Counter-Strike: Test: Roccat Kulo - Gaming Headset - Special

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Arcade-Shooter
Entwickler: VALVe
Release:
kein Termin
Spielinfo Bilder Videos

Klein, stabil und leicht. Daneben ein Stereosound, der auch mit den "Großen" mithalten kann. Mit dem Roccat Kulo Gaming Headset wollen die Hamburger ihrer Kundschaft die Leichtigkeit des Sommers nahebringen. In unserem Hardwaretest finden wir für euch heraus, ob das geklappt hat.



Mit der Namensgebung gibt die Roccat PR-Abteilung uns wieder einmal ein kleines Rätsel auf. Während man in der Kunstsprache Esperanto mit Kulo eine Mücke bezeichnet ist es im finnischen ein Waldbrand. Tatsächlich passt hier der Begriff aus der Kunstsprache, die nie jemand sprechen wollte. Das Roccat Kulo ist klein, leicht aber trotz allem erstaunlich robust, wie eine Mücke eben. Um den Namen schreiberisch vollständig auszuweiden, weisen wir noch auf den "Culo" im italienischen und spanischen hin, der keiner näheren Übersetzung bedarf und mit Sicherheit nichts mit der Namensgebung zu tun hatte. Wer italienische oder spanische Bekannte hat sollte allerdings auf keinen Fall Sachen wie: "Magst du mal mein Kulo aufsetzen?" sagen, da die lautsprachliche Unterscheidung schwer fällt. So beginnen Kriege.

 

Roccat Kulo - Stereo

Kopfhörer

Frequenzbereich

15 - 20.000 Hz

Impedanz
50 Ohm ± 7dB
Schalldruckpegel
102dB(A) ± 3dB
Kabellänge

250cm (Kunststoff)

Anschluss

2x3,5mm Klinke

Mikrofon
Empfindlichkeit
-47dB(A) ± 3dB
Impedanz
~ 2,2 kOhm
Richtcharakteristik

bi-direktional

Extra
--
Besonderes
Mute per Mikrofonarm
UVP des Herstellers

59,99 Euro

Marktpreis

50,65 Euro

 

Die typische Roccat Box ermöglicht dank des großen Plastik-Sichtfensters einen ersten Blick auf das Kulo, welches in der Verpackung weitgehende Sicherheit vor den vor allem im Sommer weitverbreiteten Ich-habe-ein-Eis-gegessen-und-muss-alles-anfassen-Einkäufern genießt. Der Inhalt beschränkt sich auf das Headset, die bekannte Roccat ID-Karte und eine mehrsprachige Kurzanleitung, mit der die wichtigsten Funktionen des Kulo erklärt werden. Ein Treiber ist für das Stereo-Headset nicht erforderlich und sobald es per 3,5mm Klinke angeschlossen wurde, bietet das Kulo seinen vollen Funktionsumfang an.

Das Roccat Kulo wirkt wie aus einem Guß gearbeitet. Nichts klappert und die in kleinen Stufen einstellbare Rasterung verhilft dem Headset zu einer hervorragenden Passform. Die solide Konstruktion ist mehr als überzeugend und das Roccat Kulo übersteht klaglos die wildesten Verdrehungen und Biegungen des Kopfbügels. Frisch ausgepackt übt das Kulo einen relativ festen Druck auf die Testlauscher aus, da verrutscht nichts und das gerade einmal 187 Gramm leichte Klanggerät sitzt dank der vorhandenen Einstellmöglichkeiten wie angegossen auf dem Kopf. Die beiden flach gearbeiteten Ohrmuscheln liegen direkt auf den Ohren auf und bedecken sie, bei normalen Ohrgrößen, vollständig. Dadurch ergibt sich eine in dieser Headsetklasse aussergewöhnlich gute Dämpfung der Außengeräusche. Leidgeprüfte Brillenträger dürfen sich freuen, da die Ohrmuscheln aufgrund ihrer Bemessung fast keinen Druck auf den Brillen-Bügel ausüben, der bei anderen Headsets gerne mal beidseitig in Richtung Kleinhirn gedrückt wird.

 

Mit der flachen Kabelfernbedienung wird per Schieberegler die Lautstärke stufenlos eingestellt. Wer jetzt nach der Mikrofon-Stummschaltung sucht, wird am Mikrofonarm selbst fündig. Klappt man den Arm hoch, ist das Mikrofon stumm. Schwenkt man den Arm vor den Mund, aktiviert es sich. Eine praktische und intuitiv bedienbare Lösung, die eine oft verzweifelte Suche nach der irgendwo im Kabelsalat verstecken Kabelfernbedienung obsolet macht.

 

Das Kulo verfügt über ein flexibel gearbeitetes und 250cm langes Kunststoffkabel, welches außergewöhnliche Aufstelloptionen berücksichtigt und dem Spieler ausreichend Bewegungsspielraum gewährleistet.

 

Bei der ersten Hörprobe zeigt sich die 100%ige Gaming-Ausrichtung des Roccat Kulo. Der Bass wummert und dröhnt als gäbe es kein Morgen. Wuchtige Bildschirmexplosionen in Crysis 2 und Counter-Strike: Source verschaffen uns Gänsehaut-Feeling pur. Der dynamische und kraftvolle Bass dominiert unüberhörbar das Klangbild.

 

 

Die mittleren und hohen Tonlagen klingen zwar relativ klar, kommen aber erst nach einem Herunterregeln der Bassorgie im Einstellungsmenü der eigenen Soundkarte gut zur Geltung. Gerade in Ego-Shootern die eine Gegnerortung per Schrittgeräusch notwendig machen, wird der User um derartige Feintuning-Maßnahmen nicht herumkommen. Hier sollten sich die Hamburger noch einmal mit dem Headset beschäftigen und von vorneherein für eine bessere Soundbalance sorgen. Beim Hören von Musik liegen die Stärken des Kulo im Bereich Pop & Rock. Hier ist die voreingestellte Bassdominanz eindeutig von Vorteil und verhilft dem Kulo zu einem überdurchschnittlichen Hörerlebnis. Weniger schön ist dieses Feature im Klassikbereich.

 

Das robust konstruierte starre Mikrofon bietet eine schnelle Stummschaltung per hochklappen und zeigt in allen gängigen Kommunikationsprogrammen eine klare und verzerrungsfreie Sprachübertragung. Dabei filtert die von Roccat verbaute Nebengeräuschunterdrückung ohne Probleme unerwünschte Laute aus. Der hohe Tragekomfort macht auch mehrstündige Spielesitzungen zu einer der leichten Übungen. Gerade im Hochsommer wird der User konstruktionsbedingt mit einer gewissen Ohrerwärmung klarkommen müssen, was sich aber sehr leicht durch ein kurzes Absetzen des Headsets in regelmäßigen Abständen regulieren lässt.

Mit einem gelisteten Herstellerpreis von 59,99 Euro und einem aktuellen Marktpreis von 50,65 Euro, liegt das Roccat Kulo im erschwinglichen mittleren Preis-Segment für Gaming-Headsets. Angesichts der soliden Verarbeitung und des hohen Tragekomforts geht dieser Preis absolut in Ordnung.

 
 

FAZIT ZUM TEST

Das Roccat Kulo bietet alle Eigenschaften die ein aktuelles Stereo Gaming-Headset benötigt. Es ist leicht, hervorragend verarbeitet und robust genug um auch längere Zeit den Einsatz im harten Spielalltag zu überleben. Der Stereoklang ist gut, wenn sich auch der kraftvolle und dynamische Bass unserer Meinung nach zu stark in den Vordergrund drängt. Einmal mehr begeistert uns das einfache Stummschalten des Mikrofons per hochklappen des Mikrofonarms. Diese Lösung ist intuitiv bedienbar und lenkt den Benutzer nicht unnötig vom Spielerlebnis ab. Auf Lans werden die Spieler vor allem die für ein Headset dieser Größe überdurchschnittlichen Dämpfungseigenschaften zu schätzen wissen. Das Headset bleibt auch bei mehrstündigen Sitzungen immer bequem und bietet viel für einen durchaus erwschwinglichen Preis.

 
Getestet von: Jörg
Getestet: Roccat Kulo
Hersteller:Roccat GmbH
Testwertung:8,4 Punkte von 10 Möglichen
 
Optische Qualität:

Einstellmöglichkeiten:

Komfort:

Mikrofonqualität:

Verarbeitung:

Tonqualität im Spiel:

Bedienung:

Tonqualität bei Musik

Belastbarkeit:

Preis/Leistung:

 

 

 

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