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Arcade-Shooter
Entwickler: VALVe
Release:
kein Termin
Spielinfo Bilder Videos

Mit dem Zowie Hammer USB findet einmal mehr ein Headset den Weg in unsere Testabteilung. Daneben werden in dem Test auch die beiden von Zowie stammenden Mauspads G-TF und P-TF vorgestellt.



 

Der us-amerikanische Hardwarehersteller ZOWIE ist ein in Europa noch eher unbekannter Produzent von Gaming-Peripherie. In den USA ist die Firma dagegen schon seit geraumer Zeit aktiv und konnte mit der eSport-Legende  Abdisamad "SpawN" Mohamed als Werbepartner ein kräftiges Zugpferd für sich gewinnen. Mit seiner neuen Produktreihe will das Unternehmen jetzt auch in Europa Fuß fassen und bringt mit dem Hammer USB Gaming Headset eine Kopfhörer-/Mikro-Kombi extra für Computerspieler auf den Markt.

 
 
Zowie Hammer USB
 
Kopfhörer

 

Frequenzbereich

15 - 20.000 Hz

Impedanz
32 Ohm  
Schalldruckpegel
98dB(A) ± 4dB
Kabellänge

in cm: 120cm plus Verlängerung 180cm

Anschluss

1 x USB 2.0 / 2x3,5mm Klinke (vergoldet)

Mikrofon
Empfindlichkeit
-57dB (A)± 4dB
Impedanz
~ 2,2 kOhm
Richtcharakteristik

unidirektional

Extra
Plexiglas-Ständer
Besonderes
Kabelfernbedienung
UVP des Herstellers

79,90 Euro

Marktpreis

72,99 Euro

 
 

Neben dem Headset und der zusteckbaren USB-Soundkarte finden sich eine 180cm lange Verlängerung mit 3,5mm Klinkensteckern und man höre und staune, zwei Ersatz-Ohrmuscheln aus Stoff in der Verpackung. Gespart hat Zowie an anderer Stelle. So finden sich weder die bei anderen Herstellern üblichen Gimmicks wie Aufkleber oder Produktkataloge, noch eine Kurzanleitung in der konventionell gehaltenen Headset-Box. Das Headset kommt völlig ohne Treiber aus und ist nach dem Anschluss an die Klinkenstecker der Soundkarte, oder einen freien USB-Port, innerhalb weniger Sekunden voll betriebsbereit.

 

 

Das Headset macht einen sehr gut verarbeiteten und robusten Eindruck. Zwar  ist der Schwenkbereich des Mikrofons stark eingeschränkt, dafür gibt es hier aber auch rein gar nichts was nach längerer Nutzungszeit ausleiern oder verschleissen kann. Das gesamte Headset wirkt so, als habe man im Verlauf der Entwicklung Hunderte von tollwütigen Cholerikern und Gewaltmenschen auf das Modell losgelassen und es erst dann in die Serienfertigung gegeben, nachdem auch bei diesen Testpersonen nichts mehr zu Bruch ging.

 

Das Hammer trägt sich sehr bequem und übt keinen zu harten Druck auf Kopf und Ohren aus. Der Kopfbügel besteht aus einem flexiblen Metallband, welches von einer Gummihülle geschützt wird und sich an wirklich jede Kopfform anpasst. Die fehlende Rasterung der Einstellbügel sorgt allerdings für etwas Unmut, denn es kommt immer wieder vor, dass sich das Headset vor allem auf kleineren Köpfen lockert und verstellt. Hier sollten sich die Konstrukteure von Zowie noch einmal ans Zeichenbrett setzen und die Mechanik überdenken. Sehr pfiffig ist die Lösung mit den beiliegenden Ersatzohrmuscheln aus Stoff. Wer also das Gefühl von schwarzem Leder auf den eigenen Ohren verabscheut, kann das Hammer USB innerhalb von Sekunden umbauen. Dank der beiliegenden Verlängerung kann das Kabel von mageren 120cm auf opulente 300cm erweitert werden, was für mehr als genügend Bewegungsspielraum am heimischen PC sorgt.

 

Wegen der zusteckbaren USB Soundkarte kann das Headset auch ohne eine im System verbaute Soundkarte verwendet werden. Darauf sollte man aber nur zurückgreifen, wenn im eigenen Computer entweder keine Karte verbaut hat, oder wenn man nur die interne Soundlösung des Mainboards nutzt. Der Sound der USB-Lösung ist gut, aber Wunderdinge darf man hier nicht erwarten. Vor allem der Bass klingt etwas schwach. Seine Stärken spielt das Hammer aus, wenn es an eine qualitativ höherwertige PCI-Soundkarte angeschlossen wird. Egal ob im Spiel oder beim Hören von Musik. Das Headset überzeugt dann mit einem präzisen und klaren Stereo-Klangbild. Mittlere und auch sehr hohe Tonlagen werden kristallklar wiedergegeben. Der Bass besticht im Gegensatz zum Betrieb per USB-Lösung  durch seine hohe Dynamik und fällt sehr kraftvoll aus. Es ist mit dem Stereo-Headset tatsächlich möglich nicht nur die ungefähre Richtung, sondern beinahe blind den genauen Standort eines Geräuscheverursacher zu erhören.

 

Dank der ausgezeichneten Paßform sind auch stundenlange Spielesitzungen kein Problem. Das Mikrofon des Hammer sieht zwar etwas unförmig aus, bietet aber eine klare Sprachübertragung in allen gängigen Kommunikationsprogrammen. Zum Teil muss die Empfindlichkeit stark herabgeregelt werden, damit der Gesprächspartner nicht jeden Atemzug in seine Ohrmuscheln bekommt. Mit einem gelisteten Herstellerpreis von 79,90 Euro und einem aktuellen Marktpreis von 72,99 Euro, liegt das Zowie Hammer USB im oberen Teil des mittleren Preis-Segments. Angesichts der Soundfähigkeiten im Spiel und der soliden Verarbeitung geht dieser Preis absolut in Ordnung.

 

 

Neben dem Headset bringt Zowie auch gleich zwei Mauspads auf den europäischen Markt. Während das Zowie Heaton ein Stoffpad mit wahrhaft gigantischen Ausmaßen ist, handelt es sich bei dem Zowie Gear Swift um ein ebenfalls großzügig bemessenes Hartplastik-Pad. Mangels objektiver Bewertungskriterien bei Mauspads, verzichten  wir auf eine Punktewertung.

  

Das Mousepad Zowie G-TF entstand in Zusammenarbeit mit dem bekannten Spieler. Als wichtigste Neuerung kommt eine spezielle Oberflächenbeschichtung zum Einsatz. Diese ist deutlich glatter als bei herkömmlichen Stoffunterlagen. Damit sind die Mausbewegungen erheblich leichtgängiger, ohne die Geräuschkulisse zu erhöhen. Des Weiteren ist die neue Oberfläche wasserabweisend und im hohen Masse schmutzresistent. Aufgrund der exorbitanten Abmessungen (B440 x T380 x H 4mm) sollte genügend Platz auf dem heimischen Schreibtisch vorhanden sein.

 

 

Auch das konventionelle Kunststoffpad P-TF punktet mit üppigen Abmessungen (B340 x T 290 x H 2mm) und einer vergleichbar geringe Lautstärkeentwicklung, wenn die Maus über die Oberfläche gleitet. Beim Unterbau hat man sich etwas Besonderes einfallen lassen. Hier sorgen eine große Anzahl kleiner Gummieinlagen in Form des ZOWIE Logos für einen festen Halt auf dem Untergrund.

 

 

 

 FAZIT ZUM TEST

Mit dem Hammer USB feiert Zowie einen beinahe perfekten Einstand im europäischen Markt. Während der Sound per USB vor allem im Bassbereich schwächelt, legt das Headset an eine hochwertige Soundkarte angeschlossen, erst richtig los. Das Headset bleibt auch bei mehrstündigen Sitzungen immer bequem und bietet im Spiel einen erstklassigen Sound. Daneben ist die solide Verarbeitung und die robuste Konstruktion des Hammer einer der unbestrittenen Glanzpunkte. Sehr gut gefallen hat uns ausserdem das aussergewöhnlich empfindliche Mikrofon. Nur die Filterung von Strörgeräuschen sollte hier noch einmal überarbeitet werden. Dabei können dann auch gleich die beiden stufenlos verstellbaren Einstellbügel aus Metall mit einer Rasterung versehen werden, was dem User die immer wieder nötige Nachjustierung erspart.

 
Getestet von: Jörg 
Getestet: Zowie Hammer USB
Hersteller:Zowie Gear Inc.
Testwertung:8,3 Punkte von 10 Möglichen
 
Optische Qualität:

Einstellmöglichkeiten:

Komfort:

Mikrofonqualität:

Verarbeitung:

Tonqualität im Spiel:

Bedienung:

Tonqualität bei Musik

Belastbarkeit:

Preis/Leistung:

  
 

 
 

 

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 Tests: Gaming-Mäuse

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