Star Wars: Rebel Assault - Special, Shooter, Spielkultur, PC - 4Players.de

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Star Wars: Rebel Assault (Shooter) von LucasArts
Star Wars: Rebel Assault
Arcade-Shooter
Entwickler: LucasArts
Publisher: LucasArts
Release:
11.1993
kein Termin
Spielinfo Bilder Videos
Als Anfang der Neunziger Entwickler die CD als Speichermedium für ihre Spiele entdeckt haben, waren die ersten Ergebnisse noch bescheiden: Ein bisschen mehr Sprachausgabe hier und Audio-Tracks statt MIDI-Gedüdel da - das war's dann oft schon. Bis zu dem Tag, als LucasArts mit einer unglaublichen "Macht-Demonstration" die Möglichkeiten der neuen Technologie aufzeigte...

Zukunftsmusik

"Es war einmal vor langer Zeit in einer weit, weit entfernten Galaxis...". Die pompöse Star Wars-Fanfare von John Williams dröhnt aus den Lautsprechern, während sich der typische gelbe Lauftext seinen Weg in die Unendlichkeit bahnt.
Ein Trainingsflug durch Beggar's Canyon - ein Traum wurde wahr.
Ein Trainingsflug durch Beggar's Canyon - ein Traum wurde wahr.
Es ist das perfekte Film-Feeling! Aber ich habe nicht etwa eine VHS-Kassette von Krieg der Sterne in den Videorekorder gepackt. Nein, ich habe Rebel Assault gestartet und bin hin und weg von dem, was ich da auf meinem ca. 14 Zoll großen Bildschirm sehe: Da ist ein Luke Skywalker im wunderschönen Panorama von Tattoine und schlendert dem Sonnenuntergang entgegen. Und Darth Vader, der mit seinem typischen Röcheln und erhobenen Zeigefingerso bedrohlich wirkt wie eh und je. All die Videoschnipsel wurden direkt aus den Kinofilmen übernommen und perfekt zusammengeschnitten. Das war 1993 - und damit ein wahr gewordener Traum für alle Möchtegern-Jedis wie mich.

Mit Highspeed durch Beggar's Canyon

Doch nicht nur das Intro, sondern auch das anschließende Spiel war für damalige Verhältnisse ein audio-visuelles Meisterwerk, wie man es bis dahin noch nicht gesehen hatte: Schon das beeindruckende Tutorial - ein Trainingsflug durch Beggar’s Canyon - sorgte für aufgeregtes Herzklopfen. Dass die Pfade bis auf wenige Wahlmöglichkeiten streng vorgegeben und die Bewegungsfreiheit durch die vorberechneten Hintergründe extrem eingeschränkt wurde, war mir damals völlig egal. Was zählte, war das Gefühl, als Pilot "Rookie One" in einem Star Wars-Film in "Kinoqualität" mitzuspielen. Tatsächlich wurde so ziemlich alles aufgefahren, was die Science Fiction-Saga auch auf der großen Leinwand ausgezeichnet hat: U.a. legt man sich mit einem Sternenzerstörer an, manövriert seinen X-Wing durch ein Asteroidenfeld, macht in Raumschlachten Jagd auf TIE Fighter sowie andere imperiale Jäger und zerstört im Finale nach dem obligatorischen Anflug im engen Schacht auch noch den Todesstern. Und obwohl man sich eigentlich an der Geschichte der vierten Episode "Eine neue Hoffnung" orientiert, hat man irgendwie noch die Schlacht auf dem Eisplaneten Hoth ins Spiel integriert, die ursprünglich die Eröffnungsszene von "Das Imperium schlägt zurück"
Kein Han Solo, kein Luke Skywalker - an ihre Stelle treten andere Rebellen.
Kein Han Solo, kein Luke Skywalker - an ihre Stelle treten andere Rebellen.
markierte und folglich erst nach der Zerstörung des ersten Todessterns stattfand. Aber egal, und so bringt man auch hier die mächtigen AT-AT Walker in bester Rebellen-Manier mit dem geschickten Umwickeln von Drahtseilen zu Fall.

Überhaupt ist Rebel Assault mehr als eine Anlehnung an die Kinofilme zu verstehen und nicht als eine Umsetzung. Zwar ist Bösewicht Darth Vader auch in Zwischensequenzen vertreten, doch fehlt von bekannten Charakteren wie Han Solo, Prinzessin Leia, Chewie sowie dem Robotergespann C3PO und R2D2 jede Spur - sie tauchen wenn überhaupt nur kurz in der Introsequenz auf. Entsprechend wirkt es auch etwas befremdlich, wenn nicht der Millennium Falke kurz vor dem entscheidenden Schlag gegen den Todesstern das Verfolger-Trio um den dunklen Sith-Lord attackiert, sondern ein bisher unbekannter A-Wing-Pilot, der im Spiel zum ersten Mal in Erscheinung tritt.

Kommentare

greenelve schrieb am
Octavio89 hat geschrieben:Einer der grössten Grafikblender *duckundweg*

Das Spiel war damals ein Hauptgrund für Spieler sich ein CD-Laufwerk anzuschaffen. :cheer:
Octavio89 schrieb am
Einer der grössten Grafikblender *duckundweg*
Isterio schrieb am
Ich hatte Glück, dass mein Vater sich immer mal wieder einen PC gekauft hat. So konnte ich dann schon mit 10 Jahren PC Spiele zocken.
Rebel Assault war eines meiner ersten Joystick Spiele. Ich glaube, dass ich zuvor X-Wing vs. Tie-Fighter gespielt habe. Ich bin mir nicht mehr sicher.
Ich kann mich noch an die "Schlauchlevels" von Rebel Assault erinnern. Ich war ziemlich angefressen von dem Spiel und habe es etwa 3 mal durchgezockt. Hach ja, das waren noch Zeiten. Diese blöden Drohnen in diesen Tunneln auf Hoth oder so haben mich fast zur Verzweiflung gebracht.
Es ist schade, dass es längerer Zeit keinen guten Weltraum-Shooter mehr gab. Ich fand Wing Commander und Privateer toll.
Nero Angelo schrieb am
@PerfectEnemy: danke für's spoilern! Bin das Spiel grad auch nochmal am durchspielen da ich nicht alle Endings gesehen habe... -.-
Das ist übrigens völlig Off-Topic dein Post! nur der erste Satz nicht, der rest gehört hier nicht her.
Danke für das SPoilern! mir ist dir Lust am Spiel vergangen!
Blind Talamasca schrieb am
Danny1981 hat geschrieben:X-Wing und Tie Fighter waren um Welten besser als diese Sammlung an interaktiven Filmchen ;P
Nur den Kampf gegen den Sternzerstörer fand ich damals gut.
Trotzdem wars toll, das Spiel am Erscheinungstag mit dem besten Freund gleich anzuspielen ^^

das hätte ich mal auch machen sollen ... von dem spielprinzip und der atmosphäre war ich damals mehr als enttäuscht ... ich hab das spiel einmal durchgespielt und bis auf den endkampf nicht gefunden, was mich zu einem weiteren durchspielen motiviert hätte ... als xwing und tie fighter veteran war diesert titel die erste erfahrung mit reiner actionware ... vielleicht lag es auch einfach nur an den erwartungen. :twisted: :twisted: :twisted:
schrieb am

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