Counter-Strike: Interview: mTw Intern - Special

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Arcade-Shooter
Entwickler: VALVe
Release:
kein Termin
Spielinfo Bilder Videos

Bei mTw hat sich in letzter Zeit viel getan. Ein internationales CS-Team, die Hamburg-Connection und vieles mehr...



Die Ereignisse der letzten Tage und Wochen brachten Bewegungen und Umwälzungen bei dem deutschen eSport-Urgestein mTw. Grund genug für Counterstrike.de dem Management-Mitglied  Markus "botman" Frey, auf den Zahn zu fühlen. Dies übernahm für uns der Redakteurskollege Conrad S. Conrad, dessen flotte Feder den Lesern von der WCG, Gamecity.ch und vielen anderen Projekten her bekannt sein dürfte.

 

 
Nick: csc

Name:
Conrad S. Conrad
Nick: mTw.PR|botman

Clan: mTw.PokerRoom
 

csc: Vor wenigen Tagen habt ihr das neue deutsche CS-Team von mTw vorgestellt. Anhand der Idee und Umsetzung eines Casting lässt sich schließen, dass ihr schon deutlich länger als vermutet an dem Team gearbeitet habt?

mTw.PR|botman: Ja das ist richtig, Die Idee entstand schon vor ein paar Monaten. Wir wollten schon immer wieder ein Team haben, das aus Hamburg kommt und mit dem man auch privat Spaß haben kann. Das war es, was mTw früher ausgemacht hat. Deswegen haben wir uns für diesen Schritt entschieden. Mit dem Roccat Evolution Camp hatten wir den optimalen Platz, um dieses angesprochene Casting durchzuführen.

 

csc: Wieso wurden gerade diese 5 bzw. 6 Spieler gewählt? Was zeichnet sie aus?

mTw.PR|botman: Sie wurden ausgewählt, da sie unserer Meinung nach sehr gut zu uns passen. Alle Spieler sind top motiviert und haben auch zudem alle nötigen Grundvoraussetzungen, um bei so einem Projekt mitzuwirken. Es sind ganz unterschiedliche Dinge, welche unsere Spieler aus Hamburg auszeichnen, aber jeder Einzelne trägt sein Teil zum Gesamten bei.

 

csc: In letzter Zeit konnte das nationale Team von euch nicht immer glänzen und das trotz großer Namen. Ist der Schritt, auf junge und regional verbundene Talente zu setzen daher der gegenteilige Weg?

mTw.PR|botman: Wir hatten in der Tat ein wenig Pech mit unseren letzten CS Teams, allerdings weiß man eben vorher nie wie sich ein Team entwickelt. Ich denke wir haben von unserer Seite aus dem Team immer bestmögliche Voraussetzungen geliefert. Allerdings ist das Vergangenheit. Uns ist es sicherlich leichter gefallen, bei diesem Schritt auf regionale Leute zu setzen, da wir ja bereits wussten, dass wir mit unserem dänischen Team auf internationaler Ebene gesehen eines der besten Teams weltweit an Bord haben würden. Davon abgesehen ist es unserer Meinung nach der richtige Weg. Natürlich wissen wir einerseits, dass es ein längerer Weg werden kann, allerdings sind unsere Hamburger Jungs und auch wir uns dessen bewusst und sehen dem ganzen entspannt entgegen. Es sollte im Esports viel mehr solcher Teams geben, dadurch entwickelt sich auch eine ganz andere Bindung zu dem jeweiligen Team. Persönlichkeiten, Charaktere, Freundschaften und auch regionale Gemeinsamkeiten sind ein wichtiger Faktor.

 

csc: Der Schritt zum Team "Hamburg" wurde unter Anderem auch mit dem Bootcamp Haus, das Roccat Evolution Camp begründet, in dem die Spieler noch deutlich näher zusammenwachsen sollen. Ist es angedacht, dass die Spieler dort mehrmals pro Woche trainieren oder ist ihre Anwesendheit in der Wohnung eher sporadisch?

mTw.PR|botman: Wenn man so eine solch gute Location zur Verfügung hat, wäre es nicht sinnvoll, diese Möglichkeit nicht regelmäßig zu nutzen. Es wird so sein, dass so gut wie jedes offizielle Spiel unserer Hamburger aus dem Roccat Evolution Camp gespielt wird. Desweiteren wird dort am Wochenende trainiert, wann immer es geht. Es ist ja nicht nur so, dass wir an einem solchen Wochenende nur trainieren. Hamburg hat ja ein sehr gutes und weltweit bekanntes Nachtleben, wo man auch abends zusammen feiern kann und viel Spaß hat. Denn auch diese freundschaftliche Beziehung und Ablenkung ist und sehr wichtig.

 

csc: Wie viel Zeit gebt ihr dem Team unabhängig der tatsächlichen Leistungen und Ergebnisse?

mTw.PR|botman: Soviel wie sie brauchen. Wie ich oben schon erwähnt habe, sind wir uns darüber bewusst, dass es ein längerer und vielleicht auch nicht immer ganz einfacher Weg werden wird. Für uns ist es wichtig, dass die Jungs motiviert sind und vor allem Spaß am Spielen haben bzw. Leidenschaft zeigen. Die wenigsten Teamwechsel in der Vergangenheit bei mTw wurden vom Management ausgelöst, sondern dadurch, dass die Spieler mit anderen Spielern zusammenspielen wollten. Unsere Hamburger kannten sich größtenteils schon bevor dieses Projekt gestartet ist, desweiteren haben wir den meisten Kontakt mit ihnen nicht über das Internet sondern vor Ort. Hier ist diese Gefahr also viel geringer, dass es zu einem Streit oder Ähnlichem im Team kommt. Probleme werden persönlich in der Runde geklärt und nicht wie früher heimlich im Teamspeak. Das ist uns sehr wichtig und diese Message hat das Team verstanden und auch immer so gewollt.

 


Teil 2 des Interviews

 
 

Tags:

Counter-Strike

CS 1.6

CS:Source

CS:ProMod

 

 
 
 
                 

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