schwerfällig und kann nur Spielern empfohlen werden die gerne mit einer Maus der oberen Gewichtsklasse spielen. Der Sensor meistert ohne Probleme diverse Materialien und muss nur auf einer Glasplatte die Segel streichen. Die großen Gleitflächen ermöglichen einen weitgehend reibungsfreien Spielbetrieb auf allen Oberflächen. In Left 4 Dead 2, Counter-Strike 1.6 und Counter-Strike: Source steuert sich die Saiph 3200 präzise und ohne Ausfallerscheinungen.

In längeren Spielesitzungen punktet die Maus, dank der guten Formgebung, mit einem hohen Bequemlichkeitsfaktor. Die dpi-Umstellung lässt sich mit den beiden Tasten auf der Mausoberseite problemlos bewerkstelligen. 

Auch im Officebetrieb und in anderen Spielegenres macht die Maus eine gute Figur und versöhnt uns etwas mit den gezeigten Schwächen in Ausstattung, Makroerstellung und Verarbeitung.

Mit einem gelisteten Herstellerpreis von 49,95 Euro und einem aktuellen Marktpreis von 44,95 Euro liegt die Mionix Saiph 3200 im mittleren Preissegment.

 
 
  

 FAZIT ZUM TEST

Das war wohl nichts, zurück ans Zeichenbrett meine Herren. Die Suche nach Treiber und dem unzureichenden Handbuch gerät zum kleinen WWW-Abenteuer und eklatante Verarbeitungsmängel wie die sich lösende und schwer zu reinigende Gummifläche versauen uns ordentlich den Spielspaß. Wenn dann auch noch die entfernbaren Zusatzgewichte wie einbetoniert in ihrer Halterung sitzen und sich nur unter Einsatz diverser Werkzeuge entfernen lassen, ist es endgültig vorbei mit der Fröhlichkeit. Die Mionix Saiph punktet dank guter Formgebung beim Komfort und lässt sich in allen Spielen präzise steuern. Für den geforderten Preis gibt es aber viele Mitbewerber, die das ebenfalls können, sich aber keine derart krassen Ausreisser in Sachen Austattung und Verarbeitung erlauben.

 
Getestet von: Jörg 
Getestet: Mionix Saiph 3200
Hersteller: Mionix AB
Testwertung:5,9 Punkte von 10 Möglichen
 
Optische Qualität:

Einstellmöglichkeiten:

Bedienungsanleitung:

Bedienung:

Verarbeitung:

Handling im Spiel:

Installation:

Präzision im Spiel

Belastbarkeit:

Preis/Leistung:

  
 

 
  

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