X-Com: UFO Defense
Strategie (Runden-Strategie)

Special: X-Com: UFO Defense

So testet 4Players
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Autor:
Michael Krosta

Spannender Schlagabtausch

Ha! Dieses Alien im Inneren des Raumschiffs ist so gut wie erledigt.
Ha! Dieses Alien im Inneren des Ufos ist so gut wie erledigt.
Das Herz des Spiels war allerdings der Kampfmodus, in dem sich die X-Com-Mitglieder und Aliens Runde für Runde ein spannendes Duell und Versteckspiel lieferten. Die Schlachtfelder wurden zum Teil per Zufall generiert, so dass man sich nie sicher sein konnte, wo sich die Gegner verschanzen und sich die Absturzstelle des abgefangenen Ufos befindet. Erst wenn ein Alien in Sichtweite war, konnte man es angreifen - sofern man noch genug Züge in der jeweiligen Runde übrig hatte. Zunächst fand man lediglich handelsübliche Schusswaffen wie Gewehre und Pistolen sowie Granaten in seinem Inventar. Später konnte man seine Soldaten auch mit futuristischen Systemen und sogar Psi-Kräften ausstatten - doch auch die Invasoren hatten einige Überraschungen in petto und konfrontierten den Spieler immer wieder mit neuen Mutationen und überlegener Technologie.

Packende Gefechte

Man sollte immer gut in die Forschung investieren, um dem technologisch überlegenen Feind Paroli bieten zu können.
Man sollte immer gut in die Forschung investieren, um dem technologisch überlegenen Feind Paroli bieten zu können.
Selbst heute punkten die Gefechte noch mit einer hervorragenden Atmosphäre und nervenaufreibender Spannung - auch oder gerade wegen des knackigen Schwierigkeitsgrades. Denn nur, wer alle Aliens aufspüren und vernichten oder zumindest gefangen nehmen konnte, durfte sich einen Orden anheften und über einen Rangaufstieg der beteiligten Soldaten freuen. Doch oft kam es anders und die außerirdischen Besucher behielten die Oberhand. Das führte sogar so weit, dass die verbliebenen Mitglieder des eigenen Teams eine Panik- oder sogar Tobsuchtattacke bekamen und entweder die Beine in die Hand nahmen oder wild um sich schossen (…und dabei sogar Kameraden verletzten). Hier half dann oft nur, sich die Niederlage einzugestehen und den geordneten Rückzug zu befehlen. Besonders bitter, wenn zu den Gefallenen Figuren zählten, denen man im Editor die Namen von Freunden, Eltern oder Lieblingslehrern verpasst hatte. Wie groß der Einfluss von X-Com auf das Genre der Rundenstrategie war, zeigten spätere Highlights wie Jagged Alliance, die sich am Spielprinzip orientierten und es gleichzeitig sogar weiter verbessern konnten. So war es bei der Alienjagd z.B. nicht möglich, schon im Vorfeld zu sehen, wie viele Züge man für eine bestimmte Route aufbrauchen wird - eine Aktion, die der aktuelle X-Com-Titel von Fireaxis selbstverständlich bietet. Ob die Neuauflage tatsächlich die Faszination des Originals einfangen und in ein modernes Gewand stecken kann, zeigt dann unser Test. Bis dahin ist der Klassiker immer wieder für eine motivierende Runde gut.

Kommentare

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  • Ich habe das neue XCOM fast durch, und am Ende des Tages überzeugt es mich nicht vollends. Das Original ist in vielen Bereichen besser, das einzige, was das neue XCOM voraus hat, ist die besser Grafik und Inszenierung, aber das macht noch lange kein gutes Gameplay. Nach dem Neuen, werde ich das  [...] Ich habe das neue XCOM fast durch, und am Ende des Tages überzeugt es mich nicht vollends. Das Original ist in vielen Bereichen besser, das einzige, was das neue XCOM voraus hat, ist die besser Grafik und Inszenierung, aber das macht noch lange kein gutes Gameplay. Nach dem Neuen, werde ich das alte nochmal spielen.
  • Jetzt weiß ich auch warum im neuen Teil die "Gollop Chamber" so heißt!
  • Ja klar der taktische Anspruch von JA2 ist dem von Xcom überlegen das stimmt. Aber die Atmosphäre vom ersten Xcom ist dafür mindestens doppelt so gut