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Arcade-Shooter
Entwickler: VALVe
Release:
kein Termin
Spielinfo Bilder Videos

Die neue Linkshand-Edition der Razer DeathAdder ist die erste Gaming-Maus die ausschließlich auf den Linkshandbetrieb ausgelegt ist. Im Counterstrike.de Hardwaretest finden wir heraus ob sich diese Anschaffung für Linkshandspieler lohnt.



Die Todesotter, im englischen gemeinhin als Death Adder bezeichnet, findet sich auf dem australischen Kontinent und verfügt über ein stark neurotoxisch wirkendes Gift welches, ähnlich wie Curare eine Muskelstarre auslöst und die Atmung des bedauernswerten Opfers lähmt. Mag diese Schlange den meisten Europäern unbekannt sein, so ist doch der Namensvetter in Form einer Gaming-Maus ein alter Bekannter. Bereits im Januar 2007 wurde von uns das ursprüngliche Modell der Razer Death Adder getestet. In der aktuellen Neuauflage der Maus wurden vor allem die inneren Werte kräftig aufpoliert. Die Neuauflage umfasst die uns hier vorliegende Left Hand Edition, die für den Rechtshandbetrieb ausgelegte Variante und die Mac Edition.

 
Model Razer DeathAdder Left Hand Edition
Sensor

Razer Precision 3.5G Infrarotsensor

 

Abtastrate

304 cm/s 

Max. dpi
3500 Dpi
dpi-Stufen
125 bis 3500 Dpi
Kabellänge

200 cm (textil)

Anschluss

USB 2.0 (vergoldet)

Tastenanzahl
5 (programmierbar)
Gewicht der Maus
105 Gramm
Aufbau
Linkshänder
Betriebssysteme

Win XP/Vista/7

Sonstiges
1000 Hz Ultrapolling 1 ms Reaktionszeit
Besonderes
15 G Beschleunigung
UVP des Herstellers

59,99 Euro

Marktpreis

57,89 Euro

(Testmodell von Razer)
 

Die Verpackung kommt im typischen Razer Style daher und ermöglicht es dem potentiellen Käufer, Dank einer aufklappbaren Vorderseite einen ersten Blick auf die unter einer durchsichtigen Plastikhaube liegende Maus zu werfen. Auch eine erste Passprobe ist so ohne umständliche Auspack-Aktionen möglich. Der Packungsinhalt birgt keine Überraschungen und bietet soliden Razer-Standard wie eine Schnellstartanleitung, ein Zertifikat, zwei Aufkleber und einen Produkt-Katalog. Eine Treiber-CD gab es leider nur für die Presseversion. Normale Käufer werden sich, wie zuletzt üblich den Treiber auf der Homepage von Razer herunterladen müssen.

Während sich an der gelungenen Form nichts geändert hat, fällt als erste Änderung das aus gedrehtem Textil bestehende und 20cm längere Mauskabel auf. Dieses Kabel erhöht eindeutig den Komfort, da es bei weitem nicht so störrisch ist wie das am Vorgänger verwendete Kunststoffkabel. Auch in punkto Installation kann die Maus überzeugen. Sofort nach dem Anschluss wird sie vom System als Standard-Maus erkannt und kann auch ohne den Treiber genutzt werden. Dieser wird aber für alle Features wie Dpi-Einstellung, Makros und Abtastrate benötigt.

Die fünf frei programmierbaren Tasten sind sehr gut erreichbar positioniert.  Vor allem die rechts angebrachten, relativ großen und getrennt angebrachten Seitentasten überzeugen in der Praxis. Die beiden Haupttasten bieten einen gut dosierbaren knackigen Druckpunkt und sind in der Standardbelegung seitenverkehrt angeordnet, was bei vielen Linkshandnutzern zu Umstellungs-Fehldrücken führen dürfte. Im Gegensatz zu dem gelungenen Druckpunkt der Haupt- und Seitentasten, lässt sich die Mausradtaste nur mit Kraftaufwand bedienen. Hier hätten wir uns einen etwas leichter dosierten Druckpunkt gewünscht. Die Rasterung des gekerbten Mausrades gibt eine angenehme Rückmeldung und damit keinen Anlass zu Kritik. Der Knopf zum Wechseln der Profile befindet sich an der Mausunterseite und schaltet fast ohne Verzögerungen zwischen den fünf möglichen Profilen hin und her.

Die Maus lässt sich dank ihrer ergonomischen Formgebung sehr gut greifen und anheben. An der Oberseite verfügt die DeathAdder über eine angenehm greifbare Soft-Touch Oberfläche, während an den Seiten die unvermeidliche  schmutzempfindliche Razer-Klavierlack-Optik zum Tragen kommt. Bei der unvermeidlichen Reinigungsorgie nach einer längeren Nutzung der Maus, mussten wir mit Bedacht vorgehen, da die Oberfläche an den Seiten sehr anfällig für unschöne Kratzer ist.

 

 

Nach der Installation der erforderlichen Treibersoftware begrüßt uns das übersichtliche und bereits von vielen anderen Razer-Produkten bekannte Treibermenü. Hier lassen sich neben den üblichen Einstellungen wie Abtastrate und Dpi auch die Makros und die fünf möglichen Profile belegen. Die fünf Tasten können dabei zum Beispiel auch in einem Profil mit Mediafunktionen belegt werden. Des Weiteren kann die blaue Beleuchtung des Mausrades und des auf dem Mausrücken liegenden Razer-Logos im Treibermenü deaktiviert werden. Natürlich kann man bei der Left Hand Edition, wie bei nahezu jeder aktuellen Gaming-Maus, die Sensitivity unabhängig für X- und Y-Achse einstellen. Daneben lässt sich die Zeigerbeschleunigung ohne Probleme auf einen Minimalwert reduzieren. Mit der Funktion "On-The-Fly-Sensitivity" kann durch Belegen einer der Tasten die Sensitivity der Maus auch direkt während des Spiels verändert werden. Dies macht sich bei gerade einmal fünf zur Verfügung stehenden Tasten unangenehm bemerkbar und wir hätten uns gewünscht, dass Razer hier vom Ur-Konzept der DeathAdder abweicht und der Maus einen weiteren Button zum Umstellen der Dpi im Spiel spendiert.

 

Die Verarbeitung der Razer DeathAdder Left Hand Edition ist ausgezeichnet und hochwertig. Nichts klappert und bei den Spaltmaßen zwischen Oberschale und Seitenteil gibt es ebenfalls nichts zu meckern. Die im Vergleich zur Konkurrenz relativ kleinen Teflon-Füße gleiten auf fast jeder Oberfläche gut. Störend wirkt aber vor allem das auf Kunststoff- und Alupads von den Skates ausgehende Kratzgeräusch. Hier sollte man sich in Kalifornien noch einmal an den Zeichentisch setzen und der DeathAdder ein etwas zeitgemäßeres Schuhwerk spendieren.

  

 

Im Spieltest macht vor allem der neu in die DeathAdder integrierte Razer Precision 3.5G Infrarotsensor eine gute Figur und gibt der Maus einen ordentlichen Leistungsschub. Zwar mag die DeathAdder im Gegensatz zu der neuen  Razer Imperator ein paar Gramm mehr um die Hüften haben, aber der Sensor steuert ohne Ausfälle exakt und punktgenau. Für die nicht gerade mit einer großen Auswahl gesegneten Spieler der Linkshandfraktion ist sie als erste reine Linkshändermaus und dank ihrer exzellenten Formgebung ein Produkt an dem sich auch andere Hersteller ein Beispiel nehmen sollten.

 

In Ego-Shootern wie Counter-Strike 1.6, Counter-Strike: Source und Left 4 Dead 2 flitzt der Mauszeiger ohne Probleme über den Bildschirm und die Hand ruht sehr entspannt auf dem Mauskörper. Auch längere Spielesitzungen sind dank der guten Passform kein Horrorerlebnis mehr und man erinnert sich nur noch dunkel an die Zeit der beidhändigen Kompromisslösungen. Dank der Makrofähigkeit und den fünf zu Verfügung stehenden programmierbaren Tasten macht die DeathAdder auch in Echtzeitstrategiespielen wie R.U.S.E. eine gute Figur und wer als Rollenspieler nicht gar zu viele Kombos per Maus auslösen will, wird ebenfalls seine helle Freude an der Maus haben. Das Umstellen von Profilen mit dem an der Mausunterseite befindlichen Knopf mag auf den ersten Blick umständlich und fummelig erscheinen, verhindert aber wirksam unbeabsichtigte Fehlbedienungen. 

Schwierigkeiten gibt es dann, wenn ein Nutzer alle fünf Tasten in seinem Spiel belegt hat, aber dazu noch die Dpi im Spiel direkt umstellen will. Dies kann er nur mit einem weiteren Profil bewerkstelligen. Auch im tagtäglichen Arbeiten und in Anwendungen macht die Linkshandedition der DeathAdder eine gute Figur.

Mit einem gelisteten Herstellerpreis von 59,99 Euro und einem aktuellen Marktpreis von 57,89 Euro liegt die Razer DeathAdder Left Hand Edition im oberen Bereich des mittleren Preissegments. Dieser Preis geht für die erste speziell auf den Linkshandbetrieb ausgelegte Gaming-Maus und die gebotene Ausstattung und Qualität durchaus in Ordnung.

 

 
 
  

 FAZIT ZUM TEST

Als einziger Linkshandspieler im Dunstkreis der Counterstrike.de Redaktion durfte ich mich eingehend mit dem Newcomer beschäftigen. Die Razer DeathAdder Left Hand Edition bietet einen Komfort, den ich so bei den bisher von mir genutzten Mäusen nicht gekannt habe. Die spiegelverkehrt belegten Haupttasten sorgten anfangs für Verwirrung, konnten mich aber nach einer kurzen Eingewöhnungszeit durchaus überzeugen. Wer gar nicht damit zurecht kommt kann natürlich auch die "normale" Belegung per Profil einstellen. Schmerzlich vermisst habe ich eigentlich nur eine zusätzliche Taste mit der ich die Dpi-Einstellung ändern kann, ohne eine von den fünf verfügbaren Tasten zu opfern. Insgesamt ist die spezielle Linkshandversion der DeathAdder sehr gelungen und kann dank aktualisierter Software und Technik überzeugen. Die neue Razer-Maus bietet endlich auch Linkshändern den Komfort einer ergonomisch geformten Maus.

 
Getestet von: Michael
Getestet: Razer DeathAdder Left Hand Edition
Hersteller: Razer USA Ltd.
Testwertung:8,3 Punkte von 10 Möglichen
 
Optische Qualität:

Einstellmöglichkeiten:

Bedienungsanleitung:

Bedienung:

Verarbeitung:

Handling im Spiel:

Installation:

Präzision im Spiel

Belastbarkeit:

Preis/Leistung:

  
 

 
  

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