S.T.A.L.K.E.R.: Shadow of Chernobyl - Special, Shooter, PC - 4Players.de

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Ego-Shooter
Entwickler: GSC Game World
Publisher: THQ
Release:
12.09.2008
Spielinfo Bilder Videos
Von Hunden, Banditen und wilden Schweinen…


 
Der nächste Morgen fängt mit einem Brummschädel an. Eine Flasche Wodka war ja noch harmlos aber nach der sechsten fing ich an Nordlichter zu sehen. Während um das Lagerfeuer weiter fröhlich gezecht wird, sammle ich meine Ausrüstung und mache mich mürrisch brummend auf zu meinem Auftrag. Nebenher soll ich gleich noch für den Händler von einem Stalker namens Nimble einen Speicherstick besorgen.

Etwas vorsichtiger als am Tag davor, laufe ich in Richtung des mir beschriebenen Lagers, als ich plötzlich ein lautes Stöhnen vernehme. Zunächst finde ich einen Toten. Da er keine Verwendung mehr für Medi-Kit und ähnliches hat, erleichtere ich ihm das in den Himmel auffahren indem ich ihn "leichter" mache. Ein Stück weiter liegt der Verletzte und verlangt jammernd nach Hilfe. Nun ja, das alte Pfadfinder-Motto "Jeden Tag, eine gute Tat" schwirrt mir durch den Kopf und ich helfe ihm. Immerhin fällt der Dank sehr herzlich aus. Auch finde ich in dem Eisenbahn-Waggon eine neue Pistole mit Schalldämpfer.

Um mich herum plötzlich widerliches Gekläffe. Bitte nicht falsch verstehen, ich mag diese treudoofen, sabberversprühenden vierbeinigen Bettelmönche. Zumindest dann wenn sich zwischen ihnen und mir ein hoher elektrisch geladener Zaun befindet. Die Exemplare hier erinnern mich an die beiden Hunde meines Onkels Wanja. Diese lagen, wenn man ihn besuchte faul im Garten. Doch wenn man das Gartentor schloss und sich ungefähr auf halbem Wege zur rettenden Haustür befand, sprangen sie plötzlich zähnefletschend und widerlich keifend auf einen zu. Onkel Wanja pflegte dann grinsend aus dem Dachfenster zu schauen (der besseren Aussicht wegen) und rief "Die wollen nur spielen, wenn sie zu wild werden, hau ihnen auf die Nase". Nach einem Blick auf die beiden zahnbewehrten Rachen pflegte ich dann einen kurzen panischen Sprint einzulegen und auf einem nahen Baum zu warten, bis ein hämisch kichernder Onkel die Hunde in den Stall sperrte. Ihre Rache für das Einsperren folgte. Nachts pinkelten sie dann in alle Schuhe die vor dem Gästebett standen.

Zwar bin ich jetzt bewaffnet aber viel Munition habe ich nicht gerade. Daher spurte ich mit aufgestellten Nackenhaaren zum vereinbarten Sammelpunkt. Als ich mich dort als die angekündigte "Verstärkung" melde, ernte ich mitleidige Blicke. Der Wortführer gibt trotz unserer zahlenmässigen Unterlegenheit das Signal zum vorrücken. Ich denke an die Worte meines Urgroßvaters als er uns Schauergeschichten vom "großen vaterländischen Krieg" erzählte. "Sei niemals der Erste in einem Sturmangriff". Daran halte ich mich und erledige nur Gegner die bereits mit einem meiner Kameraden beschäftigt sind. Beim vergnüglichen Leichenfleddern fällt mir eine geladene Schrotflinte mit abgesägtem Lauf in die Hände. Eine fulminante Waffe um auch den Rest der Banditen vorzeitig ins Paradies zu schicken. Der gesuchte Gefangene kniet in einer Ecke und hat nach kurzem Dank den gut versteckten Speicherstick für mich. Auch wenn er noch zehnmal behauptet das er den Speicherstick nicht "dort" hatte, fasse ich ihn nur mit spitzen Fingern an.

Nebenbei hat er einen neuen Auftrag für mich. Ich soll ihm aus einem alten Tunnel eine einzigartige Jacke holen. Dort angekommen, finde ich die Jacke und begegne erstmals einem Pseudohund. Aggressiv wie ein Zwergpinscher aber groß und kräftig wie ein Wolf stürzt er sich auf mich. Zwei Schrotflintenschüsse später mache ich mich auf den Weg zurück ins Dorf.

Nachdem ich beim Händler den Stick abgegeben und alles Überflüssige in klingendes Bargeld verwandelt habe, wecke ich den schlafenden Nimble und überrasche ihn mit seiner neuen Jacke. Etwas erschöpft melde ich mich wieder bei Wolf. Nach einem kurzen Schulterklopfer soll ich mich als Waidmann betätigen und einen Lagerplatz von Wildschweinen säubern. Also stapfe ich artig aus dem Dorf hinaus auf den mir bezeichneten Ort zu. Das laute Grunzen lässt mein Herz bis zum Hals klopfen. Auf einen Nahkampf sollte man sich bei diesen Biestern nicht einlassen. Ich verstecke mich also in einem Gebüsch und erschiesse sie mit der schallgedämpften Pistole. Jedem Schwein schneide ich einen Huf ab. Vielleicht kann ich mir daraus ja später eine schöne Halskette machen. Ansonsten finde ich ein Artefakt und zwei Bandagen bei einem toten Banditen. Da die Armeepatrouille gerade in meine Richtung marschiert, nehme ich die Beine in die Hand und wiesle zurück zum Dorf...

 

 

Fortsetzung folgt...

euer

 Heuermeuer

 

 Mit Heuermeuer durch die Zone Teil 1

 

Kommentare

:|Nuke|: schrieb am
Wie teil 2 einfach nur klasse
Geld_Irrer schrieb am
WILDSCHWEINE! ooooooiiiiiiiiiiiiighh
schrieb am

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