Counter-Strike: Test: Razer Tron Legacy Maus und Mauspad - Special

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Arcade-Shooter
Entwickler: VALVe
Release:
kein Termin
Spielinfo Bilder Videos

Mit dem zum Teil computeranimierten Film "Tron" schuf die amerikanische Filmschmiede von Walt Disney trotz hölzerner Dialoge und unbeholfener Schauspieler im Jahr 1982 ein oft gefeiertes erstes Denkmal für die "Generation Computer". Die aktuelle Fortsetzung Tron: Legacy lässt den Klassiker in 3D wieder aufleben. Razer spendiert die passende Hardware zum Film, die wir in unserem bekannten Counterstrike.de Hardwaretest unter die Lupe nehmen.



Wie der nicht Razer-übliche Name schon vermuten lässt (es gibt keine Schlange namens Tron), haben bei der Razer Tron Legacy Design und Filmvorlage Priorität vor alten Gewohnheiten. Komplett in Klavierlack getaucht, schreit die Maus schon vor den ersten Fingerabdrücken nach einem Putzlappen und lässt Redakteure mit zwanghaftem Putzdrang in Weinkrämpfe verfallen. Da diese Spezies aber eher selten ist, greifen wir direkt aus der Chipstüte an die Maus und verleiben die Razer Tron Legacy samt dazu gehörendem Mauspad unserem persönlichen Universum aus leeren Hardwareverpackungen, Notizzetteln, Schokoriegeln und sonstigem Kram ein.

 
Model Razer Tron Legacy Bundle
Sensor

Razer Precision 3.5 G Laser Sensor

 

Abtastrate

508cm/s / 50G

Max. dpi
5600 Dpi
dpi-Stufen
125 bis 5600 Dpi einstellbar
Kabellänge

210 cm (Textil)

Anschluss

USB 2.0

Tastenanzahl
7 (programmierbar)
Gewicht der Maus
110 Gramm
Aufbau
Beidhändig
Betriebssysteme

Win 7 / Vista / XP / Mac OS X

Sonstiges
1000 Hz Ultrapolling / 1ms Response
Besonderes
Lichteffekte auf dem Tron Mauspad
UVP des Herstellers

129,99 Euro

Marktpreis

119,00 Euro

(Testmodell von Razer)
 

Die Verpackung orientiert sich am Stil der Filmvorlage, damit ist der Wiedererkennungswert für Leute die den Film oder auch nur den Vorspann gesehen haben hoch. Nach dem  Öffnen finden wir umfangreiche Dreingaben. Neben jeweils einer englischsprachigen Bedienungsanleitung für Windows- und Mac-User, liegen eine Schnellstartanleitung, ein Echtheitszertifikat, die üblichen Razer-Sticker und eine Tron-Produktkarte vor uns. Verzichtet wird einmal mehr auf die Treiber-CD, was unverständlich erscheint, da Maus und Mauspad nicht die Hardcorespieler sondern eher Designfetischisten und Freunde von Film-Merchandising ansprechen dürfte, die nicht immer den nötigen Internetanschluss für das Herunterladen der auf der firmeneigenen Homepage bereitgestellten Treiber vorweisen können. 

Die latent aggressiv und kantig gestaltete Form der Maus erinnert an die von den Protagonisten im Film verwendeten "Light-Runner". Dieser Eindruck verstärkt sich sogar noch, nachdem wir die Maus angeschlossen haben und die eingebauten Leuchtflächen in voller Pracht erstrahlen. Zwar mag diese Form stimmig sein und durchaus einen gewissen Charme haben, in die Spielerhand passt sie aber eher widerwillig. Vor allem Spieler mit mittelgroßen und großen Händen sollten die kleinformatige und flache Tron vor dem Kauf einer Passprobe unterziehen. Daneben scheint Razer Geschmack an Tönen aus der Maus gefunden zu haben, denn beim Start der Maus ertönt ein Jingle aus dem Film. Dies mag die ersten paar Male noch unterhaltsam sein, birgt aber einen groben Nervfaktor, da sich dieses Feature nicht deaktivieren lässt. 

Während sich die Haupttasten gut erreichbar und mit einem beinahe perfekten Druckpunkt präsentieren, liegen die rechts und links vorhandenen Seitentasten mittig und vergleichsweise niedrig im Mauskorpus. Sie sind je nach Handgröße nur bedingt gut erreichbar. Der Druckpunkt geht in Ordnung, dürfte aber gerne etwas knackiger sein. Die Rasterung des Mausrades und der Druckpunkt der Mausradtaste sind dagegen angenehm und bieten eine gute Rückmeldung an den Nutzer. Aufgrund der fehlenden Ablagemöglichkeiten für Daumen und kleinen Finger bietet die Tron bei längeren Spielesitzungen nur wenig Komfort. 

 

 

Im Zusammenspiel mit dem Mauspad bietet die Maus einen Augenschmauss der besondern Art. Das aus hartem Kunststoff bestehende Pad ist sozusagen sekundär biolumineszent, was bedeutet, dass es die von der Maus abgestrahlten Lichtpartikel in Form einer langsam verblassenden Leuchtspur hinter der Maus nachstrahlen. Trotz der geringen Mauspad-Maße (L 290, H 207, T 3 mm), weckt dies den Spieltrieb der gesamten Belegschaft und lässt sogar ansonsten eher ernsthafte Mitarbeiter Muster auf das Pad zeichnen, die unseren Lesern aus diversen Schultoiletten bekannt sein dürften. Die Gleiteigenschaften darf man mit gutem Gewissen als erstklassig bezeichnen, wobei die Tron Legacy dank der vier Teflonpads auch auf konventionellen Mauspads eine gute Figur macht. Aufgrund der geringen Mauspad-Abmessungen und der brachialen Leistung der Maus, richtet sich das Gesamtpaket eindeutig an ambitionierte High-Sens Spieler. Wer bei seinen Spielerlebnissen gerne mal über den halben Schreibtisch rudert, dürfte bei dem Pad schnell an räumliche Grenzen stoßen.

 

Die Verarbeitung ist so erstklassig, wie man es in dieser Preisklasse erwarten darf. Nichts klappert und wackelt, die Spaltmaße stimmen. Mit 110 Gramm hat die Razer Tron Legacy ein gut ausbalanciertes Gewichtsverhältnis und die aus anderen  Premium-Modellen von Razer bekannte Technik der Oberklasse, wie zum Beispiel der Precision 3.5G Lasersensor und die Hyper-Response-Fähigkeit funktionieren ohne Fehl und Tadel.

 

Einen von Razer bekannten Glanzpunkt stellt immer wieder das übersichtlich gestaltete und intuitiv bedienbare Treibermenü dar. Auch Neulinge im Bereich der Gaming-Peripherie finden sich sofort zurecht und können die Maus ihren individuellen Wünschen und Vorlieben anpassen. Vor allem Gelegenheitsspieler werden den Ritt auf der Raketenspitze dankbar auf ein steuerbares Maß herabregeln. Die Abtastrate selbst lässt sich in 100er Schritten, oder mit fünf voreingestellten Stufen an die eigenen Vorlieben anpassen. Für die Umstellung on the fly können die verfügbaren Zusatztasten belegt werden. Einstellungsfetischisten können in dem umfangreichen Treibermenü sogar die horizontale und vertikale Abtastrate separat einstellen. Insgesamt kann der Nutzer bis zu 10 unterschiedliche Profile anlegen und abspeichern. Die Steuerung ist dank der bekannten Leistungsfähigkeit des Laser-Sensors sehr präzise und punktgenau. 

 

 

Im abschliessenden Spieltest überzeugt die Tron-Peripherie von der technischen Seite. Mit ihrem gut austarierten Gewicht und ihrer Genauigkeit punktet sie vor allem in diversen Ego-Shootern wie Counter-Strike 1.6, Counter-Strike: Source, Call of Duty: Modern Warfare 2 und Team Fortress 2. Dank der opulenten Makrofähigkeit ist die Tron auch in diversen Rollenspielen und Echtzeitstrategietiteln ein leistungsstarker Begleiter. Für den harten Alltag als Spielermaus ist sie robust genug und verdaut ohne Probleme diverse mechanische Misshandlungen. Im Alltags- und Arbeitsbetrieb zeigt sich die Tron Hardware allen Anforderungen mehr als gewachsen. Die einfache und schnelle Stufen-Umstellung der dpi und die Makrofähigkeit leisten zum Beispiel auch in Photoshop gute Dienste.

 

Ein Minuspunkt ist allerdings die hohe Schmutzempfindlichkeit. Wer nicht will, dass die Maus aussieht wie eine Ketchup-Flasche in der Pommes-Bude, muss täglich den Putzlappen schwingen. Das weitaus größte Manko der Tron Legacy ist gerade im Dauerbetrieb als Gaming-Maus die stylische aber scharfkantige und unbequeme Außenform. Hier wurde zu viel Ergonomie dem futuristischen Design geopfert.

 

Mit einem gelisteten Herstellerpreis von 129,99 Euro und einem aktuellen Marktpreis von 119,00 Euro liegt das Set aus Maus und Mauspad ohne Zweifel im oberen Preissegment. 

 
  

 FAZIT ZUM TEST

Im Test des Razer Tron Legacy Bundles, bestehend aus der Gaming-Maus und dem Mauspad liegen Licht und Schatten nah beieinander. In den Bereichen Technik und Verarbeitung zählt die Hardware ohne Zweifel zu dem Besten was derzeit erhältlich ist. Der leistungsstarke Laser-Sensor und das perfekt einstellbare Treiber-Menü lassen keine Wünsche offen. Als absoluter Hingucker präsentieren sich die starke Beleuchtung und die optischen Effekte auf dem Mauspad. Das Design ist futuritisch und bestens an die Filmvorlage angepasst. Leider haben die Kalifornier darüber grundlegende Werte wie Ergonomie und Komfort im Dauerbetrieb vergessen. Was bleibt ist eine technisch überdurchschnittliche Maus- und Mauspad-Kombination, die aber aufgrund der Komfortmängel nur Hardcore-Filmfans oder Spielern die mit der Form zurechtkommen empfohlen werden kann. 

 
Getestet von: Jörg 
Getestet: Razer Tron Legacy Bundle
Hersteller: Razer USA Ltd.
Testwertung:7,5 Punkte von 10 Möglichen
 
Optische Qualität:

Einstellmöglichkeiten:

Bedienungsanleitung:

Bedienung:

Verarbeitung:

Handling im Spiel:

Installation:

Präzision im Spiel

Belastbarkeit:

Preis/Leistung:

  
 

 
  

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