RTL Racing Team Manager - Test - 4Players.de

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Simulation
Publisher: RTL Games
Release:
06.03.2008
Spielinfo Bilder Videos
Ihr wollt gerne mal euer eigenes Formel 1-Team auf die Rennstrecke schicken? Mit eigens trainiertem Fahrer und selbst entworfenem Boliden? Kein Problem: Mit RTL Racing Team Manager, von dessen Cover Christian Danner grinst, ist das theoretisch möglich. Allerdings sollte man in der Praxis keine spannende Sportsimulation für Profis erwarten…

Was müsste alles drin sein?

Was sind die Bestandteile, aus denen ein Sportmanager bestehen sollte? Man sollte sein eigenes Team kreieren oder aber berühmte Teams übernehmen können, die man aus dem Fernsehen kennt. Dann sollte man bekannte Sportler engagieren
Oberflächlich betrachtet bietet es alles, was man braucht. Ihr könnt alles und jeden trainieren - natürlich auch die Fahrer.
 bzw. abwerben können oder aber eigene Talente aufbauen, weshalb man mit ihnen auch virtuell verhandeln müsste. Natürlich gehört auch die Suche nach Sponsoren dazu; ebenso die Sorge um die Fans. Dann sollte es natürlich auch Investments geben, die nicht unbedingt was mit Sport zu haben, aber den wirtschaftlichen Aspekt der großen weiten Rennwelt unterstreichen. Ob das nun Aktien oder Gebäude sind ist eigentlich egal. Aber wenn man klamm in der Kasse ist, sollte man einen Kredit aufnehmen können.

Bei einem Manager im Bereich Motorsport gehört natürlich auch noch die ganze technische Seite hinzu, damit eure Autos auch auf Spitzenpositionen durchs Ziel rollen: Das Ausstatten der Wagen, die richtige Einstellung fürs Rennen sowie das Training der Fahrer. Und Forschung sollte auch mit von der Partie sein, denn man will ja auch mal was Eigenes entwickeln wie etwa eine neuen Motor. Außerdem sollte es noch irgendeine Art von Möglichkeit geben, während des Rennens einzugreifen, indem man z.B. die Taktik ändert. Von zentraler Bedeutung ist zudem die Organisation des Rennstalls, also all die Leute vom einfachen Tankwart bis zum sportlichen Leiter. Die Teilnahme am Formel 1-Zirkus mit den Rennstecken sollte schließlich möglichst lebensecht rüber kommen.

Alles vorhanden?

Wisst ihr was? Oberflächlich betrachtet verfügt Racing Team Manager über all diese Elemente. Es fällt zunächst nur negativ auf, dass es keine originalen Fahrer und Teams gibt. Ihr könnt also nicht Ferrari, BMW oder McLaren nehmen, sondern
Die Darstellung des Renngeschehens ist mehr als mau, zumal es auch kaum was zu tun gibt.
müsst euch mit einem Fantasienamen begnügen oder den beiliegenden Editor bemühen. Immerhin sind 18 Originalstecken des aktuellen Formel 1-Zirkus mit dabei: Von Kuala Lumpur über Bahrain und Monaco bis nach Silverstone. Moment, einen Originalnamen gibt es doch: Für den Motorsportexperten Christian Danner von RTL haben die Produktionskosten offensichtlich doch noch gereicht. Aber dieses Geld hätte man sich auch sparen können: Mit seiner Schlaftablettenstimme spricht er die wenig erhellende Einführung und auch die Rennkommentare, die lahmer nicht klingen könnten - quasi ein Kurzauftritt mit Atmosphäreverlust!

Und dazu trägt auch die spartanische Kulisse bei: Die Renndarstellung ist wenig prickelnd, so dass kaum echtes Formel 1-Feeling aufkommt. Ihr könnt gerade mal oben rechts die jeweilige Rennsituation sehen, die in völlig veralteter 3D-Darstellung erscheint. Das lässt sich auch groß schalten, aber wer will das schon sehen? Übrigens lässt sich die feste Auflösung auch nicht verändern. Ansonsten könnt ihr während des Rennens immerhin die Zahl der Boxenstopps einstellen, was nicht ganz einfach ist, da ihr schon etwas Bescheid wissen müsst. Niemand warnt euch, wenn ihr etwa zu wenig Boxenstopps einstellt; dann bleibt der Wagen einfach stehen. Das Rennverhalten könnt ihr auch von langsam bis schnell regeln oder auch Einstellungen an der Karoserie vornehmen.

Technik selbst schmieden

Besonders interessant ist natürlich stets der technische Teil, da der in anderen Sportmanagern wie etwa Ballsportarten meist flach fällt. Zudem ist es bei Racing Team Manager noch der interessanteste Teil, da der Rest gerade auf Dauer öde
Alles ganz easy? Die Entwicklung des eigenen Motors schreitet in Windeseile voran, als wäre es nix.
ist, denn die optische Fadheit zieht sich durch das ganze Spiel. Zunächst müsst ihr eure Rennwagen ausrüsten, wozu es Komponenten wie Lenkrad, Kühlung oder Getriebe gibt, die ihr kaufen und einbauen müsst. Das funktioniert recht umständlich, auch weil ihr immer mit fürs nächste Jahr verhandeln müsst. Oder ihr produziert die Teile selber, was aber sehr personalintensiv ist. Natürlich müsst ihr euch an die spielinternen Regeln halten, die etwa vorschreiben, dass ein Wagen höchstens 1000 PS haben darf.

Leider gibt es in diesem Bereich auf längere Sicht, wie im ganzen Spiel, zu wenig zu tun, selbst wenn ihr selbst was erfindet. Das liegt auch daran, dass Erfolge recht schnell zu erreichen sind. Wer etwa 15 Konstrukteure für die Entwicklung eines neuen Antriebs abstellt, feiert rasch erste Erfolge, was sich als roter Balken ablesen lässt. Das ist allerdings so gut wie überflüssig, da die entwickelten Teile nie so gut sind wie die gekauften. Und so teuer sind die nun auch wieder nicht, so dass das Kaufen immer billiger ist als das Erforschen. Der Verschleiß während der Rennen ist zudem kaum erheblich, was nicht den Tatsachen entspricht. Um Reifen müsst ihr euch gleich gar nicht sorgen, da die einfach ausgespart werden.

RTL-Logo auf der Karre

Wer sich für ein großes Team entscheidet, hat natürlich kaum finanzielle Probleme. Die zehn Millionen vom Start sind mehr als genug für den gemütlichen Beginn. Zumindest eine Saison ist damit gerettet. Wer da mehr Spannung haben möchte, muss selbst ein Team aus der Taufe heben, was auch möglich ist. Da heißt es dann schon etwas mehr haushalten, aber die Angebote für Werbung sind fast so hoch wie bei einem Spitzenteam. Aber wer klebt schon gern die ganze Karre mit RTL-Logos zu? Zum Glück gibt es auch noch andere wie Clipfish, Alienware oder gaghalber Comport Interactive, also die Firma, die diesen schlechten Manager fabriziert hat.

Darüber hinaus könnt ihr noch Gebäude wie ein Fitnesszentrum errichten, was relativ günstig ist, aber ein paar Wochen dauert. Es gibt auch noch Fanartikel wie Sticker, Schals oder Mützen, die ihr wie ein Krämer ein- und verkauft. Bei allem gilt aber: Falsch zu machen gibt es wenig. Letztlich ist das wirtschaftliche Drumherum genau so wie die Forschung oder die Präsentation nicht sonderlich ausgefeilt und immer dasselbe, weshalb sich rasch Langeweile einschleicht.
                   

Kommentare

SchmalzimOHR schrieb am
Tja aber es ist nicht das was mich in der verkaufsversion erwartet.an dich vorposter ein EPIC FAIL für dich.
Fischii schrieb am
Moin,
ja von einen experten der sich mit der Formel 1 auskennt kann man wohl hier auch nicht sprechen. Also wie mein vorredner es schon sagte ist das Spiel wohl in der 1.00 Version gespielt worden und nicht mit den neusten Test.
Nur schade das manche Magazin immer mitarbeiter an so eon ein Thema setzen die keine annung von diesen spiel haben.
Aber es gibt Originalestrecken für dieses und nicht nur das sonder ein ganzen Mod dazu. Mit Original Fahrern und Team.
Hier die ein paar Screenshots dazu:
http://forum.rtm-base.de/thread.php?thr ... 96fa870ff6
johndoe-freename-107374 schrieb am
also ich muss echt sagen dass mich die Qualität das Artikels doch ein wenig enttäuscht.
Ich hatte auch das Glück den RTM für eine Konkurrenzseite zu testen: wink: spreche also aus Erfahrung:
wie schon erwähnt sind die Strecken keine Originalstrecken sondern ähneln den echten ! ein wirklicher F1 Fan sieht sowas.
Ihr bietet auf eurer Seite bereits den Patch 1.03 an (es gibt übrigens schon den 1.04 !!) aber im Artikel selbst habt ihr den Patch scheinbar nicht mit in Betracht gezogen, obwohl dieser nun schon seit vielen Wochen zur Verfügung steht.
"Ansonsten könnt ihr während des Rennens immerhin die Zahl der Boxenstopps einstellen, was nicht ganz einfach ist, da ihr schon etwas Bescheid wissen müsst. Niemand warnt euch, wenn ihr etwa zu wenig Boxenstopps einstellt; dann bleibt der Wagen einfach stehen."
Diese Aussage ist wenn man mit dem Patch getestet hätte nämlich falsch!
Versteht mich nicht falsch ich lese gern eurer Artikel über getestet Spiele aber dieser hier war meiner Meinung nach nicht sehr toll.
Kleines Bsp.:
Man sollte sein eigenes Team kreieren oder aber berühmte Teams übernehmen können, die man aus dem Fernsehen kennt. Dann sollte man bekannte Sportler engagieren
bzw. abwerben können oder aber eigene Talente aufbauen, weshalb man mit ihnen auch virtuell verhandeln müsste. Natürlich gehört auch die Suche nach Sponsoren dazu; ebenso die Sorge um die Fans. Dann sollte es natürlich auch Investments geben, die nicht unbedingt was mit Sport zu haben, aber den wirtschaftlichen Aspekt der großen weiten Rennwelt unterstreichen.

4 Sätze von denen 3 mit "man sollte" oder "sollte man" beginnen in der Schule heißt es dann wortwiederholung.
Das Spiel ist bereits seit einigen Monaten raus der erste patch auch schon seit gut 3 Wochen.
also frage ich mich warum euer Artikel erst jetzt erscheint.
Und wenn ihr so spät testet warum bezieht ihr die 2 Updates nicht mit ein?
Ichhoffe...
MK75 schrieb am
... und wieder will man ein Schundprodukt (Alarm für Cobra 11) unters Volk besser ins Regal mischen, ''fällt garnicht auf, die Ex-Schumi-Fahnenschwinger in Jogginganzug werden den Scheiß schon kaufen... Hauptsache F1''.
PC: Simulation? nein ein Fall für die gelbe Tonne... :evil:
av3nger schrieb am
Also ich habe mir schon gedacht, dass das Spiel nicht so der Hammer sein wird. Aber dass es so schlecht ist hätte ich echt nicht gedacht.
schrieb am

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